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[Eisenbahn] Tad's Eisenbahn T3

Dieses Thema im Forum "Lego Eisenbahn und Monorail" wurde erstellt von Tad64, 18. September 2020.

Schlagworte:
  1. Tad64

    Tad64 Mitglied

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    Gut, jetzt muss ich wohl liefern ;-)

    Dann fange ich mal ganz vorn an, [Theorie] (Falls ich jemanden langweile bitte ich um Entschuldigung).

    Die Lego Spur mit 37,5 mm entspricht ja etwa dem Maßstab 1:38. Ein 3m breites Fahrzeug ist also ungefähr 10N breit. Eine 8,6 m lange Lok wie unsere T3 ist bei 10N etwa 29N lang. Eine Stadler Eurodual mit 23 m entspricht jetzt aber schon 75N. In unserem lustigen 40er Standardkreis steht diese Lok also als Diameterdenkmal rum, was entsprechend spektakulär aussieht ;-)
    6N ist das alte Legoformat. Ist aber auch nicht schön, wenn man die Räder quasi außen an die Lokomotive steckt hat das was von nostalgischer Holzeisenbahn.
    Bleiben die Zwischengrößen:
    7N ist noch recht knapp, geht aber schon ganz gut bei modernen Triebwagen und D-Zugwagen. Unsere Eurodual wäre jetzt fast brauchbare 54N lang.
    8N hat sich bei allen ernsthaften Legobahnern als Maßstab durchgesetzt. Sieht halt auf LEGOgleisen noch etwas blöd aus, aber es gibt ja Alternativen :)
    Und 8N bedeutet: eine 3m breite Lok ist 8N breit. Der Maßstab liegt jetzt bei 1:46,9, was etwa der Modelleisenbahnnenngröße 0 entspricht. Wir liegen damit ziemlich genau zwischen Kontinentaleuropa mit 1:45 und Amerika mit 1:48. [Theorie End]

    Kommen wir zum Modell:
    Eine T3 ist eine recht zierliche Erscheinung mit einigen charakteristischen Merkmalen:

    1. Die Maße
    - Eine T3 hat exakt 3 m Radstand, also die Breite einer 3 m Standardlokomotive.
    - Eine T3 hat eine Allan-Steuerung
    - Das Führerhaus und die Wasserkästen sind 2,6m breit
    - Der Kessel hat denselben Durchmesser wie die Räder: 1,1m
    - Vmax einer T3 liegt bei 40 km/h

    2. die Optik (Meiner Ansicht nach macht das die Wiedererkennbarkeit aus)
    - Die Radsätze sind nicht symmetrisch angeordnet , die mittlere Achse ist um 20cm nach hinten verschoben:
    - Charakteristisch ist die Form der Rauchkammer. Es geht aus der oberen Rundung ohne Knick schräg herunter auf den Umlauf
    - Der Sandkasten ist nur halb so groß wie der Dampfdom
    - Der Schornstein ist schlank gehalten und hat nach Sariels Scaler 1,5N Durchmesser am oberen Ende

    Zum HaBricks Modell
    1. Die Maße
    - Der Radstand ist exakt 10N inklusive der Andeutung einer Allan-Steuerung
    - Die Länge beträgt 25N, damit ist sie 4N zu kurz für 10N und 2N zu lang für 8N
    - Die Breite beträgt 8N am Führerhaus, das sind 2,6 m
    - Der Kessel hat 4N Durchmesser, was 1,2m entspricht. Die Genauigkeit sollte hinreichend sein.
    - Der Raddurchmesser entspricht 3N, ist damit aber 1N zu klein. Größer konnte HaBricks die Räder aber nicht machen. Ihr Motorisierungskonzept wäre damit völlig in die Hose gegangen.
    Bei 3V dreht ein Zug Motor mit 135 U/min, das macht bei 10N und M-Rädern knapp 30 km/h.
    Bei 9V haben wir 1458 U/min, das entspricht bei M-Rädern etwa 250 km/h

    2. Optik
    - Die Anordnung der Radsätze passt für 10N
    - Die Rauchkammer hat einen deutlichen Knick. Das sieht nicht schön aus, aber ich habe auch noch nichts Besseres gefunden.
    - Der Sandkasten ist zu groß, 1N hätte hier besser ausgesehen.
    - Der Schornstein passt nicht. Hier hat Sven eine deutlich bessere Möglichkeit gefunden. Eine andere Möglichkeit gibt es von mir :)

    Fazit
    HaBricks hat uns eine recht gute 10N-Version der T3 geliefert.
    Die Lok sollte etwas länger sein und die Räder sollten L-Größe haben.
    Die Esse ist etwas fett geraten und sollte schmaler sein.
    Aber ansonsten passt so ziemlich alles.

    Eine T3 in 8N -Breite hat
    - 8N Radstand, davon 4,5 zwischen AB und 3,5 zwischen BC
    - M-Räder mit etwa 3N Durchmesser (Wie von HaBricks geliefert)
    - Einen Kesseldurchmesser von 3N (und da hakt es, weil nur wenige Teile 3N Durchmesser haben)
    - Eine Führerhausbreite von 7N und vorn etwa 6N-Breite.
    Also fast alles, was HaBricks nicht liefert.

    viele Grüße
    Detlef

    P.S. der Tender der G8 hat tatsächlich 3m (8N) Breite
    Schaut ihr am Besten hier : https://www.u-bahn-berlin.de/lok/bilder/89_6009.jpg
    Der Tender ist tatsächlich breiter als die Lok :)
    War aber mach den Quellen auch nicht anders zu erwarten
     

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  2. Enesco

    Enesco Meister

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    Was ein schönes kleines Lökchen!
     
  3. brickronny

    brickronny Mitglied

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    Danke für die Präsentation, ich finde auch die Überlegungen sehr hilfreich. Was die Maßstäblichkeit angeht, verfolgt HA Bricks übrigens nicht -den einen- Maßstab. Ich hatte kleine zwei-achsige Personenwaggons für die HA Bricks DRG Class 24 gestaltet im zu dieser Lok passenden Maßstab (hab dafür einen Anfängerfehler gemacht und als Vorbild H0-Modelle genommen - natürlich haben die auch schon ihre Abweichungen, aber egal). Dann fing ich an, die Proportionen der T3 zu erfassen und kam zum Schluss, dass die gleichen Personenwagen an der Lok größer sein müssten. Kurz HA Bricks angeschrieben, der mir dann bestätigte, dass Lok zu Lok nicht zwingend 100% nach gleichem Maßstab gebaut sind. Finde ich persönlich aber nicht schlimm.
    Mich "stört" (schon etwas jammern auf hohem Niveau) am meisten übrigens vorne dieser Knick in der Schräge, die Richtung Schornstein führt (sorry, hab da keine Fachterminologie). Das finde ich an der T3 besonders charakteristisch und müsste glatter in einem an die Rauchkammer angeformt sein. Das habe ich an anderen T3 Umsetzungen schon eleganter gesehen (ich meine mit dem 3684 Slope 75 2 x 2 x 3). Ist das der "Knick", den Du auch meintest?
    Ich würde mich freuen, wenn Du nochmal einen Nachschlag an Fotos machen könntest, damit man noch etwas besser sehen kann, was Du so alles an Veränderungen reingebracht hast :) (kleiner Fototipp ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Tageslicht, Fenster im Rücken, Fotoobjekt vor Dir, also _mit_ dem Licht fotografieren = gute Ausleuchtung)
     
  4. Ts__

    Ts__ Urgestein

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    Hallo Detlef,

    erstmal danke für deine ausführlichen Überlegungen zum Maßstab. Da gibts natürlich viele Vorlieben und als Hauptkonsens scheint sich ja 7-8 Noppen herauskristalliert zu haben.
    10 Noppen ist mir halt dann schon wieder zu groß, von R40 Kurven brauchen wir da gar nicht mehr zu reden. 6 Noppen ist zu klein, hat man ja in Schkeuditz gut gesehen. Da sahen die 6N Modelle immer etwas verloren aus.

    Zum Modell:

    Die goldenen Streifen lockern das ganze ungemein auf, schön. Leider kann man auf den Foto nicht viele Details erkennen. Schwarz ist auch wirklich schwierig zu fotografieren. Ich würde mich aber noch über ein paar Bilder mit besseren Licht (zb draussen bei Sonnenschein) freuen. Dann kan man vielleicht mehr was zum Bau schreiben. Nicht böse gemeint.

    Dies ist wirklich eine markante Stelle und bei HA-Bricks gibt es dort einen Knick der da nicht hingehört. Vergleicht man nicht mit Original-Fotos sieht der Knick bei HA-Bricks gut aus, aber er stimmt halt nicht. Dies hast du ja bei dir dann anders gestaltet. Ich erkenne da leider nicht wie. Scheint aber gerade zu sein. Wäre da auch eine 2x4 Fliese möglich (wegen glatterer Oberfläche?)

    Die Esse ist auch schwierig. Bei dir zu schmal, bei HA-Bricks schon gefälliger, aber auch nicht 100% passend. Ich wüsste aber auch spontan nicht, wie man das besser baut. Muss ich wohl mal Svens Schätze nochmal anschauen.

    Wie ist die Lok motorisiert? Platz ist ja quasi nicht vorhanden. 9V Motor? Aber da fehlt mir noch die Stromaufnahme. In Schkeuditz hattest du ja leitende Räder gezeigt. Sind die für die T3 gedacht?

    Thomas, der gerne mehr über das Modell erfahren würde
     
  5. Sven

    Sven Urgestein

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    Das geht mir auch so!
    Zum Thema "Fotos" erlaube ich mir mal eine Gegenposition zum hier Geschriebenen:
    Ich fotografiere Modelle NIEMALS im Sonnenlicht. Die Reflexe und Schlagschatten sind nicht kalkulierbar.
    Indirekte Kunstlicht-Beleuchtung, niedrige ISO-Empfindlichkeit für geringes Bildrauschen, lange Belichtungszeit (bis zu 10 Sekunden - unbedingt Selbstauslöser und gutes Stativ verwenden!), Mehrfachaufnahme und sorgfältiger nachträglicher Weißabgleich.
    Keine jpg OOC (out of camera) verwenden, sondern im RAW-Format fotografieren und die Entwicklungseintellungen selbst kontrollieren (Adobe Lightroom ist super, es gibt aber auch kostenfreie RAW-Programme).
     
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  6. Ts__

    Ts__ Urgestein

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    Hallo Sven,

    deine Fotos sprechen auch für sich, da wird manches Renderbild neidisch.

    Leider kann nicht jeder diesen Aufwand treiben, auch wenn das Ergebnis spitze ist. Meine Spiegelreflex von 2011 mag ich nimmer (oder sie mich nicht). Da stimmt der Fokus gar nicht und ich habe keine Lust, den Aufwand wegen Backfokus einstellen und Objektive vermessen nochmal zu machen. Hatte ich schon mal durch und ein Werkzeug, wo ich kein Vertrauen habe, taugt zu nichts.
    Meine andere Spiegelreflex von 2004 hat Akku-Probleme (die wollen nicht mehr laden) und die Qualität hatte mich in Schkeuditz nicht überzeugt.
    Also mache ich derzeit alle Fotos mit dem Handy. Also nix mit RAW, Stativ und so weiter. Und da mag ich auch Sonnenlicht, mit all seinen Nachteilen.
    Langfristig muss mal wieder eine gute Kamera ran.

    Thomas
     
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  7. Sven

    Sven Urgestein

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    Hallo Thomas,

    vielen Dank - ich denke allerdings bei diesem Stichwort immer noch mit Schaudern an die 313-Diskussion... ;)

    Definitiv - ein Telefon ist zum Telefonieren da, sonst hieße es ja Fotoapparat. :D Und deine Modelle verdienen bestmögliche Fotos.
    Gute (System-)Kameras sind auch gar nicht unbedingt so teuer.
     
  8. Tad64

    Tad64 Mitglied

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    Hallo,
    Erst mal nur kurz bedanken für das Interesse.
    Messingfarbene Kesselringe finde ich schöner. Genauso wie rote Pufferbohlen, die gibt es leider nicht bei TLC.
    Für 10N passen die aber auch nicht.

    Mein größtes Problem ist, dass ich noch gar nicht genau weiß, wie groß die Lok werden soll.

    8N würde ich bevorzugen, ist aber extrem schwierig umzusetzen. Der Kessel muss komplett neu konstruiert werden. Die Lok muss dazu auch schmaler werden. 7N im Führerhaus und 6N im Vorbau. Wie das dann mit den Zylindern passt muss ich noch rauskriegen. Und es erfordert wohl auch einige Teile, die es nicht bei TLC gibt. Den Schornstein habe ich für diese Größe entwickelt.

    10N ist einfacher umzusetzen, weil der Kessel schon mal passt. Der Dom sollte noch etwas größer im Durchmesser sein und das Führerhaus muss richtig wachsen. Mindestens 2N in der Länge und 1 Stein in die Höhe. Die Breite ist dagegen perfekt.

    Das Einzige was bisher feststeht:
    Die Lok bekommt einen 3-achsigen Tender. 8N oder 10N breit. Im Original kamen die von ausgemusterten 55ern.
    Für 10N müssten die Räder der Lok etwas größer sein, ich denke da an Größe ML.
    Die Motorisierung der Lok soll genau wie bei Svens im Tender liegen, dann aber nicht mit dem Trainmotor. Wie gesagt, dass Vorbild schaffte keine 50 km/h. Außerdem würden die Achsabstände dann nicht stimmen. Bei den Rädern des Tenders habe ich da Train Wheel in doppelter Breite gefunden. Die sollten besser zur Lok passen.

    Die Steuerung soll erst mal durch einen SBrick erfolgen. Dann habe ich gleich noch mehrere Kanäle für das Licht.
    Die Stromversorgung soll von der Schiene erfolgen, wie ich schon schrieb mag ich Batterien nicht sonderlich.
    Die Räder werden metallisiert, genauso wie die Schienen. An den Schienen liegen dann einfach volle 10V an. Die Polarität ist dabei egal, vor dem SBrick liegt noch eine Graetzbrücke. Theoretisch könnte die Lok auch mit Wechselstrom betrieben werden.

    Das Fahrgestell, welches ich in Schkeuditz dabei hatte, ist für eine 102.1 gedacht. Orange Fensterrahmen sind schon bestellt. Jetzt fehlen nur noch die Riffelsteine in der passenden Farbe.

    Bessere Fotos werde ich bei nächster Gelegenheit nachreichen. Aber auch hier muß ich noch einiges lernen.

    viele Grüße
    Detlef
     
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  9. Sven

    Sven Urgestein

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    Doch, schafft es. Es DARF nur nicht so schnell fahren. Bei Dampfloks liegt die bauartbedingt mögliche Geschwindigkeit (natürlich erst recht, wenn kein Zug dran hängt) deutlich über dem behördlich zugelassenen Maximaltempo. Da im Verspätungsfall auch gerne mal mit mehr als der zulässigen Geschwindigkeit gefahren wurde, ist es eigentlich gar nicht so verkehrt, wenn Modelle auch ein bisschen schneller können (ICE-Tempo mit einer T3 ist natürlich trotzdem übertrieben).
     
  10. Tad64

    Tad64 Mitglied

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    Ich weiß nicht, wie schnell die T3 tatsächlich werden konnte. Aber aus meiner Sicht ist eher die fehlende Langsamfahrt das Problem. Wenn die Lok schon in der ersten Fahrstufe mit 15 km/h losfährt ist das nicht zu gebrauchen.
     
  11. Sven

    Sven Urgestein

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    Das ist natürlich auch wieder wahr.
    Ich habe gute Erfahrungen mit dem BuWizz gemacht, im "Slow"-Modus (5,2 V Ausgangsspannung) kann man sehr gefühlvoll rangieren. Und wenn's schneller gehen soll, schaltet man in den "Fast"-oder den "Ludicruous"-Modus um.
     
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  12. Tad64

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    Mit der BuWizz habe ich noch keine Erfahrungen. Aber das Problem mit der fehlenden Getriebeanpassung ist da doch auch noch nicht gelöst. Mit 1,5 V Motorspannung hat die Maschine doch noch gar keine Kraft. Hier könnte nur eine Pulsweitensteuerung helfen. Ich weiß nicht, ob es da schon etwas gibt.
     
  13. Sven

    Sven Urgestein

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    Welchen Sven meinst du?
    Falls ich mich angesprochen fühlen soll - eventuell könnte etwas Vergleichbares wie bei meiner Kitson-Meyer funktionieren.
    Die Basiskonstruktion so wie im Bild, und dann Reifen drüber:

    upload_2020-9-20_21-21-9.png
     
  14. Tad64

    Tad64 Mitglied

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    Hallo

    Leider fehlt gerade die Zeit, an der T3 weiterzubauen.
    Also habe ich Beruf und Freizeit miteinander verbunden und ein paar neue Aufnahmen gemacht:)
    10E0B30E-6689-4F76-9D62-24F462A83675.jpeg 1DB26ED3-8127-4D6F-AE6A-4C8F05D9B1C7.jpeg
    Ich hoffe die Belichtung passt diesmal ;)
    Gruß
    Detlef
     
  15. Ts__

    Ts__ Urgestein

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    Hallo Detlef,

    die Aufnahmen sehen interessant aus, aber ich habe keine Ahnung, was das ist.

    ich habe in Schkeuditz wohl nicht genug aufgepasst und weis daher nicht, was du beruflich machst.
    Sieht irgendwie nach einen 3D-Scanner aus. Hat was.

    Thomas
     
  16. Tad64

    Tad64 Mitglied

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    Hallo Thomas,

    ich hab heute die HaBricks T3 mal mit einem unserer 3D-C-Bogen gescannt. Ich arbeite bei der links oben genannten Firma als Medizinproduktberater oder neudeutsch senior application specialist. Und ich hab mir gedacht, für die Strahlenschutzausbildung ist das doch mal etwas anderes als immer die gleichen Körperteile zu zeigen.
    Das Gerät funktioniert etwa wie ein CT, das Volumen ist aber mit 20cm im Kubik kleiner. Ich kann aber genauso meine Schnittbilder erstellen oder ein räumliches Bild rendern.

    Gruß
    Detlef
     
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  17. Tad64

    Tad64 Mitglied

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    Hallo

    ich bin mir nicht sicher ob der nächste Beitrag hier passt, weil Nicht TLC. Aber ich geb mal den Testbericht hier ein.

    Es gibt jetzt auch Motoren von den Blauen. PF-Akku mit 2.4 GHz und Train-Steuerung.
    Der Akku hat sogar 4 Ausgänge.

    Nachdem heute ein Sender und zwei Empfänger gekommen sind, habe ich sie getestet.
    Die Akku-Box ist 1 Stein niedriger als ein PU-Hub. Allerdings sitzen die PF-Anschlüsse oben drauf
    Die Fernsteuerung ist der alten PF-Train-Steuerung nachempfunden, zwei Drehregler, mit Stopknöpfen und Drehrichtungsschaltern. Der Schalter in der Mitte hat vier Rastpositionen.
    Bis hierhin scheint alles gut zu sein.

    Leider scheint der Rest ein klarer Fall von gewollt und nicht gekonnt zu sein

    1. die Rastung der Drehregler ist sehr ungenau. Während es bei der PF-Steuerung eine eindeutige Zuordnung der Rasten zu den Fahrstufen gab, fehlt sie hier. Manchmal braucht man 3 Rasten für eine Stufe, manchmal eine.

    2. der Schiebeschalter in der Mitte täuscht zwar 4 Kanäle vor, aber er hat eine komplett andere Funktion.
    Schiebeschalter auf Pos. 1 Regler A steuert Kanal 1 und Regler B steuert Kanal 2 von allen eingeschalteten Akkus,
    Schiebeschalter auf Pos. 2 Regler A steuert Kanal 3 und Regler B steuert Kanal 4 von allen eingeschalteten Akkus,
    Schiebeschalter auf Pos. 3 wiederholt 1 und Pos. 4 ist das gleiche wie 2.

    Wer also hoffte, eine Lego gleichwertige Lösung zu bekommen wird enttäuscht.

    Das einzige, was bei Zügen funktionieren könnte ist der Verzicht auf mehrere Kanäle in jeder Lok, so sind maximal 4 Züge möglich
    Jede Lok bekommt einen Akku-Ausgang Lok A Ausgang 1 und Lok B Ausgang 2, u.s.w.
    Der Sender kann dann auf Kanal 1 und 3 Lok A und B steuern und auf Kanal 2 und 4 Lok C und D. Zusätzlich Lampen schalten ist dan schon nicht mehr möglich.
    Damit kann das System weniger als die alte PF-Steuerung von Lego. Der einzige Vorteil ist die größere Reichweite und die Unempfindlichkeit gegen Sonnenlicht.

    Diese Lösung leider für mich kaum zu gebrauchen.

    Zu den Motoren kann ich nichts sagen. Die habe ich nicht getestet, aber sie sollten genau so funktionieren wie ihre Lego-Pendants.

    Gruß Detlef
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Oktober 2020
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  18. Rouven

    Rouven Urgestein

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    Servus Detlef,

    danke für den Hinweis.

    Das Thema würde ich allenfalls beobachten vielleicht sogar mal probieren. Solang ein alternatives System (bis auf den Preis) allerdings keine Vorteile / zusätzliche Features liefert...
    PF gibt es von Lego - und das funktioniert innerhalb der Bandbreiten einwandfrei und ist qualitativ gut. Mit Löten kann man noch die eine oder andere Funktionalität verändern / verbessern.

    Für mich aufgrund Deines Beitrags vorerst kein Kauf. Zumal ich eh inzwischen mit PU gut klar komme.

    Viele Grüße

    Rouven
     
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  19. Tad64

    Tad64 Mitglied

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    PU ist auf jeden Fall mit mehr Möglichkeiten ausgestattet.

    Aber ich denke, wir sind eh nicht die Zielgruppe für die BB-Steuerung.

    Ist bloß schade, dass die Möglichkeiten so verschenkt werden. CADA hat schon gezeigt, dass es sehr wohl Möglichkeiten gibt, über 2.4 GHz mehrere Empfänger eindeutig zu adressieren. Bei CADA liegt das Problem eher darin, dass die Steuerung nur digital funktioniert. (Motor an/aus).

    Gruß Detlef
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Oktober 2020
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  20. Tad64

    Tad64 Mitglied

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    Hallo

    da es mit der T3 noch dauert (ein 3 Stud-Kessel ist nicht einfach) habe ich mal bei den Güterwagen weitergemacht.

    Irgendwie fehlte mir ein Pärchen Drehschemelwagen. Möglichst zierlich und am besten mit Speichenrädern, soll ja alt sein. Das ganze 8 Noppen breit und natürlich mit Drehschemel.
    Rausgekommen ist jetzt das:

    H25 8N.png

    Ist natürlich erstmal die digitale Variante, die Teile sind aber bestellt.
    Die Kreuzachsen sind jetzt zwar nicht die beste Lösung für die Lauffähigkeit. Aber mit den normalen Rädern sind auch Kugellager möglich. Dann sollten die richtig gut laufen.

    Kann man im Zug zusammen leer mitlaufen lassen. Oder etwas auseinander mit Ladegut, ein Balkenstapel bietet sich hier an. Dafür sind auch die Zähne auf dem Schemel gedacht.

    H02 8N 2.png

    Vielen Dank auch an Thomas, seine Lösung für die Achshalter hat mich hier inspiriert.

    viele Grüße
    Detlef
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Dezember 2020
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  1. [Eisenbahn] - Tad's Eisenbahn T3
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