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Aufreger des Tages!!!

Maari

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Bisher habe ich hier schon 3 verschiedene DPD Fahrer mitbekommen, alle drei haben die Pakete immer hochgereicht.
Also ohne direkten, aber mit Sichtkontakt.
DHL, ruft von unten, bei Antwort, stellen sie das Paket in den Aufzug und schicken hoch.
Ist für mich in Ordnung. Ich weiß, dass sie immer unter Zeitdruck stehen.
Bei Paketen, die nie unter 3stellig manchmal gerade 4stellig sind, da muss doch sichergestellt sein, dass sie auch ankommen.
Was bringt sonst die Sendungsverfolgung.
Vor allem wurde mir geschrieben "persönlich zugestellt" und das stimmt so nicht.

Hermes, will weiter Unterschrift.

Habe Lego erneut informiert, dass das Ersatzpaket zerdrückt und kaputt ankam (sah aus wie nach einem Fußballspiel in der 5 min Pause).
Inhalt erstaunlicherweise in Ordnung. Und auch, dass es einfach in den Hausflur gestellt wurde.
Wird weitergeleitet, wird aber wahrscheinlich nichts ändern.

Bei Lego-Bestellungen bekomme ich wenigstens Nachricht wann das Paket kommt und das fast Stundengenau.
Bei anderen Bestellungen weiß ich manchmal nicht mal, dass das Paket unterwegs ist.
Und Überraschungspakete, da würde ich Tage oder Wochen später erst davon erfahren. Vermutlich mit der Fragen: "Wie hat es dir gefallen? Warum gab es keinen Reaktion von dir?"

Zettel an der Tür direkt an den Paketboten wäre ein Versuch wert. Ein paar Stunden würde dieser hängen bleiben.
Allerdings finde ich, dass es selbstverständlich sein sollte, dass ein Paketbote abwartet, bis eine Reaktion vom Empfänger kommt.
Es sollte nicht so sein, dass gleich überall geklingelt wird nur um in den Hausflur zu kommen, um ein Paket einfach abzustellen. Empfänger könnte ja auch ungeplant im Krankenhaus sein.
 

HUWI

Papa Schlumpf
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Wir wohnen zum Glück in einem Dreiparteien-Einfamilienhaus. Das mit kontaktlos ist hier auch normal. Komischerweise waren es bisher nur LEGO Bestellungen, die nicht ankamen, eine ist vom zu vollen POST Rad gefallen, unser Postbote kennt mich aber mitlerweile und hat das Paket vermisst als er vor unserer Tür stand. Wusste aber leider nicht, dass es zwei waren und auf der Suche nur noch eins gefunden.

Ist halt nervig, aber Lego schickt ja ohne mit der Wimper zu zucken Ersatz, dauert dann nur eine Woche länger...
 

Gimmick

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Nachdem lange eher im Allgemeinen auf "die von Lego" geschimpft wurde, hab' ich jetzt die Tage das erste Mal wahrgenommen, dass Designer namentlich angegangen wurden. Was ist eigentlich kaputt bei den Leuten? Was ist passiert, dass bei Spielzeug jegliche Sicherungen durchbrennen? Stempelt man das einfach unter "ist halt das Internet" ab? (Jay & Silent Bob - WTF is the internet?!)
 

Stud McBrick

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Was ist passiert, dass bei Spielzeug jegliche Sicherungen durchbrennen? Stempelt man das einfach unter "ist halt das Internet" ab?

Muss man wohl leider tatsächlich als solches abstempeln.
Solchen Leuten geht es nicht um das Spielzeug, oder das Hobby, denen geht es ja nichtmal um die Missstände, die sie anzuprangern vorgeben.
Da geht es nur darum, Umfrieden zu stiften, denen geht einer dabei ab, wenn sich Leute wie du oder ich über solche Aussagen aufregen.
Mehr steckt da nicht dahinter.

Solche Trolle sind leider mindestens genauso alt wie das Internet selbst, und sie werden mindestens so lange weiterleben, bis das Internet einst wieder abgeschaltet wird.
Muss man leider mit leben...
 

Crashkid

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Unser DPD-Fahrer hat weder geklingelt, noch war irgendeine Benachrichtigung aufzufinden. Nach einer Woche habe ich zufällig auf meinem EBay-Konto gesehen, dass die Lieferung angekommen sein sollte --> auf zur Post: "Ja, wurde hier 7 Tage verwahrt und dann wieder retourniert. Kann man nichts machen!"
Das Schöne daran war, dass es ein Marvel SDCC-Exclusive war, an das man hierzulande nicht so easy rankommt bzw. auch ziemlich teuer ist. Hab's später sogar nochmal (sogar in Deutschland) nochmal kaufen können, aber mit den 100€ hätte ich gerne was anderes angefangen.
 

tmctiger

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Natürlich, alles kriegt man irgendwie wieder zum Laufen - wenn man denn weiß wie.

Die Frage ist doch eher, kann man von einem simplen Legosteinbauer voraussetzen, sich auch derart mit Computerangelegenheiten auszukennen?
Und um es aus den Augen des zukünftigen Legobauers zu betrachten, mit 25 Jahre alter Computertechnik?

Oder anders gefragt, wie viele der heutigen User würden sich noch zutrauen, ein Programm auf einem C64 auszuführen, um das Control Centre von 1990 zu reaktivieren?
Wie viele würden bereits daran scheitern, wenn das Set einen Computer mit Parallelport voraussetzen würde, oder mit einem 5 1/4" Diskettenlaufwerk?
Viele scheitern ja heute bereits daran, wenn es darum geht, ein simples Windows 95 Programm auf Windows 10 zu installieren.

Sowohl Software als auch Hardware entwickeln sich stetig weiter, und mit jeder neuen Version und Revision steigt die Anzahl an Usern, die sich mit den alten Versionen nicht mehr auskennen.
Wenn Bluetooth in fünf Jahren durch einen neuen, nicht kompatiblen Standard ersetzt wird, wirst du in 20 Jahren keine Geräte mehr finden, die sich damit verbinden können.
Wenn Windows eines Tages auf 256 Bit Maschinen läuft, wirst du womöglich Probleme bekommen, heutige 32 und 64 Bit Softwares zum Laufen zu bekommen.
Und wenn sich auf zukünftigen Mobilgeräten eines Tages ein von Ikea entwickeltes, neues Betriebssystem durchsetzt, brauchst du mit den heutigen Android-Apps auch nicht mehr kommen wollen.

Dann wird die Zeit gekommen sein, in der wir davon abhängig werden, dass Irgendjemand sich darum kümmert, dass es dann doch noch läuft.
Und wenn dieser Irgendjemand seine Lust verliert, keine Zeit mehr dafür hat, oder das Zeitliche segnet, gucken alle anderen in die Röhre.

Klar wird es immer diverse "Freaks" geben, die noch moderne Druckertreiber für den Atari 800 entwickeln, aber der Großteil der normalen Nutzer wird eben auf fremde Hilfe angewiesen sein.
Und vorsichtig geschätzt werden viele lieber darauf verzichten, als sich nächtelang damit zu beschäftigen, etwas gangbar zu machen.

Wie ich schon sagte, in dem Fall ja kann man sehr wohl davon ausgehen. Denn in 20, 25 Jahern interessiren sich nurmehr Insider der Materie (PU, Control+) dafür und bei denen kann man davon ausgehen dass die sich auskennen und auch das nötige HW/SW know how haben das Zeug zum Laufen zu bekommen. Das Gleiche ist ja auch beim C64 heute so: da bekommen auch nur mehr die die in der Materie drinnen sind das Teil zum laufen... Das habe ich ja in meinem Post vorhin gesagt, nur die Hälft zu zitieren hilft in dem Fall wenig ;)...
Einen Ottonormalverbraucher interessiert PU in 25 Jahren schlicht und ergreifend nimmer.
Das ist meine Meinung zu dem Thema.
 

cookiedent

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Ich finde ja, dass der Anspruch, ein motorbetriebenes Lego-Set auch nach 20 Jahren noch nutzen zu können, ohne tiefergehende Expertenkenntnisse zu haben oder sich anzueignen, ein legitimer ist. Das geht immerhin mit nem 19 Jahre alten 8475 RC Race Buggy oder dem nun schon 14 Jahre alten Power Functions 8275 Bulldozer auch immer noch ganz prima. Sich als Spielzeug-Firma von externen Faktoren abhängig zu machen, die man nicht beeinflussen kann, kann ich deshalb im Sinne der Nutzer nur als Irrweg bezeichnen.
 

Stud McBrick

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Wie ich schon sagte, in dem Fall ja kann man sehr wohl davon ausgehen. Denn in 20, 25 Jahern interessiren sich nurmehr Insider der Materie (PU, Control+) dafür und bei denen kann man davon ausgehen dass die sich auskennen und auch das nötige HW/SW know how haben das Zeug zum Laufen zu bekommen.

Sehe ich nicht so.
Mein ältestes Lego-Set stammt aus dem Jahr 1957, nicht etwa, weil ich ein 50er Jahre Freak bin (zugegeben, ich habe hier ein noch funktionsfähiges Telefon von 1952, aber das ist eine andere Geschichte), sondern weil mich das Set thematisch interessiert hat (Feuerwehr).
Wenn dem Set damals ein Tonband auf 18er Spulen beigelegen hätte, hätte ich, wie wohl auch die meisten Anderen hier, große Probleme, es noch zum Laufen zu bekommen.

Es gibt in der Szene doch einige Fans und Sammler der 12V-Eisenbahn-Ära.
Wie viele davon hätten sich jemals tiefer mit dem Thema befasst, wenn sie sich dafür auf dem Gebrauchtmarkt erst einen PET besorgen hätten müssen, und dann noch erlernen, überhaupt damit umzugehen?
Ich denke, vielen wäre da wohl der Aufwand zu groß, oder die Anschaffungskosten für solch ein antikes Gerät.

Und ich denke, das wird den zukünftigen Generationen wohl auch nicht anders ergehen.
Wenn ein Android-Smartphone mit dem für die App passenden Softwarestand in 25 Jahren genauso leicht zu finden ist, wie ein funktionierendes Nokia 1011 heute, dann gute Nacht, Marie.
Wer sich in 25 Jahren gerne den Liebherr-Bagger holen würde, weil er sich schlichtweg für Baumaschinen interessiert, könnte schnell an den technischen Hürden scheitern, die ein dann möglicherweise komplett überholtes System mit sich bringt.
 

tilla

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Ich sehe das ganz trivial und gehe davon aus, dass spät. in 5 Jahren schon Kompatibilitätsprobleme mit den C+ Apps auftreten.
Nichts ist so schwammig wie die ganze „smarte“ IT. Vor 15 Jahren habe ich „Apps“ für WindowsCE geschrieben. Dann kamen die Mainstream Smartphones. WinCE war Geschichte, Windows Phone nicht mal lang genug da, schon wieder eingestampft. Heute denkt man vlt. noch, iOS oder Android ist der heilige Gral. Doch auch da ist mal ganz schnell der Hebel umgelegt und wir freuen uns wieder ganz doll. Für mich ist das alles nur ein fluktuierendes MustHave.
Da leg ich doch einfach mal ein paar Batterien in einen 8366 und los gehts.
 

tilla

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Höchstens vlt. aus Nostalgiegründen den tiefentladenen Schrott neben das Set zu stellen.
 

Stud McBrick

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tiefentladenen Schrott

Ein gutes Argument.
Die meisten Smartphones sind ja gar nicht darauf ausgelegt, länger als fünf Jahre zu überdauern.
Vorher gibt dir der nicht austauschbare Akku den Geist auf, oder das Gerät müllt sich so zu, dass es unerträglich langsam wird.
Ist ja auch nichts mehr darauf ausgelegt, dass man es noch reparieren könnte.
 

Enesco

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Mein iPhone 6g hat nach genau 6 Jahren den Geist aufgegeben und den Hauptzweck - die Telefonfunktion - komplett verweigert.
Ziehe ich allein diese Tatsache in Betracht wird mir echt schlecht.
Apps funktionieren auch kaum noch.

Beim örtlichen Elektro-Markt wurde mir gesagt, dass eine Reparatur nicht mehr möglich wäre.
 

Venom84

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Alles richtig. Die C+ Sache bei Lego spiegelt die aktuellen Probleme in vielen Bereichen wieder. Alles sehr spektakulär, aber kurzfristig. Smartphones, die nicht reparabel sind und nach 3-5 Jahren entsorgt werden müssen-Nachhaltigkeit sieht anders aus. Auch das Beispiel IT ist passend: Wo früher noch alles mehr oder weniger kompatibel war für viele Jahre, gibts heute Probleme nach kürzester Zeit und Microsoft stellt den Support ein und verkauft eine neue Version für teuer Geld.
 

Gimmick

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Es gibt nachhaltige IT und ich bin sicher, dass ihr die auch kauft. :devil: :x
Dokumente, Programme und Frameworks sind übrigends so übergreifend kompatibel wie nie zuvor.

Es stimmt aber: Software wird anspruchsvoller und kann alte Geräte überfordern, was dann unbequem zu bedienen wird und man fühlt sich gezwungen die Geräte dann zu ersetzen. Das hat allerdings nur äußerst bedingt etwas mit der Langlebigkeit von PoweredUp zu tun.

Achtung Vergleich:
Hat man vor 20 Jahren ein Dokument angelegt kann man das heute noch benutzen. Aber nicht weil Office 2000 über 20 Jahre supportet wurde. Office, die Hardware, das OS,... einfach alles wurde eingestellt und ist heute anders - geht aber trotzdem. Ist das jetzt mehr oder weniger "nachhaltig" als eine Schreibmaschine oder kann man das einfach nicht vergleichen? ;-)

Die Langlebigkeit der PU-Sets hängt nicht von der Supportdauer der C+ oder PU-App ab. Auch nicht von der Langlebigkeit von Smartphones oder des Betriebssystems. Die hängt alleine an der Unterstützung des Formats / Protokolls - alles andere darf und wird sich ändern. Irgendwann wird PU nicht mehr PU heißen, das Interface wird sich ändern,... usw... alles egal solange das Protokoll weiter vorhanden ist und es Bluetooth gibt - wie das doc-Format bei Office ;)

Und da reden wir sowieso nur von dem Fall, dass Lego trotz mehrfacher Ankündigung keinen "VM-Modus" rausbringt ;-)

Diese Langlebigkeit ist also kein Problem des Konzepts "Digital", sondern der Umsetzung und der verwendeten Standards. Welcher alte Lego-Kram macht heute Probleme? Der ohne Übertragungsstandard, weil es den damals noch nicht gab. Der NXT geht immernoch :)

Und im aller äußersten Notfall wird die Achsaufnahme wohl eine Auchsaufnahme bleiben, stopft man halt neue Motoren rein - wenn man 10 Jahre lang Spaß damit hatte, sind die eh durch :x.
 

Stud McBrick

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Achtung Vergleich:
Hat man vor 20 Jahren ein Dokument angelegt kann man das heute noch benutzen. Aber nicht weil Office 2000 über 20 Jahre supportet wurde. Office, die Hardware, das OS,... einfach alles wurde eingestellt und ist heute anders - geht aber trotzdem.
[...]
alles egal solange das Protokoll weiter vorhanden ist und es Bluetooth gibt - wie das doc-Format bei Office ;)

Wobei dieser Vergleich auch grenzwertig ist, denn um 2000 rum wurde da auch was geändert.
Mit Office 95 erstellte DOC-Dateien lassen sich - trotz identischer Dateiendung - auch nicht mehr so ohne Weiteres in aktuelleren Office-Programmen (2000 und neuer) öffnen.
Grund war, dass sich eine Sicherheitsrichtlinie geändert hat, weswegen ältere Dokumente blockiert werden.
Es gibt zwar Mittel und Wege, aber auch das muss ein unbedarfter Anwender erst hinbekommen.

Wenn sich die Sicherheitsrichtlinien in ein oder zwei Jahren wieder ändern sollten, kannst du dann auch wieder vor dem Problem stehen, dass Dokumente von vor der Umstellung nicht mehr kompatibel sind.

Das Selbe mit Bluetooth: Vor Bluetooth gab es die Infrarot-Technik zur Kleinstdatenübertragung (z.B. am Gameboy Color, diverse Mobiltelefone), dies wurde mittlerweile vollständig durch Bluetooth verdrängt.
Wenn in ein paar Jahren ein neues Funkübertragungssystem auf den Markt kommt, das in puncto Reichweite, Datenübertragung und Stromverbrauch effizienter und billiger als Bluetooth ist, kannst du fast Gift darauf nehmen, dass spätestens fünf Jahre später keiner mehr irgendwo einen BT-Chip in seine Geräte einbaut.
Es gab schon so viele Standards, die irgendwann mal von neueren Standards verdrängt wurden, das kann mit den heutigen Standards genauso schnell gehen.
 

Gimmick

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@Stud McBrick
Natürlich hinkt der Vergleich, wie jeder Vergleich. Dennoch ist mein Punkt ja valide: Es ist weiterhin kompatibel obwohl sich einfach alles geändert hat, weil die Interpretation des Formats mitgenommen wird.

Der Unterschied ist: IR ist prinzipbedingt stark limitiert, BT nicht. Ob neue Formate, Kompressionen, Codecs oder was auch immer eingeführt werden ist bei BT egal, neue Versionen können erweitert werden und inkludieren immer die Vorgänger.

Es kann natürlich dennoch sein, dass es ersetzt wird, die Wahrscheinlichkeit ist nur gering.

Ich finde es ehrlichgesagt auch etwas merkwürdig, dass grundsätzlich [also nicht nur von Lego] von 5 Jahren und dem Wechsel zu etwas komplett neuem ausgegangen wird. BT gibt es seit etwas über 20 Jahren, daher würde ich mal davon ausgehen, dass die Langlebigkeit nicht das grundlegende Problem ist, sondern die Abhängigkeit von Drittgeräten.
Und hier sehe ich keine Chance wie man einigermaßen mit der Zeit gehen kann und gleichzeitig autonom bleibt. RC-Frequenzen wurden auch ersetzt, nachkaufen gestaltet sich schwierig, bei propritärkodierten Sendern wie bei 2.4GHz-Systemen sowieso - ist das ein mal weg, hat man Pech. Hardware lässt sich schlecht nachträglich ändern und schlecht ewig-vorrausschauend planen.

Bleibt tatsächlich nur Kabelverbindung mit an/aus - obwohl keine Batterien beiliegen, was auch mal schwierig werden könnte ;-)

In der Summe kann ich dann nur noch sagen: Die Schwachstelle für Langzeitnutzen sind daher weder BT noch das Konzept, sondern nur die Planung des Konzerns. Und da wir von Schnittstellen reden und nicht von Apps würde es sich wahrscheinlich anbieten die Elektronik, die zwangsläufig mit der Zeit gehen muss (sry, ist nunmal so. Technische Herausforderungen schließen seit längerem IT immer mit ein, ein Spielzeug, dass für Technik begeistern soll muss sich anpassen) auch nur als austauschbare Komponente zu betrachten und die Schnittstelle ist, wie schon gesagt, die Achsaufnahme :).

Mag sein, dass dann irgendwann der "Spielzeug von Früher"-Effekt ausbleibt, in Anbetracht der Anforderungen heute und der Wahrscheinlichkeit rein technologischer Einschränkungen (toi toi toi @TLG :rolleyes:) kann ich aber diesem Faktor keine hohe Priorität einräumen, dafür ist das in meinen Augen einfach zu essentiell. Man könnte sich auch fragen, was man in 15 Jahren vielleicht alles mit den Modellen von heute und gestern machen kann, wenn man nur eine Hand voll Teile tauscht :) Ich hoffe das ist nachvollziehbar.
 

Carrera124

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Also der Vergleich mit den Word-Dokumenten hinkt schon sehr stark. Da gab es keinen Kompatibilitätsbruch, sondern es wurde ein Sicherheits-Feature hinzugefügt. Das ist schon ein großer Unterschied. Zumal die Sache schnell erledigt ist - einfach das Dokument einmal im neuen Format abspeichern und gut.
Von Alternativen wie LibreOffice gar nicht zu reden.

Auch eine mögliche Ablösung von Bluetooth sehe ich erstmal nicht. IR war technisch limitiert und nur vergleichsweise gering verbreitet - daher gelang die Ablöse relativ schnell und einfach.
Bluetooth ist mittlerweile so gigantisch verbreitet, dass eine Ablöse sehr viel schwieriger ist.
Das war und ist bei MP3 und JPG doch genauso. Beides veraltet, für beides gibts schon seit Jahren viel bessere Nachfolge-Formate bzw. Nachfolge-Technologien. Trotzdem spielen die in der Praxis nur eine kleine Nebenrolle, weils viel zu aufwendig wäre, die bestehenden Quasi-Standards zu ersetzen.
 

Stud McBrick

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Der Unterschied ist: IR ist prinzipbedingt stark limitiert, BT nicht. Ob neue Formate, Kompressionen, Codecs oder was auch immer eingeführt werden ist bei BT egal, neue Versionen können erweitert werden und inkludieren immer die Vorgänger.

Bluetooth ist bestimmt auch irgendwo limitiert, auch wenn wir diese Grenzen heute vielleicht noch nicht erreicht haben.
Und ob Infrarot heute noch so limitiert wäre, wenn man es die letzten 25 Jahre konsequent weiterentwickelt hätte?
Bluetooth 1.0 hatte auch nur eine Übertragungsrate von 732kb/s, heute könntest du Filme drüber streamen.

Der Witz ist, die Grenzen müssen ja noch nichtmal erreicht sein, es kann ja schon reichen, dass einfach nur was Besseres oder auch nur was Neueres kommt.
Wenn das neue System dann noch von den gängigen Global Playern (Apple, Microsoft, Samsung ...) massiv unterstützt wird, werden die kleineren dann zwangsläufig mitziehen.
Und irgendwann wird dann mal der Erste anfangen, den BT-Chip aus Kostengründen einzusparen.
Was soll ich auch mit einem 50Mbit-Standard, wenn das neue System 50Gbit schafft bei einem Zehntel des Energiebedarfs?

Wie wahrscheinlich das Szenario ist, darüber können wir zum gegenwärtigen Standpunkt nur spekulieren.
Aber unwahrscheinlich heißt ja nicht unmöglich.
Wer rechnete vor 25 Jahren mit unseren heutigen Smartphones?
Wer vor 50 Jahren mit unserer digitalen Datenverarbeitung?
So ziemlich alle Erfindungen waren aus der Sicht der jeweiligen Zeitkultur irgendwo mal unwahrscheinlich, bevor sie erfunden wurden.


Aber darum geht es ja eigentlich auch nicht.
Es geht darum, dass die Dinge abhängig sind von externen Standards, von denen wir nicht wissen, ob sie auch Standard bleiben.


Und hier sehe ich keine Chance wie man einigermaßen mit der Zeit gehen kann und gleichzeitig autonom bleibt. RC-Frequenzen wurden auch ersetzt, nachkaufen gestaltet sich schwierig, bei propritärkodierten Sendern wie bei 2.4GHz-Systemen sowieso - ist das ein mal weg, hat man Pech. Hardware lässt sich schlecht nachträglich ändern und schlecht ewig-vorrausschauend planen.

Bleibt tatsächlich nur Kabelverbindung mit an/aus - obwohl keine Batterien beiliegen, was auch mal schwierig werden könnte ;-)

Nicht die Schnittstellen an sind das Problem, sondern die Abhängigkeiten, die damit geschaffen werden.
Dabei kann man doch bei den Eisenbahnen sehen, wie man es richtig macht:
Fernbedienung und Hub werden zwar per Bluetooth verbunden, aber da beides zusammen zum Lieferumfang gehört, werden diese sich auch in 50 oder 100 Jahren noch miteinander verknüpfen lassen, unabhängig davon, ob Bluetooth in der Alltagstechnik dann noch existiert oder nicht.
Nur die Verbindung mit der App wird dann - möglicherweise - nicht mehr funktionieren, aber da diese nur optional ist, wird man den Zug trotzdem fahren lassen können.

Und genau das würde ich mir eben auch mit den C+-Sets wünschen:
Eine richtige Fernbedienung für die grundlegenden Funktionen, und die App für all die kleinen, optionalen Spielereien drumherum.
 

Gimmick

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Und genau das würde ich mir eben auch mit den C+-Sets wünschen:
Eine richtige Fernbedienung für die grundlegenden Funktionen, und die App für all die kleinen, optionalen Spielereien drumherum.

Ich glaube wir hatten das schon mal :D
Das müsste dann eine dedizierte Fernbedinung pro Modell sein oder ein Hub mit dedizierter Software, weil die Motoren ja unterschiedliche Dinge tun.

Darin sehe ich aber einen logischen Widerspruch:
Die Lösung für den Erhalt der Langlebigkeit wäre etwas, das per Definition selber nicht langlebig da nicht ersetzbar wäre. Dann hat man eine Abhängigkeit, die man nach Ende des Produktzyklus nicht mehr lösen kann. Ewige Haltbarkeit als Vorraussetzung kann man doch nicht einer Sache einfach so zugestehen.

Die einzigen Probleme, die so eine Fernbedienung/Hub lösen würde, wäre das der steilen Lernkurve und Arbeitsaufwand (bis zuer ersten, eigenen Konfiguration). Es würde ja nicht mal das Steuerungsproblem an sich verbessern, weil das geht ja schon.

Würde ich mir eine bessere 4 Kanal Remote wünschen? Ja, oder direkten Gamepad support. Sehe ich sie als Lösung für Langlebigkeit? Nein, aber für viele Modelle wäre es nach der Konfiguration oder mit Smartdevice als Hub dennoch ein Gewinn.

Diese Art 'Langlebigkeit' über den Hub erzeugen wird man können/kann man, wenn man das möchte. Ungelöstes Problem: Öffnen einer Neuverpackung in XY Jahren. Dem kann ich aber einfach nicht wirklich eine besondere Priorität zu ordnen, sry :D
 
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