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LEGO Minifiguren ab 2023 in neuer Pappverpackung, kein Erfühlen mehr möglich!

promobricks

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Wie BricksFanz und HothBricks berichten, müssen sich alle Sammler der beliebten LEGO Minifiguren im nächsten Jahr auf eine ziemlich einschneidende Änderung gefasst machen müssen. Wie den Artikeln zu entnehmen ist, werden die Dänen ab September 2023 die LEGO Minifiguren nämlich in einer neuen Verpackung anbieten, die bisherigen Foilpacks werden abgeschafft. Die Änderung stellt einen weiteren …
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cookiedent

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Neben dem Umstand, dass ich bei bedruckten Pappverpackungen den ökologischen Vorteil gegenüber den Platiktütchen (die lustigerweise vielfach mitgesammelt und somit gar nicht weggeworfen werden) erkennen kann, glaube ich nicht, dass sich Lego damit einen Gefallen tut. Ich würde jedenfalls nicht auf gut Glück ne Menge Geld investieren, nur um dann doch nur zig Doppelte oder die Figuren zu bekommen, nach denen ich als Sammler gar nicht suche. Das Thema wäre durch und der geldschneidende Zweitmarkt wäre um eine sichere Einnahmequelle reicher.
 

ellermaniac

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Ich würde jedenfalls nicht auf gut Glück ne Menge Geld investieren, nur um dann doch nur zig Doppelte oder die Figuren zu bekommen, nach denen ich als Sammler gar nicht suche.

Nunja, wenn ich mal im Laden auf Plastiktüten rumgedrückt habe, hat man mich zumeist angekuckt wie Bahnhof. Ich gehe eher davon aus, dass die meisten Minifiguren über die Ladentheke gehen, ohne das jemand vorher darauf rumgedrückt hat.

Viel Lärm um (fast) nichts meiner Meinung nach, oder einfach nur interessant, welche Schlagzeilen Legoblogs produzieren, wenn versucht wird, umweltfreundlicher zu verpacken.

Gruß,
Christoph
 

Briqui

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Der Gedanke der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes steht diametral zum „Überraschungseibestreben“, dem Kunden etwas (– und davon möglichst viel –) zu verkaufen, vom dem er im Vorhinein nicht exakt weiß, um was es sich handelt.
 

Maari

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Schade, damit fällt eine schöne Beschäftigung weg.
Hatte immer Freude daran im Geschäft zu stehen und die Figuren zu ertasten, die ich haben wollte.
Und fast immer kam ich mit anderen ins Gespräch. Oft waren das Kinder, einigen habe ich ihre Wunschfigur ertastet. Anderen gezeigt, wie sie selbst ertasten können.

Der Zweitmarkt wird sich freuen.

Umweltschutz mit bedruckter und beschichteter Pappe.
Braucht mehr Rohstoffe, mehr Aufwand, mehr Energie. Wiegt mehr, benötigt beim Transport mehr Platz.
Und wird fast immer verbrannt, weil beschichtete Pappe schlecht recycelt werden kann.
 

Briqui

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Ob man mit dem nachhaltigen Verpackungsmaterial lediglich durch ein potemkinsches Dorf fährt, dessen Fassade mit Umweltschutz gestrichen ist, um die Absatzzahlen der Minifiguren durch Erfühlungsausschluß in die Höhe zu treiben?
 

ellermaniac

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Umweltschutz mit bedruckter und beschichteter Pappe.
Braucht mehr Rohstoffe, mehr Aufwand, mehr Energie. Wiegt mehr, benötigt beim Transport mehr Platz.
Und wird fast immer verbrannt, weil beschichtete Pappe schlecht recycelt werden kann.

Kurz zur Einordnung:
Wahrscheinlich ein Chromosulfatkarton, ein gängiges Verpackungsmaterial und durchaus einfach zu recyceln. Die Beschichtung ist ein ganz normaler Strich, der auf den meisten Druckpapieren aufgebracht ist. Würde ich trotz etwas mehr Gewicht dem Plastik vorziehen.
 

Stud McBrick

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Da es hier in der Provinz nur wenige Möglichkeiten gibt, überhaupt direkt an die Figuren zu kommen, bin ich schon vor Jahren dazu übergegangen, die Figuren als vorsortierten Komplettsatz bei einem Online-Händler zu bestellen.
Abzüglich der üblichen PB-Rabatte kostet der Satz in der Regel vielleicht 1-2€ mehr als im Einzelkauf, aber ich habe kein Problem damit, den zusätzlichen Aufwand des Händlers damit zu honorieren.

Ich hoffe eigentlich nur, dass der Aufwand für die Händler dadurch nicht steigen wird.
Der Aufwand die Pappschachtel zu öffnen wird in etwa der Gleiche sein, wie zuvor die Tüten aufzuschneiden.
Wenn die Figuren in den Boxen dann ohnehin noch in einer Tüte stecken, entfällt eigentlich sogar der Aufwand, die Figuren noch in Zip-Beutel abzutüten.

Bislang sehe ich den Boxen also noch recht gelassen entgegen.
Ich bin bisher ein Komplettsammler, und habe nicht vor, meine Sammlung wegen solcher Kleinigkeiten aufzugeben.
 

gatewalker

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Wenn die Figuren in den Boxen dann ohnehin noch in einer Tüte stecken,
Dann ist das "Plastik ist so Böse" Gerede von Lego nur ein vorgschobener Grund um durch "jetzt ist alles Grüner" die Minifigur am teurer zu machen bei minimal mehr Verpackungkosten..

Ich sammel die Dinger gar nicht, drum ist es mir recht egal. Ich bin nur erst vor 4 Wochen das erste mal wegen dem Minnesänger im Geschäft gestanden und hab durchgefüllt weil ich den zur Burg/Schmiede/Forestmanversteck/Burg haben wollte. Nach etwa 20 Minuten hatte ich ihn dann. In Zukunft kauf dich dann halt die Figur bei einem Händler und muss auch nciht ins Geschäft fahren.
 

Stud McBrick

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Dann ist das "Plastik ist so Böse" Gerede von Lego nur ein vorgschobener Grund um durch "jetzt ist alles Grüner" die Minifigur am teurer zu machen bei minimal mehr Verpackungkosten..

Würde ich so jetzt nicht sagen.

Eine Tüte im Stil dieser dünnen Plastikbeutelchen wie in den bisherigen Pappschachteln ist in jedem Fall besser als diese beschichteten Hochglanz-Blindbags, in der die Figuren bis jetzt zu finden waren.
Abgesehen davon kann die Tüte in der Box ja durchaus schon eine dieser neuen Papiertüten werden.

Abwarten, sag ich da nur.

Ich persönlich glaube nicht, dass sich ein Konzern so groß auf die Fahnen schreiben kann, ökologischer werden zu wollen, ohne die Maßnahmen, ökologischer zu werden, auf Herz und Nieren überprüft zu haben, ob sie auch tatsächlich ökologischer sind.
Andererseits bin ich weder dazu in der Lage, dies zu verifizieren, noch dazu, es zu widerlegen, also wieso sollte ich mich über solche ungelegten Eier aufregen, ob irgendwas nun tatsächlich ökologischer ist oder nicht? ;)
 
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