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[WIP] Schwere Güterzuglok (jetzt wirds bunt!)

Brockenlok

Mitglied
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Hallo Thomas,
Respekt, dass du das Farbschema Brick-Build umsetzt, das verkompliziert doch so einiges gerade an der Front.
Aber es sieht bis jetzt schon sehr gut aus.
Ich würde ggf. die Lichter auch als Cheeseslope umsetzen, ansonsten echt top.
VG Niklas
 

vr6klaus

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Tach auch,
alle Achtung Thomas für die, vor allem mit den Farbschema, klasse Umsetzung der Lok. Ich kämpfe i.M. mit dem im Vergleich einfachem Farbschema der E103 und weiß, was du dir da vorgenommen hast, klasse und weiter so.
Grüße
Klaus
 

Ts__

Eisenbahner
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Ich Danke Euch für Euren Zuspruch. Das motiviert und hilft beim nicht aufgeben ;-)

Ich hab im Laufe der Woche an der Lok weitergebaut, aber die großen Fortschritte sieht man noch nicht. Dafür gab es gestern eine andere Gelegenheit: die erste öffrentliche Ausstellung mit der im Bau befindlichen Lok!

(WIP) Stadler Euro9000 Version 18 by Thomas / Ts__, auf Flickr

LBrick aus Leipzig hat auf der Messe Hobby Spiel Freizeit wieder ihre Modulanlage aufgebaut und ich durfte dort meine Lok testen. So eine Ausstellung ist was ganz anderes als eine Testfahrt auf den Fussboden zu Hause und daher freue ich mich über solche Gelegenheiten. Insbesondere ist die Messe DER Härtetest für die Bluetooth Verbindungen bei unseren Loks. Auch in den vergangenen Jahren gab es auf dieser Messe schon mehr Störungen als auf anderen Ausstellungen. Aber dieses Jahr war es krass: die RC Modellbauflieger nebenan füllen den kompletten Bluetooth Funkraum. Die Lego PU Fernbedienung hat ja eine eher schwache Sendeleistung (Mobiltelephone mit APP sind da im Vorteil). Im Normalfall hat die Lego PU Fernbedienung eine Reichweite von 10m. Auf Ausstellungen mit Besuchern eher weniger, in Schkeuditz sind das dann gerne mal nur noch 5m. Aber gestern in Leipzig war die Distanz nur noch 1m.... wenn ich 2m von der Lok weg war: ups, Funkabriss, Lok bleibt stehen....

Ich könnte jetzt in der Software das Verhalten ändern und die Lok weiter fahren lassen und hoffen, dass man nach der Kurve wieder die Verbindung hat. Aber das wäre sehr gefährlich....
Mit einen Telefon als Fernbedienung hat man deutlich mehr Reichweite, aber eben wieder ein Telefon mit Touch in der Hand, Will ich nicht...

Mit BuWizz gabs auch Probleme, aber die Geschichte darf Detlef / @Tad64 erzählen....

Aber überbewerten würde ich das jetzt auch nicht, dass ist eine Besonderheit dieser Ausstellung. Wenn LBrick nicht mehr in der Halle mit den RC Flugzeugen wäre, könnte ich mir auch vorstellen, dass die Probleme wieder kleiner werden.

Zu meiner Lok:

- die Geschwindigkeit war Top. Wenn ich volle Geschwindigkeit fahre (ca 130km/h), sieht es auf den Modellanlagen zu schnell aus, obwohl vorbildgerecht.
- die Funkverbindung zwischen den 2 Lego Technic Hubs per Bluetooth Broadcast hat funktioniert, trotz der RC-Funker. Das wolle ich testen...
- die Zugkraft war gut, aber noch ausbaufähig: mit 24 teils schlecht rollenden Waggons problemlos, mit 27 Waggons hatte ich Zahnrad knacken im Antrieb. Da muss ich nochmal ran. Ich hab auch schon eine Zahnrad Verbindung im Verdacht und mir gestern abend das Thema in Stud.io angeschaut und eine bessere Lösung gefunden. Wird jetzt umgebaut und dann hoffe ich auf die nächste Gelegenheit zum Lasttest ;-)
- das Fahrwerk selbst war jetzt recht unauffällig. An einer korrekt auf Abzweig gestellten Weiche bin ich 1x gerade aus gefahren, aber da war auch direkt vor der Weiche ein ungünstiger Schienenstoss. Ich denke mal, das lag eher an der Strecke als an der Lok.
- mit dem Lichtraumprofil und der sehr langen Lok gab es keinerlei Probleme. Sehr gut.

Ein Video mit Erklärungen zur Lok und vielen Fahraufnahmen aus Leipzig gibt es hier:


Viel Spass!

Vielen Dank an LBrick und den Leipzigern Eisenbahnern für die Testgelegenheit!

Thomas
 

Ts__

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Danke.

ja, ein wenig zu schnell sieht das schon aus.

Das kann man zum Glück einfach ändern: nicht Vollgas fahren... rechnerisch ist es nicht mal falsch.
Vielleicht mache ich mir mal die Arbeit und baue 4 Lego PF L Motoren statt der CaDa Motoren ein. Durch die Lipo-Akkus hat sich ja was gegenüber meinen ersten Versuchen geändert. Da waren die Lego Motoren noch zu langsam. Wobei, das war schon ein riesen Unterschied mit 62 km/h zu 100 km/h...
Könnte aber dann mit den LiPo Akkus eine sinnvolle Geschwindigkeit ergeben und wäre eben rein Lego (ok, mit Stecker passend löten)....

Thomas
 

vr6klaus

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Wobei ich auch immer einen langsam fahrenden Güterzug interessanter finde, als einen, der mit Höchstgeschwindigkeit an mir vorbei rast.
Grüße
Klaus
 

Ts__

Eisenbahner
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Wobei ich auch immer einen langsam fahrenden Güterzug interessanter finde, als einen, der mit Höchstgeschwindigkeit an mir vorbei rast.

Klar, mit Waggons hinten dran werde ich langsamer fahren ;-) Das war gestern ja eine Testfahrt: ich wollte ja sehen was geht und da kam der kleine Spieljunge in mir durch^^ (den kennt Detlef auch, wenn ich da an die V100 in Speed in Dresden denke^^)

Aktuell baue ich die Drehgestelle um und sichere die Zahnräder besser. Hoffentlich^^. Es wirkt jedenfalls saustabil. Aber obs gut ist, sehe ich erst beim nächsten Lasttest. Zuhause wird das eher nix, da ist die Strecke zu kurz für viele Waggons.

Thomas
 

Ts__

Eisenbahner
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Gestern war ich auf einer kleinen Modelbahnaustellung und habe die Jungs von LBrick personell beim Betrieb einer kleinen Lego-Modulanlage unterstützt. Da hatte ich die Gelegenheit, meine neue Lok mit dem überarbeiteten Fahrwerk zu testen: nun war das Fahrwerk knackfrei, Sehr gut. Aber ich hatte noch nicht wirklich viele Waggons dran (es waren 24 Waggons im Schattenbahnhof und ich hatte alle rangehängt...). Der nervige Schwachpunkt waren wie erwartet, die Magnetkupplungen. Selbst mit Neodym-Unterstützung muss man sehr vorsichtig anfahren. Wenn es einmal rollt, dann geht es. Mein Steuerprogramm ist auch noch sehr simpel und nutzt die 10 Stufen zur Fahrtregelung. Das werde ich ändern, so das ein kontienuierliches beschleunigen und bremsen möglich ist. Das sollte auch den Kupplungen helfen. Und für richtig lange Züge werde ich mit 1x2 Plate/Tiles die Standard-Magnetkupplungen verbinden. So einen langen Zug fährt man eh eher selten auf Ausstellungen, man blockiert damit ja alles.

Aus dem BR103 Thread von Klaus: Meine Antwort hier, weil es nicht zur Lok vom Klaus gehört und dort die Diskussion nicht abdriften soll:

Verständnisfrage: Wieso macht ein schmaleres Rad die Seitenverschieblichkeit entbehrlich?
Der Spurkranz sollte doch unabhängig von der Laufflächenbreite im geraden Gleis nur durch ein ganz kleines Spurspiel von der Schienenkante entfernt sein? Und wenn man zwecks besseren Kurvenlaufs die Räder auf der mittleren Achse enger zusammen setzt, rutschen schmalere Räder umso leichter von der Schiene?

Weiter vorn hatte ich es hier schon mal beschrieben:

Eventuell ist es auch eine Eigenheit der HA Bricks Räder: ich muss die äusseren Räder weiter nach aussen schieben (also ca 1mm Spalt zum Rahmen), damit sie sauber in der Spur geführt werden. Die Räder an der mittleren Achse sitzen leicht weiter innen (also fast ohne Spalt) und schon braucht man bei diesen Rädern für R104 keine Seitenverschiebung um durch die BrickTracks R104 Weichen/Kurven zu kommen. Andere Weichen hab ich aber noch nicht ausprobiert.

Ich habe nur die HA-Räder bei der Lok bisher verbaut gehabt und sehe für mich keinen Bedarf, das auch mit anderen Rädern auszuprobieren. Vielleicht geht das auch mit den dicken M Rädern von Big-Ben Bricks. Entscheidet ist ja eher der Abstand von der inneren Radnarbe zum seitlichen Spurkranz, der an der Schiene anliegt. Bei den HA-Bricks Rädern ist dieser Abstand recht klein. Das bedeuted: wenn man das HA-Bricks Rad auf die Achse steckt und bis an die Technic-Rahmen schiebt, ist der seitliche Abstand vom Spurkranz zu Schiene noch viel zu groß und man kann das Drehgestell locker 1-2mm seitlich auf der Schiene verschieben. Es kann auch an den Technic-Rahmen liegen, die Technic Teile sind ja auch leicht kleiner als wenn man den Rahmen mit Technic-Bricks baut. Aber mir ist das so krass noch nie bei einer Lok aufgefallen. Aber ich hatte auch noch nie ein Drehgestell mit den HA-Bricks Rädern gebaut.

Und genau das mache ich mir zu nutze: die Räder auf der 1. und 3. Achse sind seitlich weiter aussen, so dass das ganze Drehgestell sauber in der Schiene geführt wird. Die Räder auf der mittleren Achse sind seitlich weiter innen, so dass das Drehgestell durch die R104 Kurven kommt. Durch Bricktracks, FX-Bricks und TrixBrix Weichen bin ich mit diesen Drehgestell nun schon gefahren.

Gerade Strecke: 1. und 3. Achse sind passend zur Spur, die Räder der mittleren Achse sind leicht weiter innen. Aber der Traktionsgummi ist immer noch auf der Schiene:

V13_Fahrwerk_01.jpg

R104 Kurve Aussenseite: 1. und 3. Achse sind passend zur Spur, das Rad der mittleren Achse ist weiter innen:

V13_Fahrwerk_02.jpg

Aber der Traktionsgummi vom mittleren Rad ist immer noch auf der Schiene:

V13_Fahrwerk_03.jpg

R104 Kurve Innenseite: alle drei Räder sind normal auf der Schiene geführt:

V13_Fahrwerk_04.jpg

Ansicht von unten: der Unterschied zwischen den Achsen ist nicht viel, man sieht ihn aber zwischen der untersten Achse und der mittleren Achse:

V13_Fahrwerk_05.jpg

Für mich wichtig: es funktioniert hier in meiner Bauweise mit den Achsabstand, HA-Bricks Rädern und den Technic Rahmen. Wenn man einen anderen Achsabstand, andere Räder oder einen Rahmen mit Technic Bricks baut, muss man es halt selbst ausprobieren.

Thomas
 

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Sven

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Ah, verstanden. Vielen Dank für Erklärung und Fotos!
Es liegt also nicht primär daran, dass das ganze Rad so schmal ist, sondern am besonders dünnen Spurkranz, der - wenn er an der Schiene anliegt - trotzdem noch Luft zum Rahmen hat.
 
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