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[MOC] Eine Dampflok BR 41

_legopapi_

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Meine Loks und Waggons müssen wegen ihrer veralteten 9V Technik auf R40 Kurven fahrbar sein. Die Räder ohne Spurkränze mag ich aber nicht, die benutze ich nicht, da bin ich stur. Die Pleuel und das ganze Steuerungs- und Antriebsgedöns sollten dazu beweglich sein. Bei den von der BR 24 und BR 64 inspirierten MOCs habe ich das umgesetzt:

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Aus sportlichem Ehrgeiz wollte ich eine Antriebsachse mehr. Zwar ohne Antrieb, aber das sieht man ja nicht. Interessante Vorbilder bietet die Familie der 41 und 42. Diese Loks passten zu meinen Anforderungen. Die Vorbilder, von denen ich mich inspirieren ließ, waren verschiedene Vorkriegslokomotiven und ihre Schwestern oder besser Töchter in Ost und West mit unterschiedlicher, teilweise geänderter Technik. Da ich kein Nietezähler bin, habe ich Details von verschiedenen Vorbildern verwurschtelt (*).

Die ersten Versuche waren noch weit von der am Ende gebauten Technik entfernt:

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Ich gebe zu, dass die verschiedenen MOCs mit gedruckten Pleueln noch eleganter aussehen, aber die scheint es nur für größere Radien zu geben. Zumindest habe ich im Netz keine für R40 finden können.

Das vorläufige amtliche Endergebnis:

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Die roten Kardangelenke gab es wohl von 1972 bis 1974. Die sind glatter als ihre modernen Pendants und passen auch optisch sehr gut, finde ich:

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Die recht frei stehenden 7750er Achsen sind der Beweglichkeit geschuldet. Irgendwelche Kröten muss man schlucken, wenn man eine Lok von 40 bis 50 Noppen Länge durch R40 Radien zwingen will. Mit Tender 60 bis 70 Noppen! So ungfähr, ich habe die Noppen jetzt nicht gezählt.

Interessant ist noch etwas anderes: Diese Lok, oder besser ihr Tender, könnte zukünftig mein erstes MOC mit neuer Technik werden. Der Tender lässt sich leicht öffnen und bietet sehr viel Platz, denn innen ist er leer. Das ist aber ein Umbau, der noch nicht ansteht. Noch!

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Und? Gefällt Euch die Lok?


Gruß Michael


(*) Ich baue keine detailierten Modelle, sondern lasse mich von den Vorbildern anregen. Ich nenne das Noppemimpressionismus. Das Gesamtbild muss stimmen, die Details brauchen nicht perfekt zu sein.
 

ellermaniac

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Das vorläufige amtliche Endergebnis:

Schon ein Gutes! Zwei Dinge fallen mir spontan auf: die Puffer vorne hängen arg tief und unterm Kessel würde ich aufräumen. Da du ja eh keine Technik dort verbaut hast, kannst du alles für einen schönen Durchblick freimachen. Der Kessel liegt nur an wenigen Punkten auf und auch im Modell sollte das stabil genug sein:

IMG_8860.jpeg
 

_legopapi_

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Du hast Punkte genannt, die ich selber auch als (Noch-) Schwachstelle sehe. Das mit der Vorlaufachse liegt ein wenig daran, dass ich der verschiedenen Höhen wegen viel Freiraum nach oben und unten habe. Das liegt wohl an meiner Bauweise, die ohne Gleise erfolgte. Lok und Tender standen dabei auf den Spurkränzen auf dem Bautisch - und da stimmt dann offensichtlich das Raster nicht ganz. Statt schön waagerecht wie auf dem Bautisch, steht der Ausleger mit der Vorlaufachse deutlich tiefer.

Wo und wie man durchschauen kann, ist sicher auch besser möglich. Aber es ist viel Aufwand, denn ich habe den Kessel nahezu massiv gebaut Das habe ich gemacht, weil ich eine gewisse Robustheit für https://rhoenbrick.com/rhoenbrick-26-in-tann/ und https://www.1000steine.de/de/gemeinschaft/forum/?entry=1&id=487428 erreichen wollte.

Dein Bild ist interessant. Ist die Vorlaufachse zur Überholung ausgebaut? Ist das eine BR 41 oder BR 39 oder welche Baureihe sonst?


Gruß Michael
 

_legopapi_

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Also eine BR 41 Schwester. Ist aber reizvoll, so nackt. Sieht man ja sonst nicht.


Gruß Michael
 

5zu6

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Wo und wie man durchschauen kann, ist sicher auch besser möglich. Aber es ist viel Aufwand, denn ich habe den Kessel nahezu massiv gebaut Das habe ich gemacht, weil ich eine gewisse Robustheit für https://rhoenbrick.com/rhoenbrick-26-in-tann/ und https://www.1000steine.de/de/gemeinschaft/forum/?entry=1&id=487428 erreichen wollte.
Eine niederländische Weisheit lautet: "Fällt nichts ab, ist es nicht detailliert genug".

Ein Rahmen aus Liftarmen ist eigentlich eine ziemlich stabile Angelegenheit, insbesondere wenn die 5x3-Dreiecksplatten verbaut werden. Kessel kann man auch ziemlich stabil bauen. Da sehe ich keine Grund "Steine zu stapeln".
 

_legopapi_

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Die Lok fährt natürlich auch - auch Schlangenlinien! ;-) Allerdings erst, nachdem ich die Leitern unter dem Führerhaus entfernt habe. Erst ein Fahrwerk zu bauen und dann ungeprüft daran herumpfuschen? Anfängerfehler eines alten Hasen. Egal.



Gruß Michael
 

_legopapi_

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Es ist nach wie vor so, dass ich keine BR 41 gebaut habe, sondern eine Phantasielok, die von diversen Loks aus der BR 41 Familie inspiriert ist. Die Front habe ich jetzt so 3 bis 7 mal umgebaut. Und ständig hat mich der Kessel geärgert, weil das eine ziemlich wackelige Konstruktion war. Deshalb habe ich Tabula rasa gemacht und den Kessel ganz neu gebaut. Stabil gebaut! Ich bin zufrieden, der neue Kessel ist nicht nur stabiler, ich finde ihn auch schöner. Man ist zufrieden.

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Gruß Michael
 
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