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Lego Leih-Portale.

Dieses Thema im Forum "Offtopic" wurde erstellt von Jey_Bee, 6. Mai 2021.

  1. Jey_Bee

    Jey_Bee Urgestein

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    Hallo ihr lieben,

    mal wieder eine allgemeine Meinungs-Frage.
    Diesmal bin ich auf FB bereits zum 2. mal über ein LEGO-Miet-Portal gestolpert, und habe mir mal die Rahmenbedingungen angesehen.

    Während BAUDUU in Deutschland mittlerweile relativ bekannt ist, ist LEND-A-BRICK nun ein "Nicht-Abo" Konzept aus Belgien, und mit komplett anderer Preisgestaltung.

    Die Preisgestaltungen sind hier auffallend Unterschiedlich, und sind Hauptsächlich auf das Abo/Nicht-Abo Konzept zurückzuführen.
    Auch das Set-Sortiment unterscheidet sich hier extrem, da Lend-a-Brick im Grunde nur Großsets ab1000+ Teile anbietet.
    Die Aktualität der Sets unterscheidet sich ebenfalls massiv, so das es wirklich schwer ist hier direkt zu vergleichen.

    Würde man nun aber zb. den Todesstern 10188 mit rund 4000 Teilen als Referenz heranziehen.
    Ergäbe sich eine minimaler Preisaufwand von:
    Bauduu: ca. 25,- € für 1 Monat. (Premium-Abo 1. Monat Angebot)
    Lend-a-Brick: ca. 32,50 € für 1 Woche (20 Euro/Woche + 12,50 Versand)

    Die Preise verschieben sich je nach Abo-Modell oder Leih-Zeit.
    Bei Bauduu hängt es maßgeblich von zb. Laufzeit des Premium-Abo-preis und/oder "Flatrate" (unendlich oft neue Sets pro Monat) ab, liegt aber maximal bei 40 €/Monat.
    Bei Lend-a-Brick dagegen einzig von der Leihdauer in Wochen. Wobei hier im Grunde nur 1-4 Wochen Möglich sind. Und im Beispiel der Leihpreis der 1. Woche bei 20 € liegt, und jede weitere Woche um 15 Euro steigt, zuzüglich 12,50 Versand. Darüber hinaus muss die Leih-zeit im Vorfeld in einem Kalender festgelegt werden und auch "passen". Maximal wären es sagenhafte 102,50 € für 4 Wochen.

    Beide Portale tolerieren einen Verlust von max. 30 Teilen, und bieten einen Teileersatz an.
    Letzteres erscheint mir je nach Leih-zeit allerdings fragwürdig, da je nach Bauzeit und eintreffen der Teile schnell mal ne Woche schon wieder rum ist.

    Richtig böse stößt bei Lend-a-Brick die "Gebühr" von 50 Euro für das Zerlegen des Sets auf, wenn man dies nicht selbst erledigt.
    Nicht ersichtlich ist hier, wie es bei "vergessenden" Teil-Blöcken ist. (Wenn zb. noch 5-10 Teile zusammenstecken.)
    Bei Bauduu dagegen findet sich keine Regelungen dahingehend.

    Was haltet Ihr generell von solchen Leih-Service?
    Hat hier schon jemand praktische Erfahrungen gesammelt?
    Würde für son 2000-4000 Teile Set eine Woche für Aufbau und Zerlegen überhaupt reichen?

    Ich persönlich finde es schon etwas reizvoll. Auch und gerade, wenns "nur" ums bauen geht, oder (wie ich) man sich so richtig großen +1000 Teile Sets kaum bis nie leisten kann bzw. können wird.
    Für echte AFOLs ist es natürlich (vermutlich) keine Option, sich Lego auszuleihen, das ist mir auch klar.
     
  2. Lexionfahrer

    Lexionfahrer Mitglied

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    Hmm für mich keine Option. Wenn ich ein Legoset haben möchte göhn ich es mir :)
    Ideal ist sowas, wenn man sich unschlüssig ist, kaufe ich es oder kaufe ich es nicht. Zum testen top.
    Vielleicht auch für jene Zielgruppen, die nicht soooo viel Geld in der Tasche haben um sich gerade mal einen Falcon zwischendurch zu kaufen oder für Menschen die beschäftigt werden müssen(z.B. geistig behindert oder motorisch eingeschränkt) oder zum Fähigkeiten erlernen eine gute Sache. Preise sind ok.
    Für das zerlegen auch. Man bedenke, wie lange sitzt man dabei um den Todesstern oder Falcon zu zerlegen und die Steinchen zu sortieren.
     
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  3. Patrick

    Patrick Mitglied

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    Mir ist "Bauduu" auch schon aufgefallen und ich habe mich ehrlich gesagt gefragt, wer so etwas nutzt. Für mich wäre es absolut gar nichts, aber offenbar findet es seine Zielgruppe.

    Für mich persönlich wäre es - neben anderen Aspekten - schlicht zu teuer. Ich zahle doch keine 20 / 30 / xx EUR Leihgebühr (plus "Zerlegegebühr"). Da ist es allemal billiger, sich das fragliche Set gebraucht zu kaufen, und später weiterzuverkaufen, wenn man kein Interesse mehr daran hat.

    Außerdem hatte ich mir mal "das Kleingedruckte" angeschaut. Der Teileverlust ist auf "Allerweltsteile" beschränkt. Wenn nachher ein teures Teil oder eine Figur fehlt, muss man blechen. Und ich kann mir gut vorstellen, dass immer mal versucht wird, Figuren zu klauen und durch Fakes zu ersetzen. Und wenn das denen bei der ersten Kontrolle entgeht und stattdessen mir als dem nächsten Kunden angelastet wird, kann ich mich mit denen rumärgern. Danke, nichts für mich. Ich will das Konzept aber nicht schlechtreden. Wenn jemand das gut findet, soll er es gerne nutzen.
     
  4. tsi

    tsi ThomaS, Tech-Admin Mitarbeiter

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    Hi,

    denke auch ein günstiger Kauf und anschließender direkter Wiederverkauf (unzerlegt) dürfte deutlich billiger als die Mietgebühr sein, wenn man das Set nicht behalten möchte.
    Habe schon einigemale Einzelteile von Bauduu via BL gekauft, die Sets werden also irgendwann dort auch geschreddert.

    Gruß
    ThomaS
     
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  5. Jey_Bee

    Jey_Bee Urgestein

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    Das ist mal Interessant. Obgleich auch nicht sonderlich überraschen, wenn sich das komplettieren eines Sets nicht mehr lohnt.

    Prinzipiell sehe ich das ähnlich, das sowas selbstverständlich keine Option für AFOLs ist.
    Selbst für mich war es bisher schlicht keine Option, mir Lego zu leihen.
    Hauptsächlich aber, weil ich bisher nur Bauduu "kannte", und mir das Set-Sortiment (Aktualität) für eine 3-6 Monatige Abozeit nicht interessant genug war.

    Auf der anderen Seite habe ich noch NIE ein Großset mit 2000+ Teilen gebaut, und werde mir solche Sets auch "vermutlich" nie leisten können.
    Auch nicht "gebraucht" um es anschließend wieder zu verkaufen. Denn hier kommt dann der Punkt, wenn ich das Geld für die Anschaffung hätte. Bräuchte ich es auch nicht wieder verkaufen.

    Genau deswegen hatte ich mir ja Lend-a-Brick ja auch mal angeschaut und mit Bauduu verglichen.
    Und ja in Relation zur tatsächlichen Leihdauer ist der schon um einiges teurer. Aber wenn ich bedenke, das ich so dennoch mal die Erfahrung sammeln könnte ein 300-400 Euro Set doch mal für ein Zehntel des Preises wenigstens bauen zu können/dürfen, kommt man schon ins grübeln.

    Was potentielle Fehlteile angeht, wäre ich konsequent, und würde es schnellstmöglich melden, damit man MIR das eben nicht anlasten könnte.
    Und Zerlege-gebühr würden ja nur anfallen, wenn man selbst (aus welchen Gründen auch immer) nicht dazu im Stande ist.
    Wobei sich hier ohnehin die Frage stellen würde, ob und wie weit man die Modelle in deren Versandkartons Vollständig oder Teilzerlegt zurücksenden könnte?
    Denn sowie ich das verstanden habe, werden die Legosteine bei Lend-a-Brick in PlastikDOSEN versendet.

    Insgesamt hatte es eben auch schon seinen Grund, ob man zb. für Auf- und Abbau mit einer Woche für son Riesen-Set hinkommt?
    Wie gesagt, mir fehlt hier schlicht die Erfahrung mit solch großen Sets.
    Meine größten Sets haben gerade mal knapp 1000 Teile. Und für die hab ich im Grunde nur sehr wenige Stunden gebraucht, die nicht mal die Formulierung "halber Tag" verdienen.
     
  6. HUWI

    HUWI Papa Schlumpf

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    Bauduu kannte ich nicht, bis ich im Shop (Brick Coast) war und mit dem Besitzer gequatscht habe.

    Die Kundschaft sind oft Familien, die mit den Kids bauen um des Bauens Willen und nix Sammeln.
    Es gibt ja genug Leute, die sich ein Set kaufen und es nach dem Bau sofort wieder verkaufen, so kommen wir ja oft an Teilespender. Aber mit Kaufen und Verkaufen hat derjenige dann das Preisrisiko, beim Leihen entfällt das.

    Den Todesstern hat Bauduu allerdings aus dem Programm genommen. Nach dem Verleih muss ja alles überprüft werden und da fehlte zu oft was und er wurde zu teuer.
     
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  7. Ingenieur79

    Ingenieur79 Mitglied

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    Hallo,

    das kannte ich noch nicht.
    Bei den Lend-a-brick steht bei den Spielregeln, dass bei Nachsendung von Teilen sich die Mietzeit verlängert. Also ganz genau nehmen ;).

    Für mich stellt sich die Frage wie es nach Österreich (Versand) sich darlegen würde... Und ja, wenn ich mir überlege den Sternezerstöre zu bauen (denn kann bzw. will ich mir auch nicht leisten), ist das eine Alternative.

    Zur Erfahrung mit großen Modellen und der Bauzeit: Wenn man konsequent dran bleibt sollte das machbar sein, als Beispiel z.B. 42082 den hab ich (glaube) an ca. 4 Abenden je ca. 2h gebaut...

    Lg. Walter
     
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  8. Jey_Bee

    Jey_Bee Urgestein

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    Ach haben sie?
    https://www.bauduu.de/lego/themenwelt/star-wars/todesstern-10188-detail
    Sonst hätte ich den wohl kaum als Preisvergleich heranziehen können. ;)

    Also Netto auch "nur" 8-10 Stunden... hmmm.

    Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, das gerade Technik-Modelle besonders beim Zerlegen doch etwas "aufwändiger" sind, also zB. Creator-Modelle.
    Generell würde ich, wenn ich sowas mal testen wollen würde, ehr zu Lend-a-Brick tendieren, da man hier nicht gleich auf ein Abo angewiesen wäre.
    Auch das Set-Angebot ist doch doch deutlich reizvoller.

    Ps: Ein weiteres Problem mit solchen Riesen-Sets wäre bei mir obendrein noch das Platz-Problem. so eine 30m² Wohnung bietet da wirklich nicht viele Möglichkeiten sich mal eben nen Supersternzerstörer hinzustellen. :confused:
     
  9. HUWI

    HUWI Papa Schlumpf

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    wie süß! Das ist das Sternchen...
     
  10. Jey_Bee

    Jey_Bee Urgestein

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    Ok, dann haben wir von 2 verschiedenen Todessternen geredet. (Obgleich ich extra noch die Set-Nummer erwähnt hatte)
    Der ältere Riesen-Todesstern wäre sicher auch eine interessante Herausforderung. :D

    @all
    Wirklich schade, das hier noch niemand Erfahrung mit sowas gemacht hat.
    Da mich zugegeben auch die "qualität" der Teile interessiert hätte, wenn sie schon durch X Hände gegangen sind.
     
  11. HUWI

    HUWI Papa Schlumpf

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    da ichj das System kenne habe ich den Roman nur überflogen und wusste nix von einem Todesstern, das war reiner Zufall, dass er mir genau darüber berichtet hatte... ;-)
     
  1. Lego Leih-Portale.
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