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[Eisenbahn] Rouven's LEGO-Eisenbahnen

Dieses Thema im Forum "Lego Eisenbahn und Monorail" wurde erstellt von Rouven, 27. Mai 2017.

  1. Multi1969

    Multi1969 Mitglied

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    Hallo Rouven,
    Als Eingangsspannung wird hier hier noch von 220 V Wechselspannung ausgegangen, welche aber in Deutschland jetzt 230 Volt beträgt.
    Bei dieser Art von Travo hast du sekundäre Travospulen, die jeweils eine Ausgangsleistung von 6,5 Watt liefern.
    Sec I liefert genau gesgat eine pulsierende Gleichspanng, die durch eine einfache Diodengleichrichtung erzeugt wird. Dabei liegt der oberere Gleichspannungswert bei 11 Volt, die aber durch die Wechelspannungsfrequenz (50 Hertz) bis zu 0 Volt abfällt und das solange der Travo am Netz angeschlossen ist.
    Bei Sec II hast du eine sogenannte stabilisierte Spannung von 11 Volt die aber auch noch eine Resrtwelligkeit hat.
    Damit du eine voll stabile Gleichspannung nutzen kannst, müßten dann noch Spannugsstabilisatoren nachgeschaltet werden (Gräzgleichrichter Diodenschaltung oder
    integrierte lineare Festspannungs-Längsregler.
    Bei Sec III Wicklung bekommst du 14 Vollt reine Wechselspannung heraus. Damit kannst zu Beispiel 12 Volt Wechselstrom Relais betreiben zum Weichenstellen.
    Ansonsten ist es eben ein antikes analoges Teil für Liebhaber bzw. bei denen der gerade der Legogeist gen Himmel aufgestiegen ist.

    Mit freundlichen
    Multi1969
     
  2. Rouven

    Rouven Urgestein

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    Servus Multi1969,

    VIELEN LIEBEN DANK. So ausführlich hätte ich das nicht erwartet angesichts der Tatsache, dass es sich um ein Relikt aus längst vergangenen Tagen handelt ;-)

    Viele Grüße und leg godt!

    Rouven
     
  3. Multi1969

    Multi1969 Mitglied

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    Hallo Rouven,
    sind wir nicht alle Relikte unserer Vergangenheit?
    Aber da hat sich Lehre eines Elektromechanikers aus den 80 igern endlich mal gelohnt.
    Hatte da eine sehr schlechte Note für den Funktionsaufbau einer Gräz-Brücken-Gleichrichter-Schaltung erhalten.
    War blos zu blöd damals im Buch im Register nachzuschlagen. Da gab es kein Google sondern nur mechanische Handarbeit und Gehirn einschalten :D

    Gruß Multi1969
     
  4. Rouven

    Rouven Urgestein

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    Servus zusammen!

    Heute möchte ich mich einmal dem 60052 widmen.

    Von dem Set kann man halten was man will. Mir selbst gefällt es vom Grundsatz her ganz gut und ich habe es mir mehrfach angeeignet. Klar, es ist kein CREATOR Expert Set - sondern eben ein Set an dem auch ein 6-jähriges Kind Spaß haben kann. Ich finde trotzdem, dass man auf der Basis des 60052 etwas machen kann. So ein Zug im US-Design hat schon was...

    Klar gibt es den 10219. Doch einen Maersk-Zug bekommt man bekanntlich nicht "nachgeworfen". Also sollte man mit den Dingen vorlieb nehmen, die man hat und muss etwas basteln. Letzteres ist ja schließlich eine Grundidee hinter diesen bunten Steinchen aus Dänemark.

    Zunächst habe ich deshalb versucht aus je 4 Loks vom 60052 irgendwas zu bauen, was etwas mehr Kraft hat und diese auch ausstrahlt: 20 Waggons müssten damit schon gezogen werden können. So ein Ami-Zug muss schließlich vor allem laaaaaang sein, oder?

    Meine Vorgabe bestand darin möglichst das Material zu verwenden, was ich aus den 60052 Sets hatte. Wie bereits mehrfach erwähnt, geht es mir nicht darum eine spezielle Lok 1:1 nachzubauen, sondern meinem Spieltrieb freien Lauf zu lassen.

    Folgendes Ergebnis kam (vorerst) dabei heraus:

    [​IMG]IMG_1524 by Rouven's Legoeisenbahnen, auf Flickr

    https://flic.kr/s/aHsm6i6LzW

    Wie findet Ihr's?

    Vielen Dank für's Feedback, viele Grüße und leg godt!

    Rouven
     
  5. Sehr schöne Umsetzung und auch eine tolle Idee von Dir ... :thumbup: Gefällt mir sehr gut ..

    MFG Maxe
     
  6. HDGamer2424

    HDGamer2424 Endlich 18

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    Hey Rouven, ich find die Lok(s) haben was :thumbup:

    Sehr schön umgesetzt ;)
     
  7. Bricksy

    Bricksy Digital-Designer Ehren-Doctor

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    Hi


    Sehr schön was du aus den Bauteilen dieses Sets gezaubert hast, die Loks sehen klasse
    aus. :thumbup:


    Gruß

    Michael
     
  8. Rouven

    Rouven Urgestein

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    Servus zusammen!

    Danke zunächst für die positiven Feedbacks.

    Hab mir heute (Feiertag in Bayern) gedacht, dass ich einen von den Ami's mal mit ein paar Waggons auf die Schiene setzen muss.
    Mein Flickr-Album zum 60052 habe ich entsprechend erweitert:

    https://flic.kr/s/aHsm6i6LzW

    Hier ausZUGsweise zwei Bilder:

    [​IMG]IMG_6074 by Rouven's Legoeisenbahnen, auf Flickr

    [​IMG]IMG_6066 by Rouven's Legoeisenbahnen, auf Flickr

    Ach ja, mit den Waggons verhält es sich so. Ich hatte 12 Stück von den Containerwaggons aus dem 7939. Die bildeten die Basis mit ein paar ergänzenden Teilen um meine "Waggons a la Maersk" zu bauen. Die Container lassen sich wie beim Maersk paarweise aneinander reihen oder (was mir besser gefällt) aufeinander stapeln. Ein paar Details will ich gelegentlich noch ergänzen. So Stellräder...oder auch kleine Schilder. Vielleicht auch mehr Containervarianten. Plattformen für die Waggons hab ich noch nen ganzen Schwung. Mal sehen.

    [​IMG]IMG_6083 by Rouven's Legoeisenbahnen, auf Flickr

    [​IMG]IMG_6087 by Rouven's Legoeisenbahnen, auf Flickr

    Ich hoffe es gefällt jemandem.

    Viele Grüße und Leg godt!

    Rouven
     
  9. Rouven

    Rouven Urgestein

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    Servus zusammen,

    bin die Tage Strohwitwer...da kann man am abend immer etwas "spielen".

    Hab heute die Gelegenheit genutzt und ein paar weite Radien gebaut um den einen Ami mal fahren zu lassen.
    Also ich find's außerordentlich beruhigend wenn sich ein Zug langsam durch Kurven schlängelt.

    [​IMG]IMG_6105 by Rouven's Legoeisenbahnen, auf Flickr

    Geht allerdings auch schnell...siehe Album. Auf voller Leistung ist mir das ehrlich gestanden zu schnell...rein aus optischen Gründen.

    https://www.flickr.com/gp/155092736@N05/3CNg45

    Die Loks sind 4x PF Motoren bestückt und ziehen die 12 Waggons tadellos. Ich nutze übrigens Akkus von Aldi Süd (3,99 für 4 Stück). Wenn ich den Zug in langsamer Fahrt einfach rollen lasse, fährt er eine lockere Stunde lang ohne dass ich nennenswert Leistungsabbau feststelle. Was ich meine: ich brauch keine teuren Eneloops bei den sporadischen Einsätzen meiner Züge (ein paar mal im Jahr).

    Viele Grüße und leg godt.

    Rouven
     
  10. Multi1969

    Multi1969 Mitglied

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    Hallo Rouven,

    echt Klasse was Du da mit dem AMI Containerzug aufgebaut hast. :thumbsup:
    Das ist perfection" par excellence".Sauber!
    Ich hatte bei youtube folgendes gesehen: [media]https://www.youtube.com/watch?v=nsWGIhDJ9W8[/media]
    Da ist mir bei den Doppelcontainerwagen aufgefllen,daß diese aus mehren Modulen bestehen und die Doppelachsen bei den Innenwagen für 2 Waggons genutzt werden.
    Also vielleicht kannst Du uns so eine Kombi aus 3 Containerwagen mit 4 Drehgestellen mal vorführen.
    Würde mich sehr freuenbei Dir so etwas in einem Video sehen.

    Viele Grüße
    Multi1969
     
  11. Rouven

    Rouven Urgestein

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    Servus Multi1969,

    naja, so perfekt ist das noch nicht...wenn ich sehe was andere Leute hier im Forum drauf haben. Da gibt es noch viel zu lernen für mich und selbst dann bin ich noch im Hintertreffen.
    Trotzdem Danke für die Blumen.

    Containerwaggons mit diesen besonderen Drehgestellen sind Jakobs-Drehgestelle, oder was meinst Du:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Jakobs-Drehgestell

    Solche Drehgestelle gab es im Horizon Express und ich hab meine etwas modifiziert auf 4 Achsen in meiner TGV Interpretation.

    Die Waggons (TTX Intermodal Double-Stack Car) selbst gab es doch sogar mal als Set 10170. In Deinem Video kann man das TTX Symbol auch auf einigen Waggons erkennen.
    In diese Richtung habe ich definitiv schon mal gedacht. Allerdings geht nicht alles auf einmal.

    Zunächst möchte ich meine 7039 Loks etwas "aufmotzen" und auch meine 60098 Züge. Weiterhin immer brav nach dem Prinzip erst mal das was schon da ist so weit zu individualisieren, dass es mir besser gefällt.
    Ist das erreicht, dann werde ich in aller Ruhe mal eine meiner Ideen aus dem Digital Designer umsetzen. Mit meiner Santa Fe-Idee bin ich noch nicht zufrieden.

    Aber der 60052 soll einen großen Bruder bekommen. Im LDD hab ich schon ein definitiv fahrbares Teil entwickelt (6-Achsen / 7-wide). Dafür sammle ich noch Waggon Ideen, irgendwas Richtung Schüttgut oder Erz oder Zement...aber nochmal: dazu braucht es vor allem ZEIT......

    Danke nochmal für Dein Lob, Servus Gute Nacht und leg godt

    Rouven
     
  12. Multi1969

    Multi1969 Mitglied

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    Hallo Rouven,

    genau dies meine ich. Ich freue mich jetzt schon darauf.
    Also wenn du Deine Loks noch "aufgemotzt" hast und dann aus Deinen 2 Containerwaggons einen mit "Jackopsgestell" bauenkannst, dann gehst du in die LegoGeschichte ein :thumbsup:

    Schöne Grüße
    Multi1969
     
  13. BrickWolf

    BrickWolf Mitglied

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    Das mit den Jakobs-Drehgestellen ist doch beim Horizon-Express ganz gut umgesetzt, vielleicht kann man die Idee übernehmen... :)

    Viele Grüße,
    Ralf
     
  14. Rouven

    Rouven Urgestein

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    Servus zusammen!

    ...also jetzt übertreibst Du aber. Da werd ich ja bald noch rot.

    ...ein Jakobs-Drehgestell ist eigentlich ganz einfach gebaut. Jetzt hab ich die vorhandenen Gestelle bei meinem TGV um zwei Achsen vergrößert (auf 4), nicht weil es beim Original so ist, sondern weil mir elenden Egoisten das besser gefallen hat.

    [​IMG]10233 Drehgestell erweitert by Rouven's Legoeisenbahnen, auf Flickr

    Den Vorteil sehe ich schon ein. Weniger Magnete - mehr Waggons. Außerdem nächer an der Realität. Rein optisch betrachtet (Detailfanatiker bitte weghören) hab ich aber auch jetzt schon 4 Achsen bei den Containerwaggons an jeder Kupplung. Was ich allerdings definitiv umsetzen werde: die Achsabstände vergrößern. Das gefällt mir an fast allen Set's ÜBERHAUPTNICHT. Diese direkt nebeneinander verbauten Achsen...das schaut doch aus wie "zammgepframpft".

    Aber versprochen: Wenn ich nochmal einen Zug mit Containerwaggons baue, dann werde ich mich an den TTX-Doppelstöckern versuchen. Selbstverständlich mit Jakobsgestellen. Großes Indianerehrenwort.

    Derweil habe ich lieber ein bissl den TGV (mit Jakobsgestellen) fahren lassen. Allerdings hab ich vor lauter Spieltrieb vergessen, dass ich die beiden Motoren die rückwärts laufen sollen noch nicht umgepolt habe. Das ist immer ein ganz schönes Gefummel, weil die im Motor verbauten Kabel so kurz geraten sind. Aber immerhin 8 EUR für einen Power-Functions Polaritäts-Switch gespart... :p

    [​IMG]IMG_4389 by Rouven's Legoeisenbahnen, auf Flickr
    [​IMG]IMG_4392 by Rouven's Legoeisenbahnen, auf Flickr

    Somit ist der TGV nur mit 2 Motoren unterwegs und er muss auch noch die trotzdem vorhandenen beiden PF-Motoren mitschieben, die ja nicht in Betrieb sind.

    [​IMG]IMG_6121
    by Rouven's
    Legoeisenbahnen
    , auf Flickr

    Viele Grüße und leg godt!

    Rouven
     
  15. Rouven

    Rouven Urgestein

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    Servus Zusammen,

    noch ein Hinweis. Auf dem Video ist der ICE...der TGV kommt dann ums Eck ;-)

    Viele Grüße und GUT NACHT!

    Rouven
     
  16. Rouven

    Rouven Urgestein

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    Servus zusammen!

    Nachdem am TGV noch zwei Motoren falschherum gelaufen sind, habe die jetzt umgepolt und ich habe eine kleine Fotostrecke auf flickr hochgeladen um meine Erfahrungen mit Euch zu teilen, wie ich die Motoren umpole. Keine Ahnung ob das außer mir noch jemand so handhabt. Jedenfalls ist es nicht schwer.

    Wie ich vorgehe:

    1.) Ihr braucht einen sehr feinen Torx-Schraubendreher T6. Damit macht Ihr erst einmal alle Schrauben auf der Unterseite des Motors auf. Ich persönlich lasse die Schrauben immer in den Löchern in die sie gehören. Aber das ist Geschmackssache, denn sie haben die gleiche Länge. Beim auseinanderziehen der beiden Gehäuseteile ist etwas Vorsicht angesagt. Wer es zu ruckartig macht, dem fliegt das Innenleben des Motors eventuell um die Ohren.

    [​IMG]IMG_6128 by Rouven's Legoeisenbahnen, auf Flickr

    2.) Mit einer feinen Spitzzange sind dann die Innenteile zu entnehmen. Hier bin ich sehr vorsichtig und lege die Teile so ab, dass ich sie nachher wieder in Reihenfolge an den richtigen Platz bekomme. Naja...nach dem fünften Motor weiß man es..."Macht der Gewohnheit" es trotzdem zu tun. Ich versuche auch möglichst das vorhandene Schmiermittel nicht auf meinem Tisch zu verteilen sondern an den beweglichen Teilen zu belassen wo es gebraucht wird.

    Danach befestige ich den Motor an meiner Tischplatte mit einer kleinen Zwinge. Da alles auf dem Kopf steht ist der "Drehnippel" auf dem Gehäuse ein Problem. Ich habe kurzerhand aus einer Platte und ein paar 6er Steinen eine Unterkonstruktion gebaut. Passt perfekt.

    [​IMG]IMG_6130 by Rouven's Legoeisenbahnen, auf Flickr

    3.) Jetzt kommt der eigentliche Job. Der Motor hat zwei Kontakte die umgepolt werden müssen. Die beiden Litzen müsst Ihr zuerst ablöten. Wer schon mal gelötet hat, weiß dass man dazu eigentlich drei Hände braucht. Dann noch den Motor zu halten wird kompliziert...meine Frau hilft mir jedenfalls nicht ;-) Also kauft Euch ne Zwinge für 5 EUR im Baumarkt. Das erleichtert die Sache ungemein. Übrigens: Mir schmort immer minimal die Isolierung weg. Ist halt so. Wird im Zweifel mit Klebeband wieder isoliert.

    [​IMG]IMG_6131 by Rouven's Legoeisenbahnen, auf Flickr

    4.) Sind die Litzen ab, dann muss der Motor minimal angehoben werden, denn die linke Litze ist etwas darunter verklemmt. Die rechte mit dem kleinen Kondensator kann man recht einfach über den Motor legen und an den linken Kontakt wieder anlöten. Vorsicht: später läuft diagonal über den Motor ein Plastiksteg der innen im Deckel des Gehäuses angebracht ist und der den Motor später im Gehäuse hält. Auf dem Bild habe ich die "Demarkationslinie" gelb eingezeichnet, die man nicht überschreiten sollte, sonst geht der Deckel nicht zu.

    [​IMG]IMG_6134a by Rouven's Legoeisenbahnen, auf Flickr

    Die linke Litze an den rechten Kontakt zu bekommen ist etwas fummelig, weil sie recht kurz ist. Aber es geht. Wichtig ist die Litze so zu verlegen, dass sie später nicht mit dem Zahnrad des Motors in Berührung kommt. Mittel- bis langfristig wird sie sich sonst in Wohlgefallen auflösen...

    [​IMG]IMG_6135a by Rouven's Legoeisenbahnen, auf Flickr

    5.) Innenleben wieder vorsichtig einbauen. Deckel langsam drauf (es darf nichts klemmen) und dann verschrauben. Funktioniert einwandfrei.

    [​IMG]IMG_6136 by Rouven's Legoeisenbahnen, auf Flickr

    Warum der Aufwand. Na weil's Spaß macht!

    Im Ernst, ich habe inzwischen 4 Züge bei denen ich eine "Second Unit" nutze in der 2 Motoren stecken mit zwei IR-Empfängern und 2 Batterieboxen. Außerdem beim ICE und beim TGV einen hinteren Triebkopf am Zug in dem auch ein Motor rückwärts läuft. Also 4 Motoren pro Zug die auf einem Kanal laufen. Klar gibt es die Polarity-Switche von Lego. Aber warum das Geld ausgeben?

    Würde mich freuen wenn es jemandem hilft. Für Feedback bin ich wie immer gerne offen.

    Viele Grüße und leg godt!

    Rouven
     
  17. Maliiq

    Maliiq Urgestein

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    schönes tutorial dazu.
    könnte man aber auch mit 2 pf verlängerungen und nem alten 9V kabel erreichen, oder hab ich da nen denkfehler??
    also für die, die ned löten wollen, können oder whatever
     
  18. Rouven

    Rouven Urgestein

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    Servus Maliiq,

    was meinst du damit? Gibt es da ne andere Lösung? Ich hab dazu echt nix gefunden.

    Wie erkläre ich meine Problemstellung?

    Einige meiner Züge laufen mit 4 Motoren. Jeder Motor läuft mit eigener Stromversorgung (Batteriebox) und somit auch mit eigenem Empfänger. Alle logischerweise auf dem gleichen Kanal.
    Oder kann ich 2 Batterieboxen an einen PF-Empfänger hängen und von dem aus wieder 2 Motoren auf dem gleichen Kanal laufen lassen? Aber selbst dann spare ich mir halt einen Empfänger. Nicht aber das Umpolen (ob mit Switch oder Lötkolben).

    Ich versuche es mal so:

    Bauweise im vorderen Triebwagen: ein Motor, entweder an der vorderen Aufhängung oder der hinteren Aufhängung verbaut. Kein Problem. Kanal rot oder blau, Nummer 1,2,3 oder 4. Sagen wir Kanal rot 1 an der Aufhängung vorne.

    Bauweise in der Second Unit: zwei Motoren, einer an der vorderen Aufhängung, einer an der hinteren Aufhängung. Die Bauplatte hat Löcher nur in der Mitte. Für den einen Motor kann ich alles verbauen wie im vorderen Triebwagen. Aufhängung vorne, Kanal rot 1. Der zweite Motor ist dann die Herausforderung. Eigentlich alles ganz einfach: Kanal rot 1 und einen Polarity Switch 8869 eingebaut und schon läuft er auf dem Kanal in die andere Richtung.

    Bauweise im hinteren Triebwagen (in meinem Fall "Schiebwagen"): wie der zweite Motor in der Second Unit.

    Jetzt kann ich löten oder ich gebe die 2x 6,69 EUR im Lego-Shop aus.

    Aber jetzt nochmal: gibt es dafür eine noch leichtere Lösung? ...und wo find ich die?

    Viele Grüße und leg godt!

    Rouven
     
  19. HDGamer2424

    HDGamer2424 Endlich 18

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    Ich glaub er meint, das du einfach die beiden Pf enden an jeweils motor, und ir Empfänger verbindest, und dann mit einem 9V Kabel oder Plate die Strom leitet umpolst. Du weißt doch, die 9V Steckern kann man umdrehen..? So kann man ja auch umpolen, aber das wären dann 2x 3,99€ + was auch immer die Plate oder 9V Kabel kostet

    Billiger biste jedenfalls mit Löten dran. Wer nicht Löten kann, oder nicht will, muss eben auf die Kostspieligeren Methoden zurückgreifen. :/
     
  20. Maliiq

    Maliiq Urgestein

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    1.544
    ich mein mit alten 9V teilen müsstest die umpolung auch erreichen.
    das weiße teil ist 4757
    die PF verlängerungen haben ja auf der einen unterseite die kontakte für das alte system. durch die 90° drehung von einem kontakt müsste das funzen
    ach ja.. die kontakte müssen aber auf jeweils alle 4 noppen drauf... ldd lässt das mal wieder ned zu
     

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  1. [Eisenbahn] - Rouven's LEGO-Eisenbahnen | Seite 2
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