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Ich glaub gar nicht mal, dass es die Achsen sind, sondern alles wie die Drehgestelle am Fahrzeugboden befestigt sind. Aber, egal ob 2 x 2 Turntable, 2460, 27448 oder was auch immer, die Verbindungen sind zu wackelig. Ähnliche Probleme gab es auch schon in H0. H0 hat aber Lösungen gefunden die sich bei Lego nicht umsetzen lassen, zumindest ist das mir noch nicht gelungen.
Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
Da gibts sicher noch viel mehr, da meine Schmalspurwagen gut schaukeln, aber keinerlei Kreuzachsen verbaut haben

Ja, meine Auflistung ist sicher weit entfernt von Vollständigkeit. Nicht zu vergessen die windschiefen Standard-Geraden aus Dänemark.

Aber wir bauen halt mit Plastik und nicht mit Präzisionsachsen von Weinert…
 
- mit Kreuzachsen in Fahrwerk sind immer mehrere Anläufe notwendig, um herauszufinden, welche Achsen rund laufen
Das kann man oft relativ leicht optisch herausfinden, indem man mit einem Auge an der Achse entlang peilt. Die nicht rund laufenden sind i.d.R. leicht verbogen.

Das "windschiefe" Gleis ist bei LGB übrigens auch nicht besser. Und gerade eine gewisse Flexibilität im Fahrwerksbereich bzw, bei der Drehgestelllagerung führt eher dazu, dass bei Gleisunebenheiten und Schienenstößen der Aufbau weniger ins Holpern kommt.
 
Aber gerade die Flexibilität, wie du es nennst, führt dazu, dass der Aufbau ins Wanken kommt. Genau da müsste man eine Abstützung bauen damit der Aufbau nicht seitlich in schaukeln kommt, sondern nur in der Längsrichtung „Flexibilität“ hat.
Klaus
 
Da habe ich gegenteilige Erfahrungen gemacht. Seitliche Verschränkbarkeit Drehgestell gegen Aufbau hilft bei einseitigen Gleisunebenheiten, wie sie an Schienenenden oder in Weichen auftreten können, weil sie den Stoß abmildert. Für ein Aufschaukeln braucht es eine periodische Anregung, nicht nur einen einmaligen Stoß; wenn also das Gleis selbst wellig ist, mag eine Abstützung helfen.
 
Sehr schön. Dein Waggon ist ja auch so ein Schaukelwaggon wie meiner. Muss wohl bei Schmalspur so sein. ;-)
Ich denke auch es liegt vor allem an der Auflagefläche. Generell sind die Drehgestelle bei Schmalspur sehr schmal, dazu kommt die Befestigung nur mit einer Achse mit dem Rahmen und der hohe Schwerpunkt, da bei dem Wagen kein Unterflurantrieb möglich ist. Zudem ist auch das Batteriefach relativ hoch verbaut, was das Schaukeln zusätzlich begünstigt.

Und außerdem müssen sowohl die Drehgestelle als auch die Achsen relativ flexibel gestaltet sein, damit die relativ engen R84-Weichen sicher passiert werden können, das destabilisiert das Fahrverhalten auch noch ein bisschen.
 
Moin,
wobei man sagen muss, dass die Lego Schienen eh eine Katastrophe sind. Eine Berg- und Talfahrt auf Geraden. Ist Lego nicht in der Lage wirklich gerade Schienen zu produzieren?
Klaus
 
Oha.
Ja, da kann ich mir vorstellen, dass sich Fahrzeuge ohne seitliche Abstützung aufschaukeln.
So schlimm ist es bei meinem LGB-Gleis dann doch nicht, das ist nur insofern "windschief", als dass die Spur nicht 100% konstant ist und es am einen oder anderen Schienenstoß einen leichten Höhenversatz hat.
Heißt letztendlich. Wir haben unterschiedliche Anforderungen, und da brauchen wir dann selbstredend auch unterschiedliche Lösungen.
 
Hier kann man ganz gut sehen, wie die zweiachsigen Loks über die Lego Geraden schaukeln.
Das sieht mir aber eher nach einem Nicken um die Querachse aus als nach einem Schaukeln bzw. Rollen um die Längsachse - kein Wunder bei dem kurzen Achsstand und dem "Wellengleis", wie @vr6klaus es gezeigt hat.
Was man auch sieht: Der Aufbau des Drehgestell-Kesselwagens bleibt anscheinend viel ruhiger. Aber selbst wenn das nicht eh so wäre - gegen das Nicken würde ja auch eine seitliche Abstützung der Drehgestelle nichts nützen.
 
Das nicken kommt aber durch die krummen Geraden, durch die Berg- und Talfahrt. Was ich viel störender finde ist das schaukeln der Anhänger auf den Video von @Brockenlok.
Klaus
 
@vr6klaus Da sind wir uns einig.
Was ich in @Brockenlok s Video bemerkenswert finde: Das seitliche Wippen scheint bei geschobenem Wagen geringer zu sein und bei schneller Fahrt sogar weitgehend zu verschwinden. Das deutet für mich darauf hin, dass die Lok in irgendeiner Form mitverantwortlich ist, evt. durch Übertragung von Schwingungen über die Kupplung oder weil das gezogene erste Drehgestell des Wagens sich im falschen Winkel zum Gleis einstellt.
Interessant wäre, wie der von Hand angeschubste Waggon ohne Lok durch diese Teststrecke rollt.
 
Ich hatte dieses Schaukeln bei meinen finnischen Triebwagen ebenfalls. Der Grund waren die Ringe an den modified tiles with pin. Bogieplate.png

Dadurch hat man eine Punktauflage an den Drehpunkten und das wird wackeln. Die normalen Bogieplates haben diese Ringe nicht da liegt der Waggonkasten auf einer größeren Fläche auf.
Ich hab dieses Problem bei meinen Triebwagen mit versenkten Pins gelöst.
 
Da im Endzustand hinter den Wagen noch weitere als Last kommen, denke ich dass sich das Problem dadurch verbessert. Hauptursache meiner Meinung ist der hohe Schwerpunkt und die schmalen Gleise, da kippelt es bei der kleinsten Unebenheit.
 
Ich hatte dieses Schaukeln bei meinen finnischen Triebwagen ebenfalls. Der Grund waren die Ringe an den modified tiles with pin. Anhang anzeigen 99219

Dadurch hat man eine Punktauflage an den Drehpunkten und das wird wackeln. Die normalen Bogieplates haben diese Ringe nicht da liegt der Waggonkasten auf einer größeren Fläche auf.
Ich hab dieses Problem bei meinen Triebwagen mit versenkten Pins gelöst.
Das Problem mit dem schaukeln gibt es aber nicht nur mit den Plates mit Drehzapfen sondern aus bei den Turntables, warum auch immer.
Klaus
 
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