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Sind Pat Pend Steine heute noch gefragt?

Dieses Thema im Forum "Lego Sammeln" wurde erstellt von Wirker, 7. März 2018.

  1. Wirker

    Wirker Mitglied

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    Hallo,

    ich habe einige Kilo Pad Pend Steine eher unbeabsichtigt gekauft. Vermischt mit neuerem LEGO. Dabei auch einige tausend Steine aus CA. Die Steine sind alle bespielt.

    Lohnt es sich, die zu trennen? Es ist mitunter ja doch recht aufwändig auf jedem Stein das Pat Pend zu suchen. Für die CA "Erkennung" braucht man auch immer ein bissl. Die Steine sind allesamt leicht schmierig/staubig. Dabei sind auch einige blaue Schienen und auch zwei Weichen. Die sind älter als ich. ;)

    Kann man die CA Steine auch in die Waschmaschine packen oder bekommt denen das nicht gut?

    Ich habe nicht vor die CA und Pat Pend Steine selbst zu verwenden. Ist das grundsätzlich noch gefragt? Ich habe da keine Erfahrung mit. Ich Interessiere mich selbst tatsächlich eher für die neuen, präziseren Teile. Einige hier haben ja aber sicherlich auch Interesse an den ganz alten Sets.

    Was meint ihr?
     
  2. tsi

    tsi ThomaS

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    Hallo Oliver,

    CA-Elemente sortiere ich aus, weil sie oft zum Bauen nicht mehr geeignet sind. Es gibt aber durchaus (wenige) Sammler die diese Elemente zum Vervollständigen alter Sets suchen.
    Waschmaschine würde ich bei CA-Elementen lassen. Die gängigen Teile sind hier allerdings oft nur zu einem symbolischen Preis verkaufbar.

    CA-Schienen und Weichen? Habe ich da was verpasst, gibt es sowas tatsächlich?

    Anders sieht es bei den ABS Pat Pend - Varianten aus. Diese Elemente sind auch heute noch gut verbaubar, sofern man keine Abneigungen gegenüber gebrauchten Elementen hat.
    Ich lege diese alten Elemente wenn sie gut erhalten sind alle zur Seite um damit alte Modelle zu vervollständigen. Die Elemente sollen in meiner Sammlung bei Originalmodellen zeitlich passen.

    Viele Elementesorten gibt es auch nur aus der Pat Pend Zeit.
    Ich habe großen Spass daran Teile aller Epochen zu kombinieren und zu verbauen, das sieht man hoffentlich auch bei meinen MOCs.

    Schönen Gruß
    ThomaS
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. März 2018
  3. Wirker

    Wirker Mitglied

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    Oh sorry, das war etwas missverständlich mit den blauen Schienen. Das sind ja die ältesten, aber ich glaube, dass das kein CA ist. Aber die weißen Clips zum verbinden der Schienen sind aus CA wie es aussieht.

    Die alten Pat Pend Teile sind von ihrer Klemmkraft sehr variabel. Einige halten so fest, dass man mühe hat sie zu trennen. Es knirscht auch immer ganz schön beim zusammendrücken. Andere Verbindungen sind relativ lose. Die Toleranzen waren früher einfach größer. Es ist für mich etwas schwierig die Teile für den "Unterbau" zu verwenden, weil ich sie dann getrennt lagern müsste. Bei einigen fehlen auch noch die Verbindungsstege und röhren. Gerade die Schrägen sind gerne komplett ohne Röhren oder haben noch die Röhre mit Schlitz.

    Für mich ist das jeden Fall das "anstrengenste" Konvolut für das sortieren. Meine Frau kann mir auch nicht richtig helfen, weil man sich echt jedes Teil ganz genau anschauen muss. Vorher ging das echt zügig. 10kg in 2-3 Stunden...
     
  4. Ddriver

    Ddriver Stammuser

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    Also um auf Deine Frage zu antworten ist meine persönliche Ansicht ein klares JA unbedingt.
    Ich habe einige "alte" Set wo ich aus Konvoluts oder einzeln kaufe, kompletiere oder defekte Steine aussortiere und vervollständige.
    Daher brauche und sortiere diese "Pat pend" oder "Pat pend eras." (wo es nur 1 Jahr lang gegeben hat) aus.
    Klar bedeutet das jede Menge Arbeit und bei z.B. den Brick 2x4 gibt es bis zu 6 verschiedene Sorten je nach Alter und Entwicklungsstufen.

    http://www.vogt-com.de/steine-d.htm

    Kann Dir also sehr gut nachfühlen.

    MfG Daniel.
     
  5. tsi

    tsi ThomaS

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    Hi,

    es mag zwar konstruktionsbedingte Unterschiede zwischen den Bauteiletypen geben und der damit einhergenden Klemmkraft aber
    tatsächlich sind die Herstellungstoleranzen bei den heutigen Steinen leider größer als früher :)
    Da gibt es im Internet schöne Bilder mit Luftspalten in Mauern und Steineversatz zu finden, sowas gab es früher (70er/80er) nicht.

    Die Qualität hat was das angeht nachgelassen.


    Viel Spaß beim Sortieren (macht mir manchmal sogar mehr Spaß als bauen :wsntme:)
    ThomaS
     
  6. Wirker

    Wirker Mitglied

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    Hmm, okay, ich denke dann werde ich mir mal die Mühe machen die Pat Pend Teile alle raus sortieren und getrennt als Konvolut anbieten. Es wäre ja irgendwie auch schade, wenn es davon weltweit gesehen immer weniger Teile gibt. ;)

    Das mit den Herstellungstoleranzen erscheint mir aber merkwürdig. Bei aktuellen Steinen ist es doch eigentlich völlig egal, wenn man z.B. 10x Bricks 2x4 hat und wie man die zusammen klemmt. Es hält immer gleich gut. Was mir aber auch schon aufgefallen ist: Die Steine sind leicht schräg. Also oben schmaler als unten. Wahrscheinlich sollen die so leichter verbaut werden können. Der Abstand zwischen den Steinen ist glaube ich aber beabsichtigt (der ist ja immer gleich). Hast du da mal einen schönen Link? Interessant finde ich das ja schon. Bei den Pat Pending Dingern habe ich das mit mehreren baugleichen Steinen auch probiert. Aber es kann natürlich auch am Alter der Steine liegen. Ich habe ja LEGO gegenüber eine positive Grundstimmung. Ich denke man hat schon immer versucht das Bestmögliche raus zu holen. Bei der aktuellen Entwicklung zu den "Nachhaltigen" Steinen bin ich aber dann auch eher skeptisch wegen der Haltbarkeit... Nachhaltig bedeutet ja nicht automatisch Pflanzlich, sondern vielmehr LANGLEBIG.

    Okay, aber ich werde hier OT in meinem eigenen Thema. Ich bin gespannt, ob es noch mehr Meinungen dazu gibt. Vielleicht gibt es ja aber auch gar nicht so viele Anhänger der alten Pat Pending Sachen. :x
     
  7. tsi

    tsi ThomaS

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    Hallo Oliver,

    ich meinte nicht die Klemmkraft, sondern die Größentoleranzen der Steine. Die Toleranzmaße sind vor ein paar Jahren von LEGO aufgeweicht worden, d.h. es ist heutzutage eine größere Sollgrößenabweichung als früher erlaubt. Hier Bilder aus dem Gruselkabinett von Ben:

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    Gruß
    ThomaS

    PS: Von reißendend Steinen u.a. sprachen wir noch nicht. Solche Qualitätsmängel waren damals unbekannt.

    [​IMG]
     
  8. Carrera124

    Carrera124 Urgestein

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    Ja, diese Bilder sind immer wieder erstaunlich und erschreckend zugleich. Ich hatte sowas noch anno 2009, beim so hochgelobten Smaragd-Express.
    Da liess sich das Dach des Passagierwaggons nicht wirklich bauen. Die beiden grauen 6x10 Platten liessen noch plan nebeneinanderlegen.
    Aber sobald man die 2x4er Slopes drauf gebaut hat, passte es hinten und vorne nicht mehr. Die Platten bogen sicch an den Enden nach oben, so dass das Dach eher wie eine Banane aussah.
     
  9. Wirker

    Wirker Mitglied

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    Oh weh... warum habe ich bloß gefragt. Jetzt kann ich nicht mehr schlafen ohne Albträume...

    Äußert LEGO sich dazu eigentlich oder ist das alles wie geplant? Ich meine klar, wenn man Steine mixt fällt das wahrscheinlich kaum auf. Ich habe aber auch immer wieder bei MOCs offenbar nicht richtig zusammengedrückte Steine gesehen. Der Pixelmane in mir regt sich da jedes mal. Wenn das nun in der Fertigung liegt, ist das natürlich wirklich ärgerlich.

    Dann stelle ich jetzt mal die ketzerische Frage: Wenn die Qualität bei LEGO so doll abgenommen hat und die Chinesen immer weiter aufholen, wo genau liegt der Vorteil im Original? Ich habe mir vor 2 Jahren mal den 4x4 Offroader Limited Edition 41999 von Lepin gekauft, weil mir das Set auf dem gebraucht Markt zu teuer war. Die Qualität war da wirklich sehr gut. Bis auf wenige Ausnahmen von LEGO nicht zu unterscheiden. Ich möchte die China Buden, welche einfach dreist von LEGO kopieren aber nicht unterstützen. Ich habe das LEPIN Ding aber nie auseinander gebaut und werde das auch nie tun. Ich will echtes LEGO, echte Qualität und eben das Original sammeln und auf keinen Fall Fremdzeug in meinem LEGO haben. Aber das tut nun echt schon ein bisschen weh. :(
     
  10. tsi

    tsi ThomaS

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    ... meine Horrorvorstellung ist ja immer noch dass heute nicht mehr produzierte Elemente in Modellen reißen, diese dann also nur noch teuer ersetzt werden können. Vielleicht kann @Lexa da in ein paar Jahren mal von Erfahrungen aus der Dauerausstellung berichten.

    [​IMG]

    Die Aufkleberqualität hat sich m.E. wieder verbessert.
    Auch auf andere QS-Vorschläge hat LEGO positiv reagiert, z.B. werden Aufkleber und Bauanleitungen in hochpreisigen Sets jetzt separiert verpackt.
     
  11. Wirker

    Wirker Mitglied

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    An solchen Horrorvorstellungen erkennt man glaube ich echte Fans und süchtige. ;)

    Dann wollen wir mal als Community weiter an der Qualitätsverbesserung arbeiten. Ich persönlich mag die Aufkleber ja gar nicht. Das waren noch Zeiten, mit den bedruckten Steinen. Die Aufkleber Qualität schwankt über die Jahre auch sehr stark. Auf der anderen Seite hat das für Bricklink natürlich einen riesen Vorteil: Es sind mehr Standardsteine verfügbar. Jemand der Modelle schlachtet, um Einzelteile zu verkaufen, hat dann nicht 20x ein bedrucktes Teil, was so niemand kauft. Für die Sammler von kompletten Modellen, aber auch die Kinder, würde ich mir dringend wieder bedruckte Steine wünschen. Mein Sohnemann klebt die Aufkleber auch regelmäßig völlig schief auf und lässt mich nicht helfen. Da blutet das Herz. :(

    Wir sind uns doch aber einig, wenn man sagen kann, dass die Qualität der Anleitungen von beginn an stetig zugenommen hat, oder? Bei komplizierten Modellen wird zur Orientierung bei Steinen des Unterbaus oder speziellen Verbindern ja sogar auf unterschiedliche Farben geachtet, damit man immer eine Orientierung für die Anleitung hat. Kleinteiliger sind die Anleitungen auch geworden. Diese Entwicklung finde ich jedenfalls sehr Positiv. So eine Anleitung eines großen Modells wird so selbst schon zum sammelbaren Buch. Dafür lassen die Verpackungen stark nach. Das war früher wirklich vieeel schöner. Da hat LEGO mit der Elektronikbranche getauscht. Selbst ein 5 EUR China Netzteil kommt heute in einer schöneren Verpackung daher und sieht chic aus. Für die UCS-Modelle (aber auch größere Sets) würde ich mir das hier mindestens wieder wünschen.

    Habe ein bissl gebraucht, bis ich die Dauerausstellung gefunden habe. So ein Museum macht wirklich was her. Wer weiß, vielleicht ergibt sich so etwas in ein paar Jahren auch an der Grenze NRW/NDS...
     
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  12. Meisterschnorrer

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    Ich persönlcih finde die Anleitungen heute zu umfangreich...
    Früher wurde man mehr gefordert...

    Die Aufkleber sind definitiv besser geworden.
    Ich persönlich sehe nicht ein, für die Sets noch mehr zu bezahlen, nur um bedruckte Steine zu bekommen...dat Zeuch is mittlerweile teuer genug.

    Was die Verpackungen angeht, bin ich ganz bei Dir, Oliver.
    Die waren in den 80ern wirklich schöner.
    Mir fehlt es, bei neuen Sets den Deckel hochzuklappen und die neuen, besonderen Teile sehen zu können...

    Wenn ich da mal an die Verpackung von meinem Mainboard denke....hmmm, die war herrlich.

    Gruß René
     
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  13. Enesco

    Enesco Urgestein

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    Zum einen stimmt das, was du zu den Anleitungen geschrieben hast, zum anderen hat TLG sich wohl zum Ziel gesetzt, die Anleitungen speziell für Kinder auszurichten!?
    ...mich nervt es auch schon seit längerem, dass man bei vielen Sets pro Bauabschnitt teilweise nur ein einziges Teil zu verbauen hat - das muss nicht sein.:wsntme:

    Dass die Aufkkleber besser geworden sind, da stimme ich dir zu.
    Seit dem ersten Modell, das bei mir zu Hause steht und die Aufkleber nach einiger Zeit unschön abplatzen verwende ich (obwohl sie beigelegt sind) keine Aufkleber mehr. Lieber lasse ich das Modell "nackt" oder lass mir die Steine von Harry aka Steindrucker bedrucken. So gesehen hätte ich auch nichts gegen einen Mehrpreis der Sets, weil einzelne Teile bedruckt sind. Teuer sind die Sets so schon, das stimmt, aber das ist es mir wert.

    Das stimmt, das fehlt mir auch.

    Wenn wir über Elektronik-Artikel sprechen bin ich da etwas verwöhnt, weil die Produktverpackungen von Apple dem Wunsch von Steve Jobs aber auch Jony Ive (dem Designchef) so praktikabel und schön wie möglich gestaltet sein sollen und meines Erachtens sind.

    Es gibt aber auch nicht wenig andere Hersteller, die viel Wert auf ihre Verpackung legen, da lässt TLG mittlerweile schon arg zu wünschen übrig.
     
  14. Carrera124

    Carrera124 Urgestein

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    Ich auch nicht. Bei den Preisen sollten bedruckte Steine eigentlich Standard sein.
     
  15. Meisterschnorrer

    Meisterschnorrer Chefarzt Mitarbeiter

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    Ich rede von den Bauanleitungen aus der Zeit, wo ich selber auch noch Kind war...
    Mein liebstes Technic Set, das Amphibienflugzeug von 1988 (müsste 8855 sein, geilster Propeller ever!!!), hatte nur 18 Bauschritte...dann wars fertig.
    Das bekam ich 1988 zum Geburtstag...da wurde ich 8...
    Heute hättes es vermutlich über 100 Bauschritte.
    Mir fehtl es einfach, dass Kinder heute beim Aufbau nicht mehr wirklich gefordert werden.

    Meines Erachtens gehört es auch dazu, gerade bei größeren Modellen, beim Aufbau fokussiert zu sein und genau drauf zu achten, was wo hin kommt.
    Aber in Zeiten, wo Grundschüler schon mit nem Smartphone rumlaufen (fürcherliche Entwicklung) kann ich das wohl vergessen...

    Ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass etwas schwerere Anleitungen das Erfolgserlebnis am Ende größer gestalten.
    Wenn denn wenigstens die Anleitungen zu den Altersangaben passen würden...das wäre zumindest mal ein Anfang...aber das passt ja auch schon nicht.
    Bei nem Arocs ist man mehr am blättern, als am Bauen...ja, der hat viele Teile, aber wirklich anspruchsvoll fand ich den nicht im Aufbau.
    Wenn ich an das alte Technic Space Shuttle denke...da liegen Welten zwischen...

    Die Kinder können das....auch wenn se dann zum bauen länger brauchen....

    Gruß René
     
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  16. Enesco

    Enesco Urgestein

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    Das sowieso!
    Paradebeispiel: der Lego Technic Porsche, das Set kostet UVP 300 € und es liegen nur billige Aufkleber bei.:wsntme:
    Kann ich nicht verstehen!

    traurig, aber war!
    Warum Lego Kindern (wenn sie die Anleitungen wirklich danach richten) nicht zutraut, auch komplexere Modelle mit nicht so umfangreichen Anleitungen zu bauen, ist mir ein Rätsel.
    Wie du bereits geschrieben hast wäre das am Ende ein ganz anderes und größeres Erfolgserlebnis.
    genau so ist es!
     
  17. Carrera124

    Carrera124 Urgestein

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    Das sehe ich prinzipiell auch so. Allerdings hatte ich damals (im Alter von 8-10) auch Schulkameraden, die schon von den damaligen Anleitungen der Stadt-Sets überfordert waren.Die konnten zwar beim Kartenspielen alle bereits gespielten Karten im Gedächtnis mitprotokollieren (was ich bis heute nicht kann), aber ein Legoland-Stadt-Fahrzeug nach Anleitung zusammenstecken, das war zu viel für sie.
    Bei den modernen Nicht-Technic-Sets kann ich die über-ausführlichen Anleitungen auch nicht nachvollziehen, ein bißchen straffer dürften sie schon sein.
    Bei den aktuellen Technic-Sets ist das anders: sehr monotone Konstruktionen mit Liftarmen und Verbindern, beides in zig Varianten die häufig leicht zu verwechseln sind. Da finde ich kleine Bauschritte hilfreich um Verwechslungen und vergessene Bauteile zu vermeiden.
     
  18. Enesco

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    Ach, mir passiert es trotzdem immer wieder, dass ich Bauteile vergesse und beim nächsten Schritt dann (vorallem bei größeren Modellen) dutzende Seiten zurückblättern muss, nachdem ich mich erstmal gewundert habe, warum das Teil nicht so passt, wie es soll.;)

    Da bringen bei mir auch Schritt für Schritt-Anleitungen, bei denen die Schritte noch so klein sind keinen Lösungsansatz.:wsntme::D
     
  19. Ddriver

    Ddriver Stammuser

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    So hat aber "Steindrucker" keine Arbeit mehr. :shock:
    MfG Daniel.
     
  20. Wirker

    Wirker Mitglied

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    Ja na klar sind die Anleitungen für Kinder. Aber man stelle sich das mal bei z.B. IKEA vor: Eine schlechte Anleitung wäre da keine Herausforderung, sondern halt einfach nervig und ein Grund für Unmut. ;) Ich finde auch bei LEGO aber die Bindung bei großen Anleitungen cool. Die Bücher sind im Format auch etwas einheitlicher geworden. Hochkant kann man sie wegen der fehlenden Dicke der Seiten zwar trotzdem nicht lagern, aber naja. Die Lagerung ist ja wieder eine andere Geschichte. Ich finde grade beim Arocs und auch beim Schaufelradbagger ist die Anleitung aber sehr gut gelungen. Beim 42053 (Volvo Bagger) hatte ich allerdings so meine Momente wo ich dachte: "Hä, wo kommt das jetzt hin??". Was oft an der Perspektive liegt. Keine Ahnung, ob ich da nur einen schlechten Tag hatte.

    8855 hat ja aber auch "nur" 573 Teile. Ich glaube das geht gut (auch aus heutiger Sicht) mit den 18 Schritten. Wobei da auch noch "Unterschritte" sind. ;) Aber zum Vergleich 42075 mit 513 Teilen hat Wahnwitzige 153 Schritte. Liegt das bei Technic vielleicht an den Noppenlosen Lochbalken? Fakt ist aber, bei weniger Schritten bräuchte man weniger Seiten. Da wäre dann Platz für das B-Modell in der Anleitung (wie geil wäre das denn mal wieder?). Wie halt auch beim Supercar 8880 - welches ich mit seinen 36 Schritten und 1403 Teilen auch mit 10 Jahren schon zusammen gebaut bekommen habe. Da war das B-Modell noch in der Anleitung enthalten. Internet war ja auch noch Neuland.

    Bei den aktuellen Preisen finde ich sollten bedruckte Steine zum Standard gehören. Viele Modelle wirken ohne Aufkleber ja gar nicht. Zum Beispiel 42074 Rennyacht - Was ist das ohne Aufkleber? Nur die Segel machen noch was her. Ich glaube, das LEGO das könnte. Aber ich denke gar nicht, dass der Druck das teure ist. Sondern die Tatsache, dass ein gedruckter Stein auch wieder einzeln gelagert werden muss. Wenn man alle Standardsteine nimmt, kommt man wohl aktuell auf 7000-8000 Variationen. Stellt man sich nun noch jeden Stein mit dem jeweiligen Aufkleber bedruckt vor, kommt man problemlos auf das doppelte. Das ist ja aber genau das, was LEGO fast das Genick gebrochen hätte. Also müsste man die Bedruckung in den Verpackungsprozess integrieren... Da muss man wohl mehr Einblick haben. :wsntme:
     
  1. Sind Pat Pend Steine heute noch gefragt?
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