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[WIP] Doch noch eine Tenderlok in Spur 1...

Blechtaler

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Wenigstens sind alle Shops in Deutschland...
(manche Sets/Steine gibt es einfach geballter irgendwo)
 

Sven

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Guten Abend zusammen,

vor ein paar Wochen hat der Realbau der ersten Baugruppen meiner I TV (BR 98.0) endlich begonnen.
Von den Antriebsdrehgestellen existieren jetzt zwei Versionen (vom Hauptrahmen auch, aber die habe ich noch nicht fotografiert).
Da auf Flickr bisher niemand meiner Aufforderung nachgekommen ist, frage ich mal hier:
Wer erkennt den entscheidenden Unterschied?
Nähere Erklärungen folgen, sobald die Quizfrage korrekt beantwortet wurde. ;)

photo_download.gne
 

5zu6

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Ich sehe nur unterschiedliche Brackets. Macht aber keine andere Funktion oder Geometrie.
 

5zu6

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bei V2 ist an den "Federn" die Rille einer Fliese zu erkennen.
 

Sven

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Alles falsch...
@5zu6 Die Brackets sind dieselben. Woran könnte es liegen, dass sie unterschiedlich wirken?
Das mit der Rille ist eine Spur, weiterdenken... ;)
@Tad64 und @ellermaniac Nein, das sind keine Platten, das sind kopfüber eingebaute Bricks mit seitlichen Noppen, die den Motor tragen.
@Ts__ WO HABE ICH FUSSEL ÜBERSEHEN???? Das darf doch nicht wahr sein!!!! :laugh:

Vielleicht ist es einfacher, wenn man sich das Original auf Flickr in voller Größe anschaut.
 

Ts__

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@Ts__ WO HABE ICH FUSSEL ÜBERSEHEN???? Das darf doch nicht wahr sein!!!! :laugh:

Öhm, blos weil ich sage, das in Bild 2 keine Fussel zu sehen sind, heißt das doch nicht, das in Bild 1 Fussel zu sehen sind.... :devil:

Thomas, bei dem immer Fussel auf den Bildern zu sehen sind (ok, mein Kater heißt auch Fussel....)
 
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Brockenlok

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Hi Sven,
bei Version 2 sehe ich mehr Lego-Logos, bei Version 1 nur auf den 3386ern.
VG Niklas
 

Sven

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bei Version 2 sehe ich mehr Lego-Logos, bei Version 1 nur auf den 3386ern.
Das ist... (Trommelwirbel) korrekt!
Version 1 war ein Testbau mit Gobricks-Steinen, nur Elemente, die es dort nicht gibt, von Lego.
Version 2 ist ein 100%iges Lego-Modell.
Einzelheiten gerne morgen, jetzt muss ich mal langsam sehen, dass ich in die Falle komme.
Vorab so viel: Für ein akkurat gebautes, stabiles und gerades (nicht-verzogenes) Modell führt nach wie vor kein Weg an den dänischen Originalen vorbei. Version 2 ist deshalb auch die Basis für alles Weitere, das restliche Modell wird ebenfalls zu 100% Lego werden.
 

Sven

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Wie versprochen jetzt etwas ausführlicher:
Nachdem Webrick von Gobricks gekauft wurde und demzufolge nur noch Gobricks-Elemente anbietet, wollte ich diese einfach mal ausprobieren - von verschiedenen Seiten werden sie ja geradezu in den Himmel gelobt, sie seien "die besten Klemmbausteine am Markt" usw.
Um einen objektiven Vergleichsmaßstab zu haben, habe ich dann beschlossen, Rahmen und Drehgestelle für meine BR 98.0 einmal aus Gobricks- und einmal aus originalen Lego-Elementen zu bauen.
Mit ziemlich eindeutigem Ergebnis.
Die Farbkonstanz der Gobricks-Elemente ist zwar hervorragend (abgesehen von roten 1x16-Steinen, die sind deutlich heller als andere Steine), klar besser als bei Lego.
Das war es aber auch schon.
Das GB-Rot ist gegenüber Lego-Rot deutlich farbuntersättigt und erkennbar heller, Mischen beider Hersteller daher schwierig. Minuspunkt für GB.
Oberflächenqualität und Klemmkraft sind gut, kein Unterschied zum dänischen Original; auch nicht bei der Passform. Brackets sind etwas akkurater im 90°-Winkel gefertigt als bei Lego, das kann manchmal vorteilhaft sein, wenn man mehrere Brackets kombinieren muss, macht aber nur selten wirklich einen Unterschied.
Und jetzt kommt der ganz große Einwand:
Alles, was bei Gobricks länger als 8 Noppen ist, ist krumm. Richtig krumm. Mit 1x16-Basic-oder Technic-Steinen kann man Wippe spielen - das geht mal gar nicht. Entsprechend weisen auch die damit gebauten Modelle eine deutliche Bananen-Tendenz auf. Die Drehgestelle und den Hauptrahmen aus GB musste ich mit Lego-Technic-Balken außenrum stabilisieren und dann eine halbe Stunde bei 60°C in den Backofen packen, um sie halbwegs gerade zu bekommen. :negative:

Das Fazit ist deshalb eindeutig: Ich bleibe bei Lego, so sehr ich mich auch manchmal über sie ärgere. In der Summe sind sie für anspruchsvolle Modelle immer noch die beste Wahl. Die fertige BR 98.0 wird ausschließlich aus Lego bestehen, was ich mit den GB-Steinen anfange (für schlechte Zeiten aufbewahren, entsorgen, spenden...?) weiß ich noch nicht.
Wenn sie es bei Lego doch nur mal hinbekommen würden, die Farben gleichmäßig zu halten. Das ist der einzige wirkliche Kritikpunkt und kann doch nicht so schwer sein?!

Schönen Abend und viele Grüße
Sven
 
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5zu6

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Ich habe vor vier Jahren ein Mould KIng-Set gekauft und mir kritisch angeschaut. Das besteht überwiegend aus GoBricks-Steinen. Neben "Schönheitsmängeln" aller Art ist mir der Verzug insbesondere bei der Plattenkonstruktion des Gebäudes aufgefallen:

Mould King® 11004
Aus dänischen Platten war kaum Verzug in der Konstruktion:

Mould King® 11004

Beim Bauen war subjektiv eine etwas etwas höherer Anpressdruck erforderlich. Ein echtes Lego-Gefühl hatte ich bislang nur beim Bauen der "Schwarzen Witwe" von Cobi. Das war sehr irritierend, denn die Steinformen und Bautechniken sind hier völlig andere. Cobi ist zum "Mischen" freilich schwer, weil es dort überhaupt keine Farbe gibt, die im Lego-Universum vorkommt.

Ich bin sicher einer derjenigen, die hier am wenigsten Berührungsängste zu anderen Herstellern hat. Dennoch verbaue ich andere Hersteller in der Regel nur in Form von Einzelelementen. Die es bei den Dänen nicht oder nur sehr teuer gibt. So wirkt sich der minimale Qualitätsunterschied nicht wirklich auf das Gesamtmodell aus. Und ich kann weiter die Elemente verbauen, auf die ich nicht verzichten mag. Ich finde es etwas komisch, dass die mir aus der Seele sprechende Begründung für Lego nur so selten angeführt: "Ich verbaue nur Lego, weil die Steine immer noch die besten sind". Eine solche Aussage kann ich weiterhin unterschreiben, auch wenn ich selbst statt "nur" "überwiegend" verwende.

Die Unterschiede zwischen beiden Steinen sind im Bereich von hundertstel Millimetern. Auch mit der Bügelmessschraube konnte ich keinen Unterschied feststellen. Ich vermute, diese sind primär in einem höheren Aufwand seitens Lego begründet. Längere Abkühlzeiten oder ggf. sogar unterschiedliche Formen für unterschiedliche Farben. Auch Abseits der transparenten Teile.
 

Sven

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Ich bin sicher einer derjenigen, die hier am wenigsten Berührungsängste zu anderen Herstellern hat. Dennoch verbaue ich andere Hersteller in der Regel nur in Form von Einzelelementen. Die es bei den Dänen nicht oder nur sehr teuer gibt. So wirkt sich der minimale Qualitätsunterschied nicht wirklich auf das Gesamtmodell aus. Und ich kann weiter die Elemente verbauen, auf die ich nicht verzichten mag. Ich finde es etwas komisch, dass die mir aus der Seele sprechende Begründung für Lego nur so selten angeführt: "Ich verbaue nur Lego, weil die Steine immer noch die besten sind". Eine solche Aussage kann ich weiterhin unterschreiben, auch wenn ich selbst statt "nur" "überwiegend" verwende.
Ganz genau so sehe und handhabe ich das auch.
 

Sven

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In winzigen Trippelschritten geht es vorwärts.
Die Zylinder sind fertig. An sich nicht weiter erwähnenswert, aber die Fabrikschilder waren gleichzeitig die erste Bewährungsprobe für meinen neuen Labeldrucker.
Bestanden, würde ich sagen.
photo_download.gne

photo_download.gne


Ausschnittvergrößerung:

1759605723905.png
 
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Sven

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Während ich noch an der BR 98.0 herumbastele (herumprokrastiniere wäre treffender... hab keine Lust auf die Verkabelung der LEDs, dafür muss ich das Chassis wieder öffnen...), kreisen schon wieder neue Ideen im Hirn...
Einige haben vielleicht gesehen, dass ich auf Flickr eine Maßskizze der skurrilen schwedischen Litt. W eingestellt habe.

photo_download.gne


Raddurchmesser, Achsstände, Gesamtlänge würden sich perfekt in ein Spur-1-Modell umsetzen lassen, ein Motor lässt sich auch unterbringen.

1761422696754.png

Da muss ich wohl weiter machen.
So ein Mist aber auch...
 
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