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[WIP] Bahnhof Asendorf - Dampf und Diesel auf schmaler Spur

ellermaniac

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Moin zusammen!

Ausstellungen vor Ort sind super, um Acht wieder daheim auf dem Sofa. Morgen noch ein bisschen Räumen, damit es nach der Winterpause im Januar wieder so mit nach Lingen kann.

2130 Euro wurden von allen Ausstellern für die Wärmestube eingefahren - ohne Eintritt, rein auf Spendenbasis. Am Sonntagabend die traditionelle Spendenübergabe an die Verantwortlichen der Wärmestube:

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Eine kurzweilige Veranstaltung mit vielen netten Gesprächen. Die Schmalspurthematik hat offensichtlich viele Anhänger, da gab es viel zu bereden. Auch an der verwendeten Lego-Technik war das Interesse groß.

Etwas weniger fachkundige Besucher gab es auch. Für die nächste Ausstellung ist zu überlegen, ein großes Schild aufzustellen:
Nein, das ist kein
- Original Lego-Modell
- Bluebrixx
- Siku
- LGB
Aber erstmal aufgeklärt, war das Erstaunen meist umso größer.

Weit geöffnete Kinderaugen gab es natürlich auch - mit die größte Motivation, mit dem Bahnhof Asendorf weiter vor die Tür zu gehen.

Zum Fotografieren bin ich kaum gekommen, nur eine kurze Impression:

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Mit Erstaunen haben wir heute Abend die Plettenberg wieder eingepackt. Nach 16 Stunden Beteiligung im automatisierten Betrieb waren immer noch die Akkus drin, die wir im Oktober in Asendorf eingebaut hatten. In Asendorf noch Fahrwerks-Sorgenkind, jetzt Effektivitäts-Weltmeister. Insgesamt scheint inzwischen genug Teflonspray in den Fahrwerken zu sein - auch sonst haben wir wenig Akkus gewechselt (und dieses Wochenende kein Teflon nachgelegt).

Gruß,
Christoph
 

5zu6

Urgestein
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Ich glaube, ich muss mal eine Ziege kaufen
Wenn wir uns das nächste mal treffen (Wörrstadt? Schkeuditz?) darfst Du Dir gerne bei mir eine aussuchen.

Ich rede mir ein, dass die Preise für das Original seit erscheinen des Plagiats ein wenig nachgegeben hätte. Durchschnittlich ging eine Ziege "nur noch" für 65€ (gebraucht) 68€ (neu) über den Tresen. Auch wenn ein glücklicher Händler tatsächlich 144€ bekommen hat. Vor einem halben Jahr meine ich mich an ~75€ zu erinnern.
 

ellermaniac

Nebenbahner
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Moin zusammen!

Ich nehme mir mal ein gutes Beispiel an @Ts__ und beschließe das Jahr auch mal mit einem kleinen Jahresrückblick.

Das Jahr 2023 war geprägt von einem stets chaotischen Bild im Legozimmer - zum Aufräumen bin ich dieses Jahr irgendwie nicht gekommen.

Gestartet bin ich im Januar mit einem Schwung Rallye-Karren, passende Flachwagen gab es dann auch noch dazu, damit sie auf Austellungen präsentiert werden können. Die Reihenfolge bringe ich nicht mehr ganz zusammen, aber im Frühjahr habe ich dann meine beiden ET403 komplettiert und die Plettenberg mit den zwei Ommi51 auf Rollwagen gebaut.

Im August stand dann Schkeuditz an, ein Treffen mit alten und neuen Freunden. Schön war´s. Dort hatte auch mein Bahnhof Asendorf seine Premiere, die Monate davor waren geprägt von der Ausgestaltung der Bahnhofsfläche (mit u.a. gut 8500 1x1 Plates in Medium Nougat sowie einer unbekannten Anzahl an Fliesen in Dark Tan und einer Menge Grünzeugs).

Im Spätsommer habe ich dann die Henschel DE 2500 in zwei Varianten gebaut, anschließend habe ich einen Ausflug in die Agrartechnik gemacht: den guten alten 8859 in einer 1:32 RC Variante, einen ihm sehr ähnlichen MB trac sowie einen MAN plus Anhänger für den Rübentransport auf dem Asendorfer Bahnhof.

Im Oktober war ich dann mit dem Bahnhof Asendorf auf dem Kartoffelmarkt in Asendorf im dortigen Lokschuppen zu Gast, im November bei der Klosterausstellung der Eisenbahnfreunde Osnabrück. Dafür entstand ein Wismarer Schienenbus in 1:17 als Spendendose (und perspektivisch als Ladegut für RC-Trucks). Auf der Ausstellung durfte mein Sohn das Krokodil 10277 bauen, das war Initialzündung für ein neues Projekt, aber dazu mehr im nächsten Jahresrückblick.

2022_Builds.jpg

Größer bei Flickr:


Ich freue mich auf 2023, gleich im Januar sind wir mit einem Doctor Brick Gemeinschaftsstand auf der Emslandmodellbau in Lingen vertreten.

Gruß und alles Gute für 2023 wünscht
Christoph
 
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DerAlteMannUndDerStein

Brückenleger
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Hallo Christoph,

von Dir konnte ich auch einiges lernen in 2022. Vor allem die automatische Steuerung Deines Bahnbetriebs hat mir ausgesprochen gut gefallen. Da habe ich jedoch immer noch ziemlich Hemmungen beim Durchstarten. In diesem Sinne wünsche ich uns für 2023 deutlich weniger Hemmungen und viel Spaß mit unserer Leidenschaft.

Viele Grüße
Martin
 

ellermaniac

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Moin Martin,

wie so oft muss man sich einfach nur trauen.

Für den Einstieg empfehle ich zwei Startpackungen Züge plus zwei Farbsensoren. Da kann man die grundlegenden Funktionen ausprobieren und sich an das Thema herantasten. Die Farbsensoren passen auch gut in die Lokgrundplatten, das macht einen ersten Test einfach.

Dann muss man sich die Frage stellen, die @Lok24 immer gerne stellt: „Was genau soll das Programm leisten?“

Als nächstes stellt sich die Frage, ob die Technik in die gewünschten Modelle passt. Bei vierachsigen Drehgestellloks meist unproblematisch - wenn der Zugmotor eingesetzt wird, kann die Lok sowohl per Fernbedienung als auch automatisiert betrieben werden. Wenn ich den Antrieb über Technik-Motoren löse, fällt die Möglichkeit der Fernsteuerung per Fernbedienung (ohne SmartDevice-Hilfe) weg. Dann muss ich sie per App steuern oder die Motoren alternativ zu dummen Zugmotoren umlöten. Ich nutze ja gerne die alten Mindstorms 9V Motoren in meinen Zügen, da geht es dann nur über Adapterkabel. Ich beschränke mich damit auf einen relativ kleinen Teil der mit dem PU-Universum zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, komme damit aber für meinen Einsatzbereich gut klar. Steht und fällt halt immer damit, was das Programm leisten soll. @Ts__ und @Tad64 z.B. nutzen da ganz andere Dinge als ich.

Zusätzliche Funtionen wie z.B. Weichensteuerungen sind relativ einfach einzubinden - kurze Kabel an den Motoren und fehlenden Verlängerungskabel sind durchaus eine Herausforderung.

Für den Start empfehle ich ein einfaches Setting: auch mit wenigen Komponenten wird es in der PU-App schnell unübersichtlich. Die Beschränkung der App auf die Ansteuerung von vier Hubs gleichzeitig klingt vielleicht wenig, ermöglicht aber ausreichend komplexe Vorgänge - insbesondere wenn ich einen Technic-Hub einbinde, an den ich vier Motoren anschließen kann (mit dem Spike Hub sogar sechs, aber das ist eher eine Frage des Geldes).

Was die Programmierung angeht bin ich auch eher faul. Der Bahnhof Asendorf läuft seit Schkeuditz mit dem Programm, das ich dort am Samstag Vormittag in gut zwei Stunden ins Tablet gehämmert habe. Das war vielleicht etwas gewagt, aber ich wusste immerhin ziemlich genau, wo ich hin wollte. Beim Testaufbau zu Hause die Woche zuvor hatte ich dazu schlichtweg keine Lust. Insgesamt sehe ich auch keine Notwendigkeit, das Programm andauernd zu ändern. Wenn die Ge 6/6 I jetzt fertig ist, werde ich sie in Lingen mal statt Plettenberg oder V52 im Programm laufen lassen - einzelne Triebfahrzeuge im Programm zu ersetzen sollte unproblematisch sein.

Soweit fürs Erste,
Christoph
 

Lok24

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Dann muss man sich die Frage stellen, die @Lok24 immer gerne stellt: „Was genau soll das Programm leisten?“
Moin und ein Gutes Neues 2023 miteinander,

Naja, eigentlich noch einen Schritt vorher: Was sollen die Züge genau machen? (mehrere gleichzeitig fahren, einen nach dem anderen?)
Oder noch einen Schritt vorher: was soll die Anlage genau machen? (Auch Signale und Weichen und Bahnübergang?)

Wenn ich den Antrieb über Technik-Motoren löse, fällt die Möglichkeit der Fernsteuerung per Fernbedienung (ohne SmartDevice-Hilfe) weg. Dann muss ich sie per App steuern oder die Motoren alternativ zu dummen Zugmotoren umlöten.
oder Pybricks nutzen ;-)
Aber hier haben wir schon den ersten "Widerspruch": Automatik oder doch Handsteuerung via FB?

auch mit wenigen Komponenten wird es in der PU-App schnell unübersichtlich.
jein, man kann die Programme durch die "Flaggen" ganz gut unterteilen, und durch eigene Blöcke schrumpft ein Programm auf eine komplette Trennung von Ablauf und Steuerung, in Deinem Fall (4 Fahrten) also auf gerade mal 6 Icons.
Kling zunächst komplex, ist es aber eigentlich nicht.
 

ellermaniac

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oder Pybricks nutzen ;-)
Aber hier haben wir schon den ersten "Widerspruch": Automatik oder doch Handsteuerung via FB?

Ja, korrekt. Habe mich hier auf die Betrachtung des PU-Universums beschränkt. Alternative Möglichkeiten der Steuerung gibt es natürlich: Neben Pybricks gibt es da z.B. auch noch die BrickController 2 App oder auch das Brick Automation Projekt - alles möglich durch das offene Bluetooth Protokoll.

Der Widerspruch löst sich, wenn ich rein dumme Zugmotoren benutze: dann kann ich Automatisierung UND die PU-Fernbedienung nutzen.

Kling zunächst komplex, ist es aber eigentlich nicht.

Komplex ist da immer relativ. Ich muss schon die Bereitschaft aufbringen, mich mit der Steuerungstechnik intensiv und eigenständig zu beschäftigen. Ist das erledigt, liegt es vor einem wie ein offenes Buch.
 

Lok24

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Komplex ist da immer relativ. Ich muss schon die Bereitschaft aufbringen, mich mit der Steuerungstechnik intensiv und eigenständig zu beschäftigen.
In meinem Beispiel ging es nur darum, die vorhandenen(!) Icons anders anzuordnen.
Aber ja, auch damit muss man sich beschäftigen ;-)
Macht dann aber auch zauberhafte Dinge :cool1:

Leider habe ich keine App und kann kein Beispiel zeigen, müsste ich also aus dem www fischen.
 

ellermaniac

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Leider habe ich keine App und kann kein Beispiel zeigen, müsste ich also aus dem www fischen.

Ich habe da auch kein Bespiel zu Hand. Ich glaube wir hatten schon mal das Thema, dass in meinem Programm alle Programmschritte in der Kette ziemlich individuell sind und sich das Zusammenfassen einzelner Standardaktionen zu Blöcken nicht unbedingt anbietet.

In anderen Zusammenhängen aber sicher sinnvoll.
 

Lok24

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Ich habe da auch kein Bespiel zu Hand. Ich glaube wir hatten schon mal das Thema, dass in meinem Programm alle Programmschritte in der Kette ziemlich individuell sind

Ich dachte Du hättest den einen "Ablauf" (starten, warten auf Sensor, halt, pause, zurück etc) mehrfach hintereinander kopiert, so hatte ich das damals verstanden. Und sich nur die Zahlenwerte jeweils ändern. Und das kann man
- auch untereinader anordnen
- mit Composite Blocks lösen

Aber egal.
Ich möchte niemand missionieren...... ;-)

Muss mir doch mal ein Tablet besorgen. Leider weiß man ja nie was es können muss.
 

DerAlteMannUndDerStein

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Für den Einstieg empfehle ich zwei Startpackungen Züge plus zwei Farbsensoren.
Vielen Dank Christoph,

bei den beiden Startpackungen muss ich wohl auf Powered Up achten. Das meiste Motorzeugs, das bei mir rumliegt, ist noch Power Functions Zeux. Das ist vermutlich nicht kompatibel. Eine Startpackung mit einem PU - Zug liegt noch ungeöffnet in meinem Fundus. Sollte ich mal öffnen. Weil PU - Erfahrung habe ich noch Null.

Bis Mitte Februar bleibe ich jetzt zunächst an Knaresborough. Da muss noch einiges fertig werden. Und dann fahre ich zur MEC-Ausstellung nach Leonberg. Quasi zum Üben.

Viele Grüße
Martin
 

Lok24

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bei den beiden Startpackungen muss ich wohl auf Powered Up achten. Das meiste Motorzeugs, das bei mir rumliegt, ist noch Power Functions Zeux. Das ist vermutlich nicht kompatibel.
So ist es, es hat andere Stecker und macht auch was ganz anderes.
Aber auch mit einer Startpackung und einem Farbsensor kann man bereits einen feinen Pendelzug bauen.
 

ellermaniac

Nebenbahner
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Moin zusammen!

Habe mal testweise die doppelt runden Ecken an den Klv11 verbaut:

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Stellen die Knubbelnase ganz gut nach. Allerdings müsste sie doch auf Fahrzeugbreite ausgebaut werden und im Idealfall leicht schräg angebaut werden.

Ins Innere könnte statt 9V Motor noch ein Circuit Cube kommen - dann könnte der Kleine auch endlich mal fahren. Den 9V Ring rund um den Asendorfer Bahnhof habe ich dann doch nie in Funktion gesetzt, leider passen die Eisenbahnmotoren bei keinem meiner Fahrzeuge mit dem Achsabstand.

Gruß,
Christoph
 
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