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13 Jahre durchgehalten!

Pebe

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28 März 2018
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Hallo Mitpatienten,

es gab doch mal eine Rubrik über die Haltbarkeit von Lego nach ausdauerndem Bespielen. Mein Beispiel ist der Pferdetransporter meines Kindes. Damals gebaut für Playmobil und Schleich hat das Gespann nun nach 13 Jahren seinen Zweck erfüllt und wird demontiert.

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Zunächst ist zu bemerken: die 60,00 Euro für ein Schleichset habe ich mit den Legoteilen locker überschritten. Zweitens – im Großen und Ganzen hat es gehalten. Die Gelenkpins für die Querlenker des Autos haben sich abgenutzt und wurden vor 6 Jahren 1x gewechselt.

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Die Mechanik für das Standrad des Anhängers ging zweimal verloren. Das Gatter im Anhänger auch. Des Weiteren sind Risse in den Lochbalken zu sehen. Die Friktion ist bei den Steinchen und Gelenken ist unverändert gegeben. Beim Gespann habe ich auf eine formale Differenzierung verzichtet, zugunsten der Robustheit und eines hohen Spielwertes.

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Dazu gab es eine Steckfrontscheibe aus fester Folie:

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Schön zum Spielen, die Fahrzeugteile lassen sich einfach demontieren.

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Der Kofferraum hat ein großes Volumen und in den Anhänger passen zwei große Schleichpferde. Die eingebaute Beleuchtung wurde vom Kind nicht benötigt und aus Platzgründen wieder entfernt. Für Playmobil wurde das Auto mit einem Dach versehen.

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Nun ja – schön war’s.

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Aber es wächst schon langsam was Neues. :)

Dazu gleich mehr als neues Thema.

Bis dann denn
 

Venom84

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Ein schönes Moc und absolut nachvollziehbar, den Schleichs und Playmos ein cooles Gespann zu bauen.

Als Vater finde ich es auch krass, wie schnell die Zeit vergeht und was man alles schon gebastelt hat und was dann ganz langsam nicht mehr bespielt wird.

Verrückt: Eltern sein zwischen 0 und (vielleicht) 16 Jahren ist die anstrengendste aber auch die schönste Zeit des Lebens.
 

_legopapi_

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Nur bis 16? Dann warte mal ab, was da noch alles auf Dich zukommt! Auch die nächsten 16 Jahre mit Schule, Studium und Job der Kinder sind anstrengend, aber schön. Ich wäre für die nächsten 16 Jahre bereit, würde nun gerne Opa werden. Aber das liegt nicht in meiner Hand.
 

Venom84

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Ich schrieb ja "vielleicht". Natürlich bleibt es spannend und anstrengend - Aber im Job und beim Hausbau Klimmzüge machen mit kleinen Kindern wird so leicht nicht mehr zu toppen sein. Auf der anderen Seite: Das Gefühl, wenn der Nachwuchs beim Spazieren laufen nach der Hand greift ist eben was ganz besonderes.

Opa wäre ich grundsätzlich auch sehr gerne (da habe ich hoffentlich noch mindestens 15 Jahre Zeit), möchte aber meinen Enkeln in Spe diese Welt und ihre derzeitige Entwicklung eigentlich nicht zumuten müssen.
 

_legopapi_

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Meine Töchter kamen in den 90er Jahren auf die Welt. Ich würde die ersten 16 Jahre nicht für wichtiger oder unwichtiger als die zweiten 16 Jahre ansehen. Sie sind anders, aber es bleiben wichtige Jahre. Meine Frau und ich sind aber sehr froh und glücklich, dass wir beide Kinder gut ins Leben bringen konnten. Sie sind erwachsen und kommen gut klar. Das ist nicht selbstverständlich.

Autokraten wie Putin, Trump, Xi, Netanjahu, Kim Jong-Un und in unserem Land die erst auf dem Wege zur missbrauchten Macht stehenden Weidel, Höcke und Chrupalla sind sehr bemüht, die Welt zu ihrem persönlichen Vorteil zu zerstören. Die Reihenfolgen der Verrückten sind übrigens absolut beliebig.

Wenn man deshalb auf Kinder verzichtet, haben die Falschen in der Welt schon gewonnen. Gerade weil die Welt bereits in ihren Angeln wackelt, muss man etwas dagegen setzen. Besonders weil wir es zum Beispiel in Sachen Klimawandel schon 5 nach und nicht mehr vor 12 haben. Wir müssen da endlich handeln. Um wenigstens die Katastrophe zu dämpfen, denn aufhalten können wir die Folgen unserer Fehler schon jetzt nicht mehr. Hier passen noch viele Themen von biologisch abbaubaren Kunststoffen über Nachhaltigkeit im Allgemeinen bis zu viel weniger Fleisch auf dem Teller hin.

Aber wie gesagt: Sollen wir wirklich ohne Gegenwehr die Bekloppten dieser Welt diese zerstören lassen?
 

Venom84

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Wichtig oder unwichtig war nicht meine Wortwahl.

BTW: Du solltest das nicht in eine politische Diskussion umwandeln, das kann nur schief gehen. Auch der Klimawandel hat in diesem Tread mMn nichts verloren.

Fakt ist: Meine Kinder werden mich nicht fragen, ob sie Nachwuchs bekommen sollen oder nicht. Ich mache in jedem Fall das Beste daraus, das mache ich schon mein ganzes Leben so.

Fakt ist auch: Ich kann weder mit dem Kreuz bei der Wahl, noch beim Klimawandel, noch mit vielen Enkeln auch nur im geringsten etwas an der Zukunft ändern. Ja ich weiß, jeder kann etwas beitragen usw. bla bla.

Ich ziehe mein Ding durch, hab gerade erst wieder 4 Bäume für mein Anwesen bestellt. Aber ich bin erstens Realist und zweitens niemandem mehr etwas schuldig. Ich versuche in meinem kleinen Microkosmos (schließt sich da der Kreis zu LEGO wieder?) das Beste und lehne mich mit Popcorn zurück, während ich nach Berlin schaue :cool1:
 
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