Mirco
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- 31 März 2018
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Hey Leute!
Die letzten 6 Monate habe ich eifrig an meinem bisher größten Projekt gearbeitet und gestern konnte ich es endlich enthüllen - denn auf der Interschutz 2026, der Weltleitmesse für Feuerwehr- und Rettungstechnik, hat die Berliner Feuerwehr einen eigenen Stand und dort steht nicht nur unser neuer Info-Truck. sondern auch mein Modell davon:

Bevor es mit der Vorstellung richtig losgeht, möchte ich euch darauf aufmerksam machen, dass noch bis Samstag täglich von 9-18 Uhr auf dem Messegelände Hannover die Interschutz stattfindet und die Berliner Feuerwehr in Halle 13, Stand B10 vertreten ist. Dort steht nicht nur mein Truck, sondern auch Tanklöschfahrzeug, Drehleiter, Löschroboter, GW-Hygiene und FDNY Tiller Ladder in einer Vitrine im Truck. Wer meine Modelle mal live sehen will und vielleicht sowieso dort ist - kommt vorbei:
Einleitung
Vor anderthalb Jahren haben Kollegen auf dem Auktionshof einen gebrauchten LKW gefunden und sind mit Fotos zurück gekommen. Unser Chef war sofort Feuer und Flamme, hatte eine Vision wie man das Ding nutzen könnte. Zuvor war es unter dem Namen Innotruck für das Bundesministerium für Bildung und Forschung in ganz Deutschland unterwegs, um Schülerinnen und Schülern innovative Technologien und Experimente näher zu bringen. Durch den Wegfall der Mittel zum Weiterbetrieb beim BMBF konnten wir das Gespann günstig erwerben. Es wurde generalüberholt, lackiert und foliert und auch von innen völlig neu gestaltet.
Zugmaschine
Es handelt sich um einen MAN TGX 18.440, den ich mit 4 PF L-Motoren, 2 BuWizz 2.0 und einem Metalldiff von zenebricks antreibe und damit hat das Ding trotz 14 kg Gesamtgewicht beachtliche Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit, und das butterweich ohne Knacken. Ich liebe diese Differentiale.
Bei der Zugmaschine wurde sich ausgetobt, mit Demon Eyes, Bullenfänger, Zusatzscheinwerfern und Hochglanzfelgen, die ich natürlich alle übernehmen musste. Hinzu kommt ein schlichtes Design. An der Kabinenrückwand sind drei einadrige Spiralkabel von Fechtner (da gibts 4 im Set) mit einer Steckverbindung (ebenfalls Fechtner) montiert, über die 12V vom BuWizz, Masse und 5V Ladestrom übertragen werden (vom Y-Kabel, das in die BuWizz geht). Im Dach der Zugmaschine sitzt ein Beier USM-RC-3 Soundmodul, der die ganze Lichtsteuerung des Gespanns übernimmt. Durch die 12V von der Zugmaschine wird im Anhänger ein Bluetooth-Modul betrieben, das die Signale vom Soundmodul kopiert. So muss ich nur wenige Signale über das Kabel schicken und es bleibt schlank.
Das Soundmodul übernimmt elektronisches und Presslufthorn, außerdem das Nebelhorn, Brems- und Motorengeräusche. Zusätzlich können Blinker und Lichthupe geschaltet werden. Im Anhänger ist ein dritter BuWizz verbaut, der die dort verbauten Motoren und die Innenbeleuchtung antreibt. So habe ich die Last auf alle drei Akkus ungefähr gleich verteilt. Alle sind über Y-Ladekabel miteinander verbunden, sodass sie im Dauerbetrieb am Ladekabel leuchten können - wichtig für die Messe. Der Auflieger hat noch einen zweiten Anschluss zum Laden, unten am Heck, genau dort, wo der echte seine 400V-Stromversorgung bekommt.
Auflieger
Die Hauptattraktion ist der Auflieger, der von Firma Carvatech 2007 gebaut wurde und seinen Innenraum drastisch vergrößern kann. Im vorderen Teil des Erdgeschosses befindet sich eine Teeküche und die Treppe zum OG, während der hintere Teil durch auseinanderfahrende Auszüge verbreitert wird. Das Ganze ist als fliegender Bau klassifiziert.
Wie beim Original wird der Oberteil, der sogenannte "Hut", durch Spindeln in den Ecken hochgefahren, was ich über lange Achsen mit vielen Worm Gears und 3D-gedruckte Säulen mit Zahnstangen-Geometrie innendrin gelöst habe. Durch Kegelgetriebe unter dem Boden werden die beiden vorderen und die beiden hinteren synchronisiert, sodass man den Lauf ausgleichen kann. Die 4 Säulen werden durch 2x2 Noppen quadratische Löcher im Boden des Obergeschosses und durch die Spindeln selbst geführt und das Dach des Hutes liegt einfach lose auf, sodass ich ihn zu Wartungszwecken abheben kann.
Das Konstrukt wird wie beim original durch eine 4-Punkt Abstützung stabilisiert, die ich mittels Aliexpress Linearmotoren (wie bei der Drehleiter) realisiert habe, weil das enorme Gewicht es erfordert und der Platz in der Höhe begrenzt ist.
Die Seitenteile werden dann von Hand ausgezogen, und bei mir ist der rechts Auszug mit festem Boden, der linke mit drehbar gelagertem Boden, sodass er sich darüber schieben kann. In echt sind die Böden alle Scherenförmig verbunden und falten sich auseinander, aber dafür muss man zwischen den Auszügen Bodenpaneele einlegen, um die Lücken zu füllen und das ist bei meinem nicht praktikabel.
Um den Auflieger besonders cool und auffällig zu machen, wurden insgesamt 43 rot/blaue Blitzer am Auflieger verbaut, die mit abwechselnder Farbe blinken. Diese sind natürlich nur zulassungsfähig, indem sie nur bei ausgefahrenem Hut und durch einen Schalter im Inneren aktivierbar sind - bei meinem gehen sie aber auch während der Fahrt
Diese waren sehr viel Arbeit, da in jedem Blitzer zwei SMD-LEDs verbaut werden mussten. Dadurch, dass die Auszüge und der Hut aneinander vorbei fahren müssen, musste alles innerhalb einer Reihe Steine ablaufen... dazu habe ich auf Höhe der schwarzen Stege zwischen den Fenster im Hut komplett durchgebohrt, sodass die Kabel von je 4 LEDs durch einen solchen Kanal bis unter die Decke laufen können, wo sie zusammengefasst und anschließend mit einer abgehängten Decke versteckt wurden. Die Übertragung nach oben läuft über einen überlangen Kabelbaum, der sich schleppkettenartig durch eine große Öffnung im Boden des OG zieht.
Die Auszüge werden ebenfalls über (kleinere) Kabelbäume versorgt, und im aufgebauten Zustand wird an der Rückwand eine Blende angebracht, um die Kabel zu verstecken. Beim Original laufen die Schleppketten wegen der anderen Bodenkonstruktion unterflurig.
Elefant im Raum
Für viele ist das sicherlich ein kontroverses Modell, weil so viel foliert ist, und das verstehe ich auch. Ihr kennt ja mittlerweile meinen Modus Operandi, ich nutze Lego als Basismaterial für meinen Modellbau. Ich hatte erst überlegt, den Auflieger rot zu bauen, aber die weiße Beschriftung würde ja beim ersten Ausfahren abreißen. Daher habe ich die Original-Foliendatei auf mein Modell angepasst und bei einer der Ausbaufirmen drucken lassen. Ehrenmänner!
Das Innenleben des Trucks war vor 4 Wochen noch grauer Fußboden und blanke, weiße Wände - so hatte ich auch mein Modell gebaut. Plötzlich fingen die an mit Holzfolien und Schränken und Leuchtschildern und Bildschirmen, und all das habe ich mit sehr wenig Zeit nachgebaut. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich wohl zumindest den Boden und das Schrankelement an der Wand in tan gebaut.
Mit DC-fix Folie in einem ähnlichen Holzmuster wurden alle Innenflächen foliert, inkl. Treppe und Obergeschoss, den Schrankeinbau mit Leuchtschild aus Acryl (auch von einer mitwirkenden Firma) und zwei TFT-240 Bildschirmen von Beier Modellbau, die in 3D-gedruckten Ständern stehen und dynamische Videos und Bildergalerien abspielen. Die Dinger kann ich echt empfehlen, schöne Bildqualität und Framerate und die Software ist auch sehr leicht zu nutzen.
Spezifikationen, Features und besondere Bauteile:
Abmessungen:
120 x 17 x 25 cm (Fahrzustand)
120 x 50 x 43 cm (Aufgebaut)
Gewicht:
3,0 kg (Zugmaschine)
10,8 kg (Auflieger)
Motorisierte Funktionen:
Fahren (4x PF-L + Zenebricks Differential)
Lenken (PF Servo)
Sattelkupplung (CADA Micro Motor)
Abstützung 4-fach (Aliexpress Aktuatoren 30mm Hub/144 N)
Hut ausfahren vorne (1x PF-M)
Hut ausfahren hinten (1x PF-M)
Zusatzfunktionen:
mitblinkende Seitenmarkierungsleuchten, Standlicht, Abblendlicht, Bullhorn/Lichthupe, Bremslicht, Rückfahrlicht, Umrissleuchten, gelbe Zusatzscheinwerfer, blaue Frontblitzer, blaue Dachbalken, hinterleuchtetes "FEUERWEHR" im Dachbalken, Martinhorn, E-Horn (alles über Beier USM-RC-3)
Über Schiebeschalter im Fahrerhaus zuschaltbar: Umfeldbeleuchtung, Demon Eyes und Leuchtschild mit Logo in der Kabine
Über Schiebeschalter unten am Auflieger zuschaltbar: blau-rote Partybeleuchtung, Innenbeleuchtung Auflieger
Im Auflieger: Deckenbeleuchtung, Spots im Auszug, Acryl-Leuchtschild, 2x Beier TFT-240 Bildschirm
An- und abschaltbares Motorgeräusch inkl. Stand-, Anfahr-, Schalt- und Bremsgeräuschen
Besonderheiten:
ausklapp- bzw. anbaubare Zugangstreppen
Voll ausgebauter Innenraum mit Holzoptik
Vorwandelement
Feuerlöscher und Notausgänge
Treppenbeleuchtung
Fototapeten
angedeutete Rutschstange
manuelle Schiebetür am Eingang
Personalzugang durch kleine Tür vorne
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Fotos





Hier ist die Treppe zum Obergeschoss zu sehen, rechts die Teeküche. Diese ist bei mir nicht eingerichtet, weil dort der vordere Spindelantrieb sitzt.

Blick von der Eingangstür nach vorne

Blick von der Eingangstür nach hinten. Die Wand mit dem Feuerlöscher ist die, die nach dem Aufbau eingesetzt wird, um Kabel zu verstecken.
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Ich hoffe, das Ding gefällt euch, und vielleicht hat ja der eine oder andere Lust und Zeit, noch bis Samstag auf der Interschutz vorbeizuschauen. Halle 13, Stand B10, 9-18 Uhr. Am Samstag bin ich auch nochmal dort
Die letzten 6 Monate habe ich eifrig an meinem bisher größten Projekt gearbeitet und gestern konnte ich es endlich enthüllen - denn auf der Interschutz 2026, der Weltleitmesse für Feuerwehr- und Rettungstechnik, hat die Berliner Feuerwehr einen eigenen Stand und dort steht nicht nur unser neuer Info-Truck. sondern auch mein Modell davon:

Bevor es mit der Vorstellung richtig losgeht, möchte ich euch darauf aufmerksam machen, dass noch bis Samstag täglich von 9-18 Uhr auf dem Messegelände Hannover die Interschutz stattfindet und die Berliner Feuerwehr in Halle 13, Stand B10 vertreten ist. Dort steht nicht nur mein Truck, sondern auch Tanklöschfahrzeug, Drehleiter, Löschroboter, GW-Hygiene und FDNY Tiller Ladder in einer Vitrine im Truck. Wer meine Modelle mal live sehen will und vielleicht sowieso dort ist - kommt vorbei:
Einleitung
Vor anderthalb Jahren haben Kollegen auf dem Auktionshof einen gebrauchten LKW gefunden und sind mit Fotos zurück gekommen. Unser Chef war sofort Feuer und Flamme, hatte eine Vision wie man das Ding nutzen könnte. Zuvor war es unter dem Namen Innotruck für das Bundesministerium für Bildung und Forschung in ganz Deutschland unterwegs, um Schülerinnen und Schülern innovative Technologien und Experimente näher zu bringen. Durch den Wegfall der Mittel zum Weiterbetrieb beim BMBF konnten wir das Gespann günstig erwerben. Es wurde generalüberholt, lackiert und foliert und auch von innen völlig neu gestaltet.
Zugmaschine
Es handelt sich um einen MAN TGX 18.440, den ich mit 4 PF L-Motoren, 2 BuWizz 2.0 und einem Metalldiff von zenebricks antreibe und damit hat das Ding trotz 14 kg Gesamtgewicht beachtliche Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit, und das butterweich ohne Knacken. Ich liebe diese Differentiale.
Bei der Zugmaschine wurde sich ausgetobt, mit Demon Eyes, Bullenfänger, Zusatzscheinwerfern und Hochglanzfelgen, die ich natürlich alle übernehmen musste. Hinzu kommt ein schlichtes Design. An der Kabinenrückwand sind drei einadrige Spiralkabel von Fechtner (da gibts 4 im Set) mit einer Steckverbindung (ebenfalls Fechtner) montiert, über die 12V vom BuWizz, Masse und 5V Ladestrom übertragen werden (vom Y-Kabel, das in die BuWizz geht). Im Dach der Zugmaschine sitzt ein Beier USM-RC-3 Soundmodul, der die ganze Lichtsteuerung des Gespanns übernimmt. Durch die 12V von der Zugmaschine wird im Anhänger ein Bluetooth-Modul betrieben, das die Signale vom Soundmodul kopiert. So muss ich nur wenige Signale über das Kabel schicken und es bleibt schlank.
Das Soundmodul übernimmt elektronisches und Presslufthorn, außerdem das Nebelhorn, Brems- und Motorengeräusche. Zusätzlich können Blinker und Lichthupe geschaltet werden. Im Anhänger ist ein dritter BuWizz verbaut, der die dort verbauten Motoren und die Innenbeleuchtung antreibt. So habe ich die Last auf alle drei Akkus ungefähr gleich verteilt. Alle sind über Y-Ladekabel miteinander verbunden, sodass sie im Dauerbetrieb am Ladekabel leuchten können - wichtig für die Messe. Der Auflieger hat noch einen zweiten Anschluss zum Laden, unten am Heck, genau dort, wo der echte seine 400V-Stromversorgung bekommt.
Auflieger
Die Hauptattraktion ist der Auflieger, der von Firma Carvatech 2007 gebaut wurde und seinen Innenraum drastisch vergrößern kann. Im vorderen Teil des Erdgeschosses befindet sich eine Teeküche und die Treppe zum OG, während der hintere Teil durch auseinanderfahrende Auszüge verbreitert wird. Das Ganze ist als fliegender Bau klassifiziert.
Wie beim Original wird der Oberteil, der sogenannte "Hut", durch Spindeln in den Ecken hochgefahren, was ich über lange Achsen mit vielen Worm Gears und 3D-gedruckte Säulen mit Zahnstangen-Geometrie innendrin gelöst habe. Durch Kegelgetriebe unter dem Boden werden die beiden vorderen und die beiden hinteren synchronisiert, sodass man den Lauf ausgleichen kann. Die 4 Säulen werden durch 2x2 Noppen quadratische Löcher im Boden des Obergeschosses und durch die Spindeln selbst geführt und das Dach des Hutes liegt einfach lose auf, sodass ich ihn zu Wartungszwecken abheben kann.
Das Konstrukt wird wie beim original durch eine 4-Punkt Abstützung stabilisiert, die ich mittels Aliexpress Linearmotoren (wie bei der Drehleiter) realisiert habe, weil das enorme Gewicht es erfordert und der Platz in der Höhe begrenzt ist.
Die Seitenteile werden dann von Hand ausgezogen, und bei mir ist der rechts Auszug mit festem Boden, der linke mit drehbar gelagertem Boden, sodass er sich darüber schieben kann. In echt sind die Böden alle Scherenförmig verbunden und falten sich auseinander, aber dafür muss man zwischen den Auszügen Bodenpaneele einlegen, um die Lücken zu füllen und das ist bei meinem nicht praktikabel.
Um den Auflieger besonders cool und auffällig zu machen, wurden insgesamt 43 rot/blaue Blitzer am Auflieger verbaut, die mit abwechselnder Farbe blinken. Diese sind natürlich nur zulassungsfähig, indem sie nur bei ausgefahrenem Hut und durch einen Schalter im Inneren aktivierbar sind - bei meinem gehen sie aber auch während der Fahrt
Diese waren sehr viel Arbeit, da in jedem Blitzer zwei SMD-LEDs verbaut werden mussten. Dadurch, dass die Auszüge und der Hut aneinander vorbei fahren müssen, musste alles innerhalb einer Reihe Steine ablaufen... dazu habe ich auf Höhe der schwarzen Stege zwischen den Fenster im Hut komplett durchgebohrt, sodass die Kabel von je 4 LEDs durch einen solchen Kanal bis unter die Decke laufen können, wo sie zusammengefasst und anschließend mit einer abgehängten Decke versteckt wurden. Die Übertragung nach oben läuft über einen überlangen Kabelbaum, der sich schleppkettenartig durch eine große Öffnung im Boden des OG zieht.
Die Auszüge werden ebenfalls über (kleinere) Kabelbäume versorgt, und im aufgebauten Zustand wird an der Rückwand eine Blende angebracht, um die Kabel zu verstecken. Beim Original laufen die Schleppketten wegen der anderen Bodenkonstruktion unterflurig.
Elefant im Raum
Für viele ist das sicherlich ein kontroverses Modell, weil so viel foliert ist, und das verstehe ich auch. Ihr kennt ja mittlerweile meinen Modus Operandi, ich nutze Lego als Basismaterial für meinen Modellbau. Ich hatte erst überlegt, den Auflieger rot zu bauen, aber die weiße Beschriftung würde ja beim ersten Ausfahren abreißen. Daher habe ich die Original-Foliendatei auf mein Modell angepasst und bei einer der Ausbaufirmen drucken lassen. Ehrenmänner!
Das Innenleben des Trucks war vor 4 Wochen noch grauer Fußboden und blanke, weiße Wände - so hatte ich auch mein Modell gebaut. Plötzlich fingen die an mit Holzfolien und Schränken und Leuchtschildern und Bildschirmen, und all das habe ich mit sehr wenig Zeit nachgebaut. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich wohl zumindest den Boden und das Schrankelement an der Wand in tan gebaut.
Mit DC-fix Folie in einem ähnlichen Holzmuster wurden alle Innenflächen foliert, inkl. Treppe und Obergeschoss, den Schrankeinbau mit Leuchtschild aus Acryl (auch von einer mitwirkenden Firma) und zwei TFT-240 Bildschirmen von Beier Modellbau, die in 3D-gedruckten Ständern stehen und dynamische Videos und Bildergalerien abspielen. Die Dinger kann ich echt empfehlen, schöne Bildqualität und Framerate und die Software ist auch sehr leicht zu nutzen.
Spezifikationen, Features und besondere Bauteile:
Abmessungen:
120 x 17 x 25 cm (Fahrzustand)
120 x 50 x 43 cm (Aufgebaut)
Gewicht:
3,0 kg (Zugmaschine)
10,8 kg (Auflieger)
Motorisierte Funktionen:
Fahren (4x PF-L + Zenebricks Differential)
Lenken (PF Servo)
Sattelkupplung (CADA Micro Motor)
Abstützung 4-fach (Aliexpress Aktuatoren 30mm Hub/144 N)
Hut ausfahren vorne (1x PF-M)
Hut ausfahren hinten (1x PF-M)
Zusatzfunktionen:
mitblinkende Seitenmarkierungsleuchten, Standlicht, Abblendlicht, Bullhorn/Lichthupe, Bremslicht, Rückfahrlicht, Umrissleuchten, gelbe Zusatzscheinwerfer, blaue Frontblitzer, blaue Dachbalken, hinterleuchtetes "FEUERWEHR" im Dachbalken, Martinhorn, E-Horn (alles über Beier USM-RC-3)
Über Schiebeschalter im Fahrerhaus zuschaltbar: Umfeldbeleuchtung, Demon Eyes und Leuchtschild mit Logo in der Kabine
Über Schiebeschalter unten am Auflieger zuschaltbar: blau-rote Partybeleuchtung, Innenbeleuchtung Auflieger
Im Auflieger: Deckenbeleuchtung, Spots im Auszug, Acryl-Leuchtschild, 2x Beier TFT-240 Bildschirm
An- und abschaltbares Motorgeräusch inkl. Stand-, Anfahr-, Schalt- und Bremsgeräuschen
Besonderheiten:
ausklapp- bzw. anbaubare Zugangstreppen
Voll ausgebauter Innenraum mit Holzoptik
Vorwandelement
Feuerlöscher und Notausgänge
Treppenbeleuchtung
Fototapeten
angedeutete Rutschstange
manuelle Schiebetür am Eingang
Personalzugang durch kleine Tür vorne
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Fotos





Hier ist die Treppe zum Obergeschoss zu sehen, rechts die Teeküche. Diese ist bei mir nicht eingerichtet, weil dort der vordere Spindelantrieb sitzt.

Blick von der Eingangstür nach vorne

Blick von der Eingangstür nach hinten. Die Wand mit dem Feuerlöscher ist die, die nach dem Aufbau eingesetzt wird, um Kabel zu verstecken.
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Ich hoffe, das Ding gefällt euch, und vielleicht hat ja der eine oder andere Lust und Zeit, noch bis Samstag auf der Interschutz vorbeizuschauen. Halle 13, Stand B10, 9-18 Uhr. Am Samstag bin ich auch nochmal dort