Ich habe mittlerweile an einer neuen Lok gearbeitet, wo die Außenhaut relativ nebensächlich ist und die inneren Werte, sprich der Antrieb, eine regelrechte Spielerei ist.
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Antriebstechnik habe ich einiges getestet und geforscht, und bin zum Entschluss gekommen dass ein large Motor und ein medium Motor, verbunden mit einem Differenzial eine gute Kombi sind die das PU System schafft. Die beiden Motoren sind mit der PU-Fernbedienung separat gesteuert, sodass mit Rück- und Vorwärtsdrehung eine sanfte Anfahrt gelingt. Klingt etwas kompliziert, ist es aber noch mehr in der Praxis, daher wird dieses Projekt eher Spaß als Nutzen. Egal, eine bunte Variante wird es in Wörrstadt zur Ausstellung NLGM'25 geben, da ich.. ziemliche Probleme hatte mit der Teilebeschaffung.
Zuerst war die Bestellung im Februar zu 1/3 unvollständig und die Bestellung im März wird dieses mal nicht genau einen Tag vor der Ausstellung ankommen.
Daher gibts zumindest ein Studiobild.
Anfänglich hatte ich die ÖBB 1114 konstruiert, da habe ich mich mit den Details zu sehr auseinander gesetzt und bin zu langsam vorangekommen bis ich es abgebrochen habe.
Die CD 371 gefiel mir auch sehr gut.
Diese osteuropäische Lok hat was (die deutsche Variante wird auch Knödelpresse genannt) und so übernahm ich ein paar technische Elemente und konnte den Antrieb auch ganz gut platzieren.

Bautechnisch hab ich versucht Eisenbahntür-gläser mit Rails einzurahmen, damit die Ecken eine abgerundete Form zeigen. Es wird sich zeigen ob das auch in real gut wirkt, ich wollte keine Frontscheiben
gesteint haben.
Die Räder sind natürlich andere, aber die Größe entspricht der, die eingebaut werden.
Bereits in der bunten Variante wird es eine manuelle Beleuchtung geben, dann entfallen die hellgrauen Bars an den inneren Scheinwerfern.

Einblick unter der Fassade: Die beiden Motoren sind übereinander gestapelt, das spart viel Platz und das Differenzial treibt dann die Drehgestelle per Kardan an.
Ein Radius von R104 ist Minimum, das ist bei mir Premiere.