Und wenn das Trömmelsche geht...
Wenn ich die Lok einzeln sehe denke ich zwar erst an eine Ludmilla, aber das liegt am Betrachter. Passiert mir aber selbst bei Autos einer Familie, wie z.B. 3er und 5er, dass ich teils dreimal hingucken muss.
Die Bauweisen müssen ja irre sein, vorallem mit den Käsereiben. Auch schön, was in den Drehgestellen wieder an Kleinteilen verwurstet wurde.
Ist die verschiebbare Mittelachse eigentlich auch angetrieben? Wahrscheinlich gehen die 16er genau drumherum, oder?
Die sollte gut was ziehen können. Die mittleren Achsen sind nicht angetrieben, nur die beiden äußeren Räder sind es. Die MS-Räder sind von HA-Bricks, die Haftreifen sind schön weich und bieten eine gute Traktion.
Was die Bauweisen angeht, es ist ja eigentlich ein Nachbau. Das Original von Mateusz Waldowski war so gut an meinen Idealvorstellungen, dass ich seine Lok kurzerhand nachgebaut habe.
Hier hat man das Vorbild und meine Version gut im Vergleich:
Dabei sieht man auch gut die Unterschiede, schließlich hatte ich keine Bilder vom inneren Aufbau. Einige Details habe ich auch anders gelöst. Ganz bei der reinen Lehre ist es nicht geblieben, bei einigen Problemen musste ich doch in die asiatische Trickkiste greifen. So lässt sich die untere Reihe des Käsereibengitters nur mit Käseecken mit aufgesetzten Noppen (oder alternativ mit Klebeband) stabil bauen. An einigen weiteren Stellen sind Nurnoppen verbaut (anstelle von abgeschnittenen Pneumatikschläuchen) und es gibt auch ein paar 1x1 plates mit angesetzter seitlicher Noppe. Ansonsten wären die notwendigen Bautechniken zu holländisch und ich bräuchte meine eigene Fundkiste in Schkeuditz. Für eine bestimmte Lücke an den Führerständen sind mir auch vier 1x1x2 Brackets in dark red "zerbrochen". Ich brauchte 1x1-Baseplates in der Farbe
Besser als beim polnischen Original finde ich meine Antriebstechnik (der innere Rahmen mit dem Getriebe und die inneren Drehgestelle sind komplett in Technik gebaut mit Buwizz und zwei L Motoren) Die Getriebeuntersetzung ist so gewählt, dass ich im Economy-Modus fahren kann. Sollte mir das nicht reichen geht es die Stufen rauf nach oben

, die Magnetkupplungen sind mittels half beam ebenfalls an den Drehgestellen aufgehängt und sollten auch Zugkräfte übertragen können.
Die Frontschilder sehen auch mehr nach der Original-Lok aus. Die Kupplungen sollten in ihren Führungen R104-Kurven mitmachen können. Wenn ich unbedingt R40 fahren will muss die mittlere Achse raus und auch die Frontschilde müssen dann angepasst werden.
Die Generalprobe ist dann in Schkeuditz. Was da durch kommt ist gut
