• Herzlich willkommen!

    Das Team von »Doctor Brick« heißt Euch herzlich willkommen und wünscht Euch viel Spaß hier!
    »Doctor Brick« ist eine Online-Community für erwachsene LEGO Enthusiasten, auch AFOLs (= Adult Fans Of LEGO) genannt.
    Wir können uns hier über alle Belange des LEGO Hobbys austauschen wie z.B. Set- und Teilefragen, Vorstellung und Rezensionen von Legobauten.
    Bitte beachtet die Nutzungsbedingungen und den Verhaltensleitfaden.
  • »Doctor Brick« ist eine ist eine Community für erwachsene LEGO Enthusiasten (AFOLS). Das Mindestalter zur Teilnahme an dieser Community ist 18 Jahre. In Einzelfällen ist auch eine Aufnahme von Mitgliedern unter 18 Jahren möglich. U18 Anwärter können sich mit einer aussagekräftigen E-Mail zur Aufnahme bewerben. Das Team entscheidet dann über die Aufnahme.

Das Lego Kuriositätenkabinett - Für Fundsachen aus dem Netz

wahrscheinlich benötigt der Rucksack von Playmobil sowohl einen größeren Speicher, weil halt Sounddateien drauf gespeichert werden und auch der Lautsprecher dürfte mehr Platz benötigen, weil dafür auch eine bessere Klangqualität benötigt wird. Naja und der Akku scheint ja auch größer zu sein, dann eventuell noch ein Anschluss, falls er nicht auch Kabellos geladen wird. Kann man halt beides nur bedingt vergleichen.

Nichts von dem, was du da aufzählst, rechtfertigt meiner Meinung nach eine so große Bauform.
Winzige Lautsprecher mit für diese Zwecke ausreichender Klangqualität findet man in jedem Smarthone oder Tablet, Speicherchips sind kaum größer als ein kleiner Fingernagel, und wenn der Rucksack nur 4 stunden durchhalten soll, wird da auch kein besonders großer Akku zum Einsatz kommen.

Ich kenne MP3-Player oder Smartwatches, die wesentlich längere Wiedergabezeiten bieten, und trotz integriertem Touchscreen noch immer deutlich kleiner bauen als der Rucksack.

Ich bleibe dabei, den Rucksack hätte man auch in einem zur Figur passenderem Maß bauen können.
 
Das tut der Rucksack auch?
Mit mehreren Tags auf einmal? Soweit ich das verstanden habe, funktioniert der halt im Grunde wie eine Tonie-Figur, und spielt halt die Datei ab, die der Tag in der Nähe ihm vorgibt.
Super. Und was er macht er mit der Info?
Nun, gerade beim Spielen dürfte das nicht ganz unwichtig sein, sonst wüsste der Brick ja nicht welches der Tags praktisch zu ihm gehört und welches z.B. zu einem anderen Objekt in der Nähe.
Die beiden Systeme haben doch komplett verschiedene Intentionen.
Nichts anderes habe ich weiter oben geschrieben.

@Stud McBrick schon möglich dass es auch kleiner gegangen wäre, dass kann ich nicht beurteilen. Wahrscheinlich wäre kleiner einfach auch teurer gewesen und man hat sich dann halt für eine Größe entschieden, die noch vertretbar war und den Preis der jeweiligen Sets nicht zu sehr in die Höhe treibt, dass weiß am Ende nur Playmobil.
 
Nun, gerade beim Spielen dürfte das nicht ganz unwichtig sein, sonst wüsste der Brick ja nicht welches der Tags praktisch zu ihm gehört und welches z.B. zu einem anderen Objekt in der Nähe.
Die Tags gehören nicht zu einem Brick.
Sie reagieren auch auf alle, hoffentlich.
Aber allein diese Diskussion hier zeigt, wie seltsam das in der Praxis.
Kann mir nicht vorstellen, dass das Kinder lange fasziniert, sondern eher frustriert.
 
Die Tags gehören nicht zu einem Brick.
Sie reagieren auch auf alle, hoffentlich.
Eben und genau deswegen braucht er die Entfernung. Das dazugehören bezog sich eher darauf, für was der Brick gerade verwendet wird. Um mal beim Beispiel Star Wars zu bleiben, wird der Brick in einen X-Wing gesetzt und ein zweiter in einen AT-AT, jetzt können die beiden sich aber natürlich beim Spielen entsprechend nah kommen, und entsprechend auch den jeweils anderen Tag lesen - dadurch dass sie aber wissen, der AT-AT-Tag bzw. der X-Wing-Tag ist der nähere der beiden, wissen sie dass sie die entsprechenden Geräusche/Funktionen ausführen müssen und der andere Tag entsprechend zu einem anderen Objekt gehört.

Aber allein diese Diskussion hier zeigt, wie seltsam das in der Praxis.
Kann mir nicht vorstellen, dass das Kinder lange fasziniert, sondern eher frustriert.
Von dem was man bisher davon gesehen hat, dürfte es eigentlich sogar recht intuitiv sein, wahrscheinlich gehen Erwachsene da auch einfach erstmal zu technisch ran, während Kinder es einfach ausprobieren, ich würde jedenfalls nicht von der Diskussion hier auf die Praxis schließen wollen - und wie das bei Kindern, besonders in langer Sicht, ankommt, wird sich dann ja zeigen. Könnte mir aber schon vorstellen, dass das auch schon langfristig Spielspaß bietet, zumindest denke ich das mir sowas früher durchaus Spaß gemacht hätte - aber natürlich sind Kinder eh unterschiedlich und es wird nicht für jeden etwas sein.
 
Es wird nicht viele geben, die auf der finnischen LUG-website stöbern.
Aber auch hier gibt es Wettbewerbe mit zum Teil sehr erstaunlichen Modellen

Etwas Älter von 2024:

Theoden auf Schneemähne

Und vom diesjährigen Buchstützenwettbewerb

typisch finnisch das Muminhaus


Die Krimi-Buchstütze

Und auch die Stützen für Das Lied von Eis und Feuer sind sehenswert
 
coaxed-into-legos-outrageously-absurd-prices-v0-vh18z6glmzqg1.png

gar nicht mal so unrealistisch wenn man sich die bisherigen Lizenzthemen anguckt
Quelle:
 
Die Barracuda hatte 1989 eine UVP von 110 Dollar.
Inflationsbereinigt sind das heute knapp 300 Dollar.

Man darf nicht einfach nur einen Preis von Anno Tobak nehmen, und mit dem Nominalwert von heute vergleichen...
Inflationsbereinigt ist Lego heute wesentlich günstiger als in den 80ern.
 
Inflationsbereinigt ist Lego heute wesentlich günstiger als in den 80ern.

Da die Sets heute viel kleinteiliger sind, ist es schwer ein gutes Kriterium für den Preisvergleich zu finden. Steinezahl? Anzahl der Minifiguren? Gramm? 1x1-Plattenäquivalente? Größe des Kartons?

Anhand einer Preisliste von "Anno Tobak" hatte ich malk den Preis einer 50x50 Baseplate von damals mit dem einer 48x48 von heute verglichen. Unter Berücksichtigung der Inflation hat der aktuelle Preis ziemlich gut gepasst. Die ~8% weniger Fläche allerdings außen vor.
 
Da die Sets heute viel kleinteiliger sind, ist es schwer ein gutes Kriterium für den Preisvergleich zu finden. Steinezahl? Anzahl der Minifiguren? Gramm? 1x1-Plattenäquivalente? Größe des Kartons?

Grundlegend glaube ich nicht, dass man ein Set aus den 80ern direkt mit einem heutigen Set vergleichen kann.
Dazu haben sich allgemein die Bautechniken zu stark verändert.
Früher bestanden sie Sets aus weniger, aber dafür größeren Teilen, heute ist alles Kleinteiliger, dafür aber mit höheren Teilezahlen und größerer Teilevariation.
Auch die Bauweise hat sich stark geändert, von überwiegendem Steinestapeln zu den heutigen Bautechniken mit ihren Verbindungen in alle erdenklichen Richtungen.

Was man aber vergleichen kann, ist was man am Ende für sein Geld bekommen hat.
Die Größe des fertigen Modells, den Spielwert, Detailgrad, oder was man daraus machen kann.

Um mal bei der Barracuda zu bleiben, diese lag 1989 bei 110 Dollar, was nach aktuellem Inflationsrechner (Stand Februar '26) 297 Dollar bedeuten.
Die Barracuda von 2020 hatte eine UVP von 199 Dollar, was inflationsbereinigt heute rund 250 Dollar sind.

Die 2020er Barracuda ist das physisch größere Schiff, hat mehr Details und Funktionen, und hat nicht zuletzt durch die Umbaubarkeit zur Insel (eigentlich ja umgekehrt, aber egal) einen höheren Spielwert.
Und das für (inflationsbereinigt) gut 50 Dollar weniger.

Aber es ist ja nicht nur das.
Während es 2020 Stimmen gab, die über die hohen Preise gejammert haben, die heutzutage aufgerufen werden, werden die Preise aus den 80ern als die "gute alte Zeit" abgestempelt, und das ist nach Inflation eben einfach nur falsch.
Heute sind 250 Euro viel zu hoch, und zu teuer für den Normalverdiener, aber in den 80ern waren 250 Euro (inflationsbereinigt) ein tolles Set.

Aber das betrifft ja nicht nur die Sets aus den 80ern, auch bei Sets von vor 10 Jahren sollte man die Inflation mit einrechnen, was aber bei dem üblichen Preisgejammer kaum jemand macht.
 
Hör doch auf hier wieder eine Preisdiskussion anzustoßen.
Die Lego-Fanboys kommen immer mit dem gleichen Argument: Lego war früher schon teuer, die Preise heute sind OK. Dass Lego früher teuer war (vielleicht auch teurer als heute) ist ja unbestritten. Aber das heutige Produkt passt halt ganz oft (nicht immer) nicht zum Preis. Wenn ich der teuerste Klemmbausteinanbieter bin, sollte auch die Qualität und das Kundenempfinden an der Spitze stehen und das tut es eben immer öfter nicht. Andere Anbieter haben den Marktführer da überholt. Da ist Schade. Kunden können das nur durch ihr Konsumverhalten beeinflussen. Schade ist vor Allem, dass die Spielzeugläden mit Lego kaum noch Geld verdienen können: Die Margen sind zu niedrig, zur UVP kauft kaum noch einer und viele Sets sind noch exklusiv - Schade.
 
Das hat nun nichts mit einer Preisdiskussion zu tun.
Mir geht es nur darum, dass man keine Preise vergleichen sollte, die man nicht (direkt) miteinander vergleichen kann.

Als jemand, der zu 95% nur nach Set und Anleitung baut, hatte ich in den letzten 10 Jahren nur sehr wenige Fälle, in denen ich von der Qualität des Produkts enttäuscht gewesen wäre.
Und selbst dieses "enttäuscht" ist nur relativ, da mich bislang noch keine dieser "Qualitätsmängel" dazu bewogen haben, den Kauf eines Sets zu bereuen.

Aber das ist letztendlich nur mein Empfinden, basierend auf meiner Art, Lego zu konsumieren.


Die Händlermargen liegen allgemein bei etwa 40% der UVP.
Was die Händler dann daraus machen, ist ihre Entscheidung.
Allerdings bezweifle ich, dass uns Amazon & Co die Rabatte hinterher schmeißen, weil sie der Ansicht sind, dass die UVP für den Kunden zu hoch wäre, oder weil die Qualität nicht zum Preis passt.
Da geht es darum, andere Händler zu unterbieten, um Kunden anzulocken, und weil 100 Produkte mit weniger Gewinn zu verkaufen in manchen Kalkulationen besser sein kann, als nur 10 Produkte mit mehr Gewinn abzusetzen.
Das ist also ein Punkt, den man weder dem Hersteller, noch seinem Produkt vorwerfen kann.
 
Heute sind 250 Euro viel zu hoch, und zu teuer für den Normalverdiener, aber in den 80ern waren 250 Euro (inflationsbereinigt) ein tolles Set.
In den 80ern gab es exakt zwei Sets, die in diese Kategorie gefallen sind, und das waren 7740 und 7745.
Selbst das größte und teuerste Technic Set, nämlich 8865, lag mit 129 DM zum Erscheinungszeitpunkt 1988 deutlich darunter.
Und alle anderen Sets sowieso.

Und ganz ehrlich, welchen Vorteil bringen dem Kunden die heutigen, aus übermäßig vielen Kleinteilen bestehenden und ach so modernen Bautechniken?
Ist es wirklich besser, eine Grundplatte erstmal aus drülfzig Einzelteilen zusammenzupuzzeln, als ein oder zwei altmodische (aber stabile) Grundplatten zu nehmen?
 
Oben