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[WIP] Volvo EC500 High Reach in 1:17

MadLego

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in den letzten Wochen hat sich viel getan und ich weiß gar nicht, ob ich allen Work in progress noch zeigen sollte.

Es ist noch nicht ganz fertig,
Hi Stephan,

doch unbedingt zeigen, zumindest teilweise :) Wie bei unserem Gespräch am letzten Freitag bei Dir auf der Baustelle in FN angesprochen, finde ich das Teil bislang echt beeindruckend und schlicht und ergreifend einfach nur GEIL!
Wir hatten uns ja zu den Themen schon mal kurz ausgetauscht, trotzdem habe ich schon Interesse dein WIP zu sehen, zumindest in den groben Schritten. Ohne vorweg zu greifen, das Thema der modularen Bauweise hat mich seit unserem Gespräch nicht losgelassen und ich denke ich werde das Thema im Abbrucharm bei meinem Liebherr R960 aufgreifen. Vielleicht auch noch mit dem Ballastgewicht.

Nochmals: Gratulation für den bisherigen Stand und ich freue mich wen Du es final realisiert hast. :good2:

Viele Grüße,
Pio
 

Nura

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Guten Tag zusammen,

Stück für Stück schreibe ich mal was zu den einzelnen Bauphasen. Heute geht es um die Kabine.

20251005_211518.jpg

20251005_211530.jpg
(Bilder sind vom WIP, später habe ich die gelbe Seitenlinie nochmal angepasst.)

Bei der Kabine hatte ich ein paar Herausforderungen.
Zunächst habe ich die Grundstruktur ähnlich wie bei meinem EC300E gebaut. Diesmal sollte aber ein massiver Steinschlagschutz/Käfig drumherum. Da eine stabiler Kabine und ein stabiler Käfig aber etwas viel Bauraum bräuchten, hält das ganze über den Käfig. Die Kabine selbst hängt darin.

Auf dem zweiten Foto erkennt man einen Versatz in der Breite. Vorne ist Kabine nahezu maßstäblich 7 studs breit. Das lässt sich nur nicht bis nach hinten durchziehen, weil dort die Hubzylinder und deren Lagerung Platz brauchen. Hier ist also etwas getrickst und die Kabine wird im unteren Bereich nur 6 studs breit.

Eigentlich wollte ich den Motor und den Zylinder für das Kippen auch noch in die Kabine integrieren. Dann wäre aber der Sitz etc. nicht so schön geworden. Ein paar Details im Innenraum werde ich wohl noch ergänzen.

Wie sieht das jetzt gekippt aus?

20251014_201355.jpg

Im Original kann die Kabine um 30 Grad gekippt werden. Hab mich wohl etwas verkalkuliert. Aber für die Pause ist das sicherlich noch bequemer. Spaß beiseite: Mit der weiteren Verkleidung und auch den schönen 3x3 Panelen kann die Kabine später nicht so weit gekippt werden.

Im "fertigen" Modell sieht es dann so aus:

IMG-20251025-WA0049.jpg

Viele Grüße
 

PistenBully 600

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Tolle Funktion und das letzte Bild ist der Hammer!
Echt beeindruckend, dass sich so ein Monster aus Lego bauen und bewegen lässt.
 

Carsten

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Sieht super aus. Woher hast den EC500 High Reach Sticker in korrekter Schriftart?
 

Nura

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Woher hast den EC500 High Reach Sticker in korrekter Schriftart?
Hi,

die Aufkleber habe ich selbst geplottet.
Der "VOLVO" Schriftzug ist in der Schriftart "Clarendon-Bold". Die kannst du hier herunterladen.
Die Maschinenbezeichnung "EC500 High Reach" ist in der Schriftart "Volvo Broad". Die kannst du hier herunterladen.

Dateien öffnen, Schriftart installieren und schon kannst du die in deinen Programmen für Grafik, Plots etc. verwenden.
 

Nura

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Guten Abend zusammen,

heute will ich euch mal das Kontergewicht und den Hebemechanismus zeigen.
Das Kontergewicht hatte mir etwas Kopfzerbrechen bereitet. Anfangs fand ich die Version von LEGO selbst beim Set 42215 ganz gut. Allerdings war das nicht groß genug. Einfach alle Dimensionen mit ein paar Liftarmen zu strecken, sah schlecht aus. Meine oberste Kritikerin war auch mit der Nachbesserung nicht einverstanden. Da fehlten einfach die Rundungen. Eines Morgens hatte ich eine Idee und so entstand nach und nach das Kontergewicht.
20251011_205431.jpg20251011_205442.jpg

Zum Vergleich ist hier das Original, allerdings dort noch mit dem Zusatzgewicht oben drauf.

Um die Panele so anzuordnen, ist im Inneren eine Art Gerüst aus Achsen und Verbindern:

20251011_200310.jpg

Die Konstruktion ist insgesamt recht hohl. Später sollen dort noch Klebegewichte vom Autoreifen rein. Die richtige Menge muss ich aber noch herausfinden, wenn der Ausleger fertig ist.

Die Aussparung in der Mitte ist für den pneumatischen Hebemechanismus. Die Funktion habe ich in einem Video festgehalten. Zur gesamten Pneumatik im Bagger schreibe ich bei der nächsten Gelegenheit etwas.


Last but not least: Am Gegengewicht habe ich mich mit dem Plotter ausgetobt.


20251030_181406_2.JPG

Schönen Abend!
 

Nura

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Guten Abend in die Klinik,

nachdem einige kleinere Sachen an meinen Modellen schon behoben sind, habe ich am Freitag den langen Abbruchausleger und dessen Lagergestell auf den Bautisch gepackt. Für die BB 2025 hatte ich ein provisorisches Lagergestellt gebaut. Das passte nach ein paar Änderungen am Abbruchausleger nur nicht mehr und sollte ohnehin vervollständigt werden.

Mein Ergebnis sieht nun so aus:

20260215_205546.jpg

Das Gestell dient dazu, den Abbruchausleger auf der Baustelle oder im Betrieb getrennt von der Basismaschine zu lagern aber auch zu transportieren. Für das Verladen wird es an den hier orangenen Verbindern angeschlagen. Vom Prinzip her wird der Ausleger angehoben und an diesem hängt das Gestell. Dieses ist normalerweise im gleichen Farbton wie der Ausleger, mir gefiel etwas Kontrast besser.

Zu den vier Befestigungspunkten sind jeweils Leitern angebracht. Dieser Bereich mit den Befestigungspunkten ist bei den verschiedenen Auslegerlängen nahezu identisch. Auf der rechten Seite sind Arbeitsplattformen. Sie hängen am Boden zusammen und bilden ein weiteres Modul. Je nach Auslegerlänge hängen die an einem Rahmen am Grundgestell. Hier kann ich nun auch recht flexibel mit den Längen spielen.

Die Arbeitsplattform hat mich heute noch etwas beschäftigt bis ich eine ansehnliche Lösung hatte. Meine ursprüngliche Idee für die rechte schräge Stütze sah mal so aus:

20260214_192634.jpg

Die rechte Stütze ist im Original schräg. Natürlich sind es Winkel, die es so bei LEGO nicht gibt. Aber die Verbinder #3 und #5 machten einen guten Eindruck bis ich feststellte, dass die bei der gewünschten Strebenlänge nicht im Lochmaß blieben. Erst wenn #3 und #5 mit einer 12er Achse verbunden werden, landen die Pinlöcher wieder im Lochmaß, linkes Foto. Damit wäre die Arbeitsplattform aber so hoch, dass die Arbeiter auf dem Ausleger eine Biertheke hätten. Versetzt man den Verbinder #5 jedoch auf der Achse um ein Pinloch, lässt sich eine kürzere bzw. in meinem Fall niedrigere Verbindung im Lochmaß schaffen. So entstand die Idee für die nicht ganz so gerade Strebe.

20260215_110347.jpg20260215_112634.jpg

Aber bei der Strebe bleibt es vermutlich nicht. Womöglich werde ich dort eine Aussparung vorsehen müssen. Das Lagergestell und der Abbruchausleger sind für meinen Semi-Tieflader leider etwas zu lang. Zwar kann der Ausleger zwischen den Rampen überstehen, dann kollidiert das Lagergestell trotzdem noch mit dem Schwanenhals.

Ich bin dennoch erstmal sehr froh über das Ergebnis. Als nächstes geht es wieder an die Basismaschine. Hier muss ich wohl den halben Oberwagen nochmal zerlegen für ein paar Änderungen. Ich werde berichten.

Btw: Mein Beitrag #300 im Forum. :)
 

HUWI

Papa Schlumpf
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Wie die Nebenschauplätze immer ausarten und aus "mal eben" wieder Tage werden. Kenn ich...

Aber es sieht gut aus und was die Farbe angeht müssen wir Kompromisse eingehen, gerade bei Schwarz, denn der Zuschauer soll ja was erkennen können.
 

Nura

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Die letzten Tage habe ich mich davor gedrückt. Heute hab ich mich getraut und angefangen, die hoffentlich letzten Baustellen im Oberwagen anzugehen.

Dafür habe ich erstmal die linke Seitenverkleidung und das Modul der Fahrerkabine entfernt. Dann konnte ich mit einer Zange die Sicherungspins am Drehkranz lösen und der Oberwagen ließ sich wunderbar vom Unterwagen trennen. Das dauert gerade mal 5 Minuten. 20260226_203105.jpg

Für den Drehmechanismus habe ich vorhin schon eine Lösung gefunden. Am Wochenende geht es nochmal intensiver an die Verbindung zwischen Ausleger und Oberwagen.
 

Nura

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Wie hoch kann der Ausleger arbeiten, wenn er komplett aufgerichtet wird?

Die Bolzenhöhe, gemessen am Drehpunkt des Anbaugerätes am Löffelstiel, beträgt etwa 1,60 Meter. Auf dieser Höhe kann das Arbeitsgerät also waagerecht arbeiten. Rechnerisch hätten da 1,70 Meter rauskommen sollen, aber LEGO gibt auch etwas nach. Dadurch verliert der Ausleger etwas Höhe.
 
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