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Der Lüstringer Bahnhof und seine Züge - Eisenbahnmodelle in 6 und 8 Noppen Breite

Sven

Oberlehrer
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Auf dem Hinweg geriet ich in Dortmund zufällig in eine historische Situation: die letzte Fahrt eines IC 1:
Ein bisschen OT, aber trotzdem: Das stimmt wehmütig. Ende einer Ära.
Die IC2-Doppelstockzüge fühlen sich für mich immer an wie aufgebrezelter Nahverkehr (man könnte auch sagen "gewollt und nicht gekonnt"), schon angefangen bei den für Fernreisen viel zu kleinen Gepäckablagen, und auch der Fahrkomfort ist nicht zu vergleichen mit dem IC1-Wagenmaterial einschließlich leicht "plüschiger" Inneneinrichtung.
Ob man es so wirklich schafft, mehr Leute von Straße und Flugzeug auf die Schiene zu bekommen?
 

ellermaniac

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Moin zusammen,

bevor ich mich nun in neuen Bauprojekten verliere, gilt es erstmal ein offenes abzuschließen. Eine Franco-Crosti 50er soll es werden. Entweder eine Kohle-Lok wie z.B die 50 4012 oder das Unikat, die ölgefeuerte 50 4011. Die 50 4011 als die effektivste Dampflok der Deutschen Bundesbahn fände ich spannend, aber auch die Standardvariante mit den markanten Klappen oben am Tender hat ihren Reiz. Für den Bau der Lok macht das allerdings erstmal kaum einen Unterschied - wesentliche Anweichungen gibt es nur am Tender.

Mal schauen, ob sich um den markanten Doppelkessel ein stabile Lok herum bauen lässt. Auch wenn sich der Vorwärmer nach hinten raus im Fahrwerk versteckt, will ich es doch versuchen, ihn als runden Kessel einzubauen und nicht nur anzudeuten (im Idealfall mit korrekter Neigung).

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Gruß,
Christoph
 

ellermaniac

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Genaueres Hinsehen ergab: der bisherige Achsabstand der 50er ist Murks. Wenn ich jetzt die 50.40 aufbaue, werde ich wohl um ein neues Fahrwerk inklusive neuer Kuppelstangen nicht herum kommen. Eine halbe Noppe mehr Abstand zwischen den Treibachsen dürfte für einen wesentlich stimmigeren Gesamteindruck sorgen.
 

ellermaniac

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Da ist dann sogar noch Platz für Äxte und Brecheisen ;-)

Alles zu seiner Zeit. Ich habe nun erstmal das Fahrwerk umgebaut und den Abstand zwischen den Treibachsen um jeweils eine halbe Noppe erhöht.

Der Doppelkessel von gestern hat sich auch als zu hoch erwiesen. Also wird es die schon testgebaute Variante mit vier Noppem Durchmesser oben und drei unten werden. So klappt es auch mit de Durchblick zwischen Umlauf und oberem Kessel.

Mit den zierlicheren Kesseln tut sich aber ein neues Problem auf: Gewichtssteine bringe ich so keine unter: so werden ich die Kessel mit irgendetwas schwerem füllen müssen, damit die Lok nach hinten raus genug Gewicht auf die Waage bringt.

Hier der aktuelle Stand:

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_legopapi_

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Mit der zierlicheren Kessel tut sich aber ein neues Problem auf: Gewichtssteine bringe ich so keine unter: so werden ich die Kessel mit irgendetwas schwerem füllen müssen, damit die Lok nach hinten raus genug Gewicht auf die Waage bringt.
Um den Tender meines BR 41 Mix' zugunsten besserer Traktion schwerer zu machen, habe ich das genommen: https://www.amazon.de/dp/B0DQS6D1PG Da ist man in Sachen Platz sehr flexibel.
 

ellermaniac

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Moin zusammen!

Heute habe ich ein wenig an der Front der 50.40 gepuzzelt, wo die beiden vorderen Rauchkammern zu einer Einheit verbunden sind:

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IMG_1647.jpeg


Erste Anprobe auf dem Fahrwerk:

IMG_1649.jpeg

Alles noch sehr windschief, aber ungefähr so muss der Umlauf sitzen:

IMG_1652.jpeg

Und hier nochmal auf dem Gleis statt auf dem Bautisch:

IMG_1657.jpeg

Gruß,
Christoph
 

PhilZach

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Hi Christoph,
die Kesselfront ist ja ein wirklicher Volltreffer geworden. Hut ab mal wieder!
Hast du vor der Lok die richtigen Räder zu verpassen? Chris macht da so ziemlich alles möglich....
 

ellermaniac

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Hast du vor der Lok die richtigen Räder zu verpassen? Chris macht da so ziemlich alles möglich....

Bislang nicht. Aber in Kürze sollten zumindest passende Kuppelstangen an der 50.40 sitzen.

Heute gab es einen ersten Wurf für den zwischen Führerstand und vorderen Rauchkammern eingepassten Langkessel:

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Im Bereich der Feuerbüchse konnte ich noch zwei Gewichtssteine unterbringen. Damit fehlen noch zwei Dinge: Gewicht im vorderen Teil der Lok und insgesamt Stabilität. Aber eins nach dem anderen. Als nächste ist wohl der markante Schornstein an der linken Kesselseite dran. Alles andere wird sich finden.

Gruß,
Christoph
 

ellermaniac

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Moin zusammen,

mit der 50.40 ging es am Wochenende ein wenig voran. Der Langkessel ist nun im Inneren stabilisiert, der Rahmen optimiert und die vorderen Rauchkammern sind nun tragendes Element, der Vorwärmkessel liegt nun schön schräg unter dem Langkessel und auch der Schornstein ist schon montiert (ein erster Versuch, aber immerhin schon mit relativ fester Verbindung zum Kessel). Einen Führerstand habe ich auch schon aufgebaut, so ist der Gesamteindruck doch gleich ein anderer:

IMG_0072.jpeg

In der Seitenansicht ist der gegenüber den normalen 50ern kleinere und höher liegende Langkessel gut zu sehen:

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Der Blick von schräg hinten zeigt die Anbindung des Schornsteins an der Rauchvorwärmer:

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Zwei Gewichtssteine konnte ich unterbringen, aber Dank Felgengewichten im Kessel bringt die Lok schon ein bisschen was auf die Waage:

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Gruß,
Christoph
 

ellermaniac

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Nur die fetten roten Umlaufstützen trüben den Eindruck. Das geht doch bestimmt schlanker.

Mhmm. Eigentlich war ich ganz froh mit der (zumindest von vorne) schlanken Fensterrahmenlösung. Es stützt den Kessel ab und kann nicht durch eine Frickel-Lösung ersetzt werden. Fällt vielleicht nicht mehr soviel ins Gewicht, wenn die Rohrleitungen unterm Umlauf montiert sind.

Edit meint: vielleicht funktionieren schwarze Rahmen auch ganz gut.
 
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Sven

Oberlehrer
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Eigentlich war ich ganz froh mit der (zumindest von vorne) schlanken Fensterrahmenlösung. Es stützt den Kessel ab und kann nicht durch eine Frickel-Lösung ersetzt werden. Fällt vielleicht nicht mehr soviel ins Gewicht, wenn die Rohrleitungen unterm Umlauf montiert sind.

Edit meint: vielleicht funktionieren schwarze Rahmen auch ganz gut.
Ist der Vorwärmkessel dort, wo die Rahmen sitzen, unterbrochen oder läuft er durch?
Schwarz wäre m.M.n. auf jeden Fall besser.
 
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