Promobricks
  1. Wir, das Team von Doctor Brick freuen uns, euch auf der neuen Internetseite willkommen heißen zu dürfen.
    Information ausblenden
  2. Hallo Liebe Community, wir haben einen kleinen Verhaltensleitfaden für das Forum erstellt.

    Den Leitfaden findet ihr in den Ankündigungen

    Gruß Euer Team
    Information ausblenden

Eisenbahn? Ich doch nicht...

Dieses Thema im Forum "Lego Eisenbahn und Monorail" wurde erstellt von Ts__, 25. November 2017.

  1. Ts__

    Ts__ Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2016
    Beiträge:
    159
    Hallo im Wartezimmer,

    bisher war ich ja vornehmlich im Technik-Bereich unterwegs, als technikbegeisterer Vater von kleinen Kindern. Und irgendwie ist auch Eisenbahn ein Thema für meinen Sohns Vater.

    Es fing ja ganz harmlos an, da gab ein Angebot für den 60098 Schwerlastzug. Gekauft und um Weihnachten 2016 aufgebaut. Nur leicht gemodet, weil die Puffer immer schnell abfallen.
    Da ja eine Bahnanlage ohne Weichen nichts ist, kam noch ein Satz Weichen und Schienen dazu.

    Das ganze wird immer nur temporär auf der Spielfläche im Wohnzimmer aufgebaut.
    Es folgten ein Angebot für den 60052 Güterzug, der schläft aber noch in der Schachtel (Weihnachten naht ja...)

    Immer nur ferige Modelle nach Anleitung bauen ist für mich leider nicht Reiz genug, also begannen erste Gehversuche in Eingenbauten.
    Erste Schritte waren Meisterschnorrers Tankcontianer, die ich im LDD und Real nachbaute. Den passende Waggon gibts derzeit nur im LDD, da fehlen mir noch Teile.

    Und dann, Premiere, mein erster Eigenentwurf. Was für Details, was für eine Größe....

    Oh, ein Prellbock^^ (na gut, man fängt halt klein an). Gebaut in LDD und real.

    [attachment=21579]

    Jetzt war im Herbst 2017 ja der Weihnachstzug in den Angeboten und der hatte Dampflok-Räder. Also zwei mal den kleinen Weihnachstzug gekauft und die Räder entnommen (den Zug hab ich noch nicht gebaut, folgt noch^^).
    Was mich schon länger reizt, ist eine schöne Dampflok. Den Emerald Express gibts halt nicht mehr zu bezahlbaren Preisen, auch nichts anders. Also selber machen (als Anfänger).

    Da ich ja nur 6 große Dampflokräder habe, war die Vorbildauswahl schon eingeschränkt. Angeschaut hatte ich mir noch den Emerald Express im LDD, aber ein Nachbau sollte es nicht werden. Bei Eurobricks hatte ein Meisterbauer (LEGO Train 12 Volts) eine BR05-003 vorgestellt. Ganz großes Kino. Und die hat 6 große Räder....

    Mein Modell ist kein Nachbau, ich habe mich bei Eurobricks nur für die Vorlage inspirieren lassen. Das Modell dort ist glaube ich in 8W, das erschien mir im Vergleich zu den 60092 zu breit. Ich hatte dann nur die historischen Bilder aus Eurobricks und Wikipedia als Vorlage genutzt und im LDD bei null angefangen.

    Es folgten zig Interationen in LDD und teils auch real um den Antriebsstang auszuprobieren und die Baubarkeit und Optik zu überprüfen:

    das war der Start am 30.10.2017:

    [attachment=21580]

    ein paar Interationen später folgte diese Variante. Bei den ersten Testfahrten hatte ich das Gefühl, die Lok ist mit der Übersetzung (1,667 : 1) zu schnell (stimmte aber nicht, mit vollen Gewicht ist sie zu langsam)

    [attachment=21581]

    Jetzt erkennt man langsam was:

    [attachment=21582]

    und so ging es 3 Wochen weiter. LDD-Entwurf, parallel dazu Test-Bau zur Prüfung Baubarkeit und Optik.
    Voriges Wochenende der erste Fahrtest der kompletten Lok mit Tender. Oh je, ab an den Rechner, das geht so nicht.
    Am Mittwoch hatte ich glücklicherweise frei und habe die Lok im LDD fertiggestellt und real als bunter Prototyp getestet. Sie fährt, zwar langsam, aber sie fährt. Da die BR05-003 aber eine Schnellzuglok ist, habe ich die Übersetzung im LDD auf 2,779:1 geändert. In real werde ich das am derzeitigen bunten Prototyp nicht testen, man müsste sie dazu komplett zerlegen. Ich hoffe es passt im finalen Modell.
    Dann die Teileverfügbarkeit getestet (hatte beim Entwurf schon darauf geachtet, aber nicht bei allen Teilen) und leichte Optimierungen durchgeführt.

    Aktuell bin ich am Teile bestellen für den endgültigen Bau. Die kleinen roten Zugräder sind auch scheiss-teuer, hatte ich gestern erst bemerkt.... (und da fehlen mir noch min 10) (Angebote bitte per PM^^)

    BR05-003 im Aussehen nach 1945 (also Fahrtrichtung Kessel voraus, keine Stromlinienverkleidung):

    - Antrieb: 2x L-Motor, gekoppelt nur über die Stangen an den Rädern
    - Übersetzung 2,779:1
    - Licht vorn und hinten
    - Steuerung über IR-Empfänger
    - nur Original-Lego-Teile eingesetzt
    - Teile: knapp 1200

    [attachment=21583]

    Für Tips/Verbesserungsvorschläge bin ich offen, bin Anfänger im Lokomotivenbau.

    Als Bonus die bunte Kuh (mein aktueller Prototyp):

    [attachment=21584]

    Thomas
     

    Anhänge:

  2. pet-tho

    pet-tho Assistenzarzt Mitarbeiter

    Registriert seit:
    17. April 2014
    Beiträge:
    3.565
    Gefällt mir sehr, sowohl das Projekt als auch deren sympathische Vorstellung, wünsche dir das die Lok so funktioniert wie du es dir vorstellst, sieht aber denke gut aus.
    Respekt auch das du dir das als Anfänger Gleich zutraust, ich als erfahrener Eisenbahner drücke mich schon seit Jahren vor Dampfloks und hab bisher nur einfachere Exemplare wie Westernlok und Adler gebaut.
     
  3. RPP

    RPP Stammuser

    Registriert seit:
    23. Februar 2017
    Beiträge:
    394
    Geschlecht:
    männlich
    Sieht gut aus.

    Der Titel hat mich sofort angesprochen. Bin auch (noch) kein Eisenbahnbauer ;) .

    Aber der Prellbock ist super. Funktioniert der auch in echt / hast du mal ne Lok dagegen fahren lassen?
    Da meine Kids gerne mal mit der Eisenbahn "übers Ziel hinaus schießen", wäre ein ABS-schonender Prellbock echt Geld wert.

    Wünsche Dir das es so gelingt und freue mich über weiter Infos/Bilder.
    Ich habe leider nur die alten Zugräder mit Metalstift.
     
  4. Udo

    Udo Dampflok-Schmiedemeister

    Registriert seit:
    24. März 2012
    Beiträge:
    611
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Duisburg
    Hallo Thomas,

    meinen ehrlichen Respekt für ein Erstlingswerk, deine BR 05 ist schon wirklich ganz großes Kino. Das du dich von dem Modell von Manuelle alias Lego 12 Volt hast motivieren lassen kann ich Vollends nachvollziehen. Wenn du noch etwas Geduld hast und noch nicht mit dem endgültigen Bau angefangen hast würde ich dich gerne auf die Seite Johan van den Heuvel alias Teddy aufmerksam machen er hat eine ähnliche Dampflock gebaut eine BR 01.

    https://www.flickr.com/photos/36059767@N08/

    die Seite von Teddy gibt viel Aufschluss zur Motorisierung und das Fahrwerk. Ich persönlich halt deine Überlegung Zitat: …… Antrieb: 2x L-Motor, gekoppelt nur über die Stangen an den Rädern nicht für die allerbeste Überlegung. Die Achsen über Zahnrad zu verbinden hat sich als belastbarer erwiesen, schließlich soll die Lok ja auch durch die engen Lego-Kurven und über Weichen fahren können.

    Selber habe ich meine BR 23 in der ersten Version, auch nur mit zwei PF Motoren der Größe L angetrieben ohne jede Unter- oder Übersetzung. Was sie zu ziehen vermochten, kannst du dir anschauen als Orientierung was zwei PF L-Motor leisten können.

    [media]https://www.youtube.com/watch?v=lInKUUEQRBk[/media]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [media]https://www.youtube.com/watch?v=CAz0hWKRzTg[/media]

    Ein weiteres wichtiges Kriterium sind deine Großen Lego Speichenräder. Ich persönlich würde sie nicht favorisieren, so sinnvoll die Gummiringe in der Lauffläche für Haftung bzw. Kraftübertragung auch sind spätestens in kurven werden sie kontra Produktiv, weil die Achsen kein Differential haben.

    Die Räder von Big Ben Bricks http://www.bigbenbricks.com/ sind kein Sonderangebot aber ich musste feststellen das die Verbesserung der Fahreigenschaften im vergleich zu Original Lego Speichenrädern die Investition rechtfertigen.

    Ehrlich Thomas über einen Dampflokerbauer und Fahrer zum austauschen würde ich mich riesig freuen.
     
  5. Ts__

    Ts__ Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2016
    Beiträge:
    159
    Danke für die Rückmeldungen, spornt an und hilft.


    @RPP:

    Der Prellbock ist mehr Design als Funktion, eine Lok/Wagen mit Schwung hält der leider nicht aus. Zum Wagen abparken ist der Prellbock aber ok.
    Wenn man ihn stabiler macht, leidet die Optik sehr. Schwachpunkt ist die Befestigung des Balkens nach unten (2x Round Brick 1x1).


    @Udo:

    danke für deine Rückmeldung, du bist ja hier die Referenz. Ich habe bei dir viel gelesen und gelernt, nur schreiben traute ich mich nicht.....

    Das habe ich vielleicht ungünstig ausgedrückt. Jeder L-Motor geht mit eigener Übersetzung auf eine eigene Antriebsachse. Diese zwei Antriebsachsen sind nur über die Stangen gekoppelt, es geht aber keine/kaum Kraft darüber (nur Ausgleich der Serienstreuung der Motoren). In Prototypen hatte ich die L-Motoren intern über eine Achse gekoppelt, weil ich auch bedenken hatte. Das Problem ist aber, das dabei ja 1 Motor umgepolt laufen muss, damit die gemeinsame Achse in eine Richtung dreht. Dafür brauche ich aber einen Umschalter und da wurde der Platz knapp. Daher hatte ich dann den Umschalter weggelassen und die Antriebsachsen sind nur über die Stangen gekoppelt. Die Motoren scheinen recht gleich zu laufen, jedenfalls fallen die Stangen nicht auseinander. Die Lok fährt durch enge Standard-Kurven (was anders habe ich auch nicht) und über Standard-Weichen. Bei den Weichen gab es Probleme, aber die lagen an den 2 Achsen unter dem Führerhaus. Das Drehgestell ist zu leicht und braucht Druck von oben.

    Ob die Lok leistungsfähig ist muss sich erst noch erweisen. Ich hatte aktuell nur 1 Reibgummi zur Verfügung, hat für meine 3 vorhandenen Wagen gereicht (gerade so beim anfahren). Mit mehr Gummis wird dann getestet.

    2 L-Motoren ohne Übersetzung erscheinen mir zu langsam. Vielleicht liegts auch an den fehlenden Gummis, jedenfalls finde ich den aktuellen Protoypen zu langsam.

    Von den Custom-Rädern habe ich bei dir gelesen, aber ich wollte mit Lego bauen. Hab noch nicht mal geschaut was die kosten.

    Danke für deine Anmerkungen, als fertig sehe ich die Lok noch nicht.





    Status aktuell:

    - Prototyp "bunte Kuh" fährt mit der Übersetzung 1,667:1. Sonst entsprechen die meisten Teile dem LDD-Design, nur die Farbe ist "etwas" abweichend
    - alle Teile bestellt, nach Erhalt aller Teile (dauert bestimmt 1-2 Wochen) werde ich den Prototyp mit 4 Reibgummis testen und mich ich dann für eine Übersetzung (1,667:1 oder 2,778:1) entscheiden
    - danach Zerlegung Prototyp und komplett Neubau in den richtigen Farben (wie im Renderbild)
    - testen, ändern, testen, hier Rat einholen.....

    [attachment=21591]

    Thomas
     

    Anhänge:

  6. Udo

    Udo Dampflok-Schmiedemeister

    Registriert seit:
    24. März 2012
    Beiträge:
    611
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Duisburg
    Hallo Thomas,

    sorry aber du machst da einen Denkfehler, einen der mir Sympathisch ist, weil ich ihn selber so wie du aktuell in machst, auch gemacht habe. Bei der Version von zwei Motoren über eine Achse brauchst du keine Umpolung schau noch mal bei Teddy rein oder teste mal mit einigen losen Zahnrädern. Beide Motoren müssen in die selbe Richtung laufen. Wenn man die Version von zwei Motoren über eine Achse nutzt bekommst du auch mehr Platz im Kessel und das Lokführerhaus bleibt Leer von Motor Gedöns und lässt Platz für Deko.

    Sag mal bei deinem Bild mit der Motorenanordnung hast du doch von unten Kegelzahnräder auf den Antriebsaxen eine in Fahrtrichtung linke Seite eines in Fahrtrichtung rechte Seite oder??
     
  7. Ts__

    Ts__ Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2016
    Beiträge:
    159
    Hallo Udo,

    bei der von dir vorgeschlagenen Variante braucht man keinen Umpoler, schon klar.

    Einen Denkfehler sehe ich bei mir nicht, eher sehr kompliziert gebaut und dadurch würde ich den Umpoler benötigen. Als Bild das aktuelle Antriebsschema, wie ich es derzeit vorhabe und ähnlich (das erste Paar Zahnräder nach den Motoren ist eine 1:1 Übersetzung) in der bunten Kuh verbaut habe:

    [attachment=21594]

    Deine Anregungen lassen mich aber nicht in Ruhe. Durchaus möglich, das ich in der Wartezeit auf Teile den Antriebsstrang intern komplett umbauen werde. Vorteil wäre mehr Platz im inneren. Zb gefällt mir die Erhöhung im Kessel vor den Führerstand nicht. Da sollte eher so eine Scheibe hin wie vor dem IR-Empfänger. Aktuell sind unter der Erhöung die dicken Kabelstecker von Lego Powerfunktion, direkt über einen Motor. Woanders gab es in der Lok keinen Platz mehr.

    Folgende zwei Nachteile sehe ich in deiner Lösung:

    - alle Kraft geht über eine Achse (keine Ahnung ob das im Eisenbahnbereich entscheident ist)
    - die Achse der Blindräder in der Mitte kann nicht mehr durchgängig von linker und rechter Seite sein (ist für Achsführungen schöner, wenn die durch 2 Lager gehen. Ohne Verbindung ist es ja links/rechts jeweils eine 2M Stummelachse in einen Lager, unschön)

    Vorteile wären:

    - Platzverbrauch geringer, da zb die doppelten Übersetzungsräder für jeden Antriebstrang weniger werden.
    - Motoren sind fest gekoppelt, zum Ausgleich der Serienstreuung

    Ich denke, ohne Übersetzung komme ich bei der BR05-003 nicht zum Ziel. Die Lok war ja eine Schnellzuglok und das sollte schon schneller aussehen als deine starke BR23.

    Die Seite von Johan van den Heuvel ist sehr interessant. Da kommen einen neue Ideen/Lösungen für das Problem mit den leichten Drehgelenk unter dem Führerhaus...
    Mal schauen, wenn es dort immer noch Probleme gibt, weis ich ja wo es Anregungen gibt.

    Thomas, dem das ganze sicher keine Ruhe lassen wird.....
     

    Anhänge:

  8. mick29

    mick29 Urgestein

    Registriert seit:
    26. Januar 2015
    Beiträge:
    1.672
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Krumbach/Ulm
    beide Motoren auf eine Achse ist kein Problem das kann die ab und auch die durchgehende Mittelachse kann man beibehalten wenn du willst kannst du mir ein Auschnittldd vom Antrieb schicken dann bau ichs dir schnell ein ;)
     
  9. Ts__

    Ts__ Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2016
    Beiträge:
    159
    Hallo Mick,

    danke für den Denkanstoss, ich glaub ich kam auch auf die Lösung (ist eigentlich naheliegend^^)

    mit dieser Variante wären die zwei Motoren über die Zahnräder gekoppelt und die mittlere Achse wäre auch angetrieben (glaub aber nicht, das die zum Vortrieb beiträgt, die hat ja keine Gummis und wird leicht in der Luft hängen)

    [attachment=21610]

    Dann kann ich mir noch überlegen, ob ich die Motoren schon weiter oben koppel und nur einen Strang nach unten führe oder ob es einfach so bleibt. mal schauen was Fahrtests ergeben.

    Thomas
     

    Anhänge:

  10. Udo

    Udo Dampflok-Schmiedemeister

    Registriert seit:
    24. März 2012
    Beiträge:
    611
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Duisburg
    Hallo Thomas,

    als ich von sympathischen Denkfehler geschrieben habe bezog sich das auf deine Aussage Zitat: Das Problem ist aber, dass dabei ja 1 Motor umgepolt laufen muss, damit die gemeinsame Achse in eine Richtung dreht. Das ist aber ja schon ausgeräumt. Was mich seit Gesten Abend beschäftigt ist das von dir eingestellte Bild:

    [​IMG]

    Hast du deine Fahrversuche, mit der auf dem Bild vorhandenen Konstruktion unternommen. Ich bin nicht Fehlerfrei, meine aber zusehen das bei der Anordnung das die linke Achse in die entgegengesetzte Richtung wie die rechte dreht. Was sich aber durch das versetzen eines Kegelzahnrades erreichen lässt. Das war der Grund meiner Frage Zitat:…. bei deinem Bild mit der Motorenanordnung hast du doch von unten Kegelzahnräder auf den Antriebsaxen eine in Fahrtrichtung linke Seite eines in Fahrtrichtung rechte Seite oder??


    Die lauf Eigenschaften von Dampfloks haben nichts mit dem von anderen Lego Loks gemeinsam. Jede Standard Lego Lok ist auch für Kinderhände geeignet, auf die Gleise stellen losfahren, mit deiner Dampf Lok aber wird das anders. Gut wird eine Dampf Lok dann wen du sie ohne Motoren, sehr leicht mit dem Finger über die Gleise schieben kannst trotz aller in einander greifender Zahnräder und des Reibungsintensivem Gestänge. Sie sollte nicht schwerer zu schieben sein als zwei maximal drei Waggons. Der original Lego Emerald Night ist keine gelungene Dampf Lok der XL PF- Motor schreit und die gesamte Lok schüttelt sich bei jeder Radumdrehung.

    Worauf legst du den Größten Wert bei deiner BR 05, soll sie möglichst dem Maßstab entsprechen, soll sie sehr schnell sein, oder hast du vor auch noch an fünf bis sechs zeitgenössische deutsche Schnellzugwagen zu ziehen?? Denn würde ich denken das dir deine Übersetzung für mehr Geschwindigkeit beim Ziehen von Waggons zum Nachteil wird. Hast du schon mal in Erwägung gezogen zum erreichen deiner Überlegungen, unter dem Tender einen PF 88002 unter zu bauen, zur Unterstützung??

    Alternativer Fahrwerksaufbau zur Inspiration, ist aber nichts anderes als die vier Achsige Version von der die auch Johan alias Teddy unter der BR 01 hat.
    [​IMG][/url]Fahwerk mit Zahnrädern 3 by Udo st, auf Flickr[/img]

    [​IMG][/url]Fahwerk mit Zahnrädern 2 by Udo st, auf Flickr[/img]


    ( verdamt bekomme wieder keine Bilder von Flickr eingestellt )
     
  11. Ts__

    Ts__ Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2016
    Beiträge:
    159
    Hallo Udo,

    ich hoffe du hattest keine schlaflose Nacht.

    DIe Kegelzahnräder an den Antriebsachsen sind wie in den Bild eingebaut (alle auf einer Fahrzeugseite), ist auch richtig so. Hatte beim bauen/entwerfen auch erst gedacht, ein Kegelrad muss links sitzen, das andere rechts. Ist aber nicht so.

    Habe extra gestern nochmal ein kleines Achsmodell zum Handdrehen gebaut, stimmt so.

    Beispiel:
    - im Bild der linke Motor dreht nach Bild oben, damit dreht der rechte Motor beim gemeinsamen Anschluss an einen Kanal vom IR-Reciever nach Bild unten
    - die horizontale mittlere Achsreihe dreht damit links nach Bild unten, rechts nach Bild oben
    - die horizontale untere Achsreihe dreht damit links nach Bild oben, rechts nach Bild unten

    - damit drehen alle horizontalen Achsreihen links und rechts jeweils in die andere Richtung und ich konnte keine ohne Umpoler koppeln (ok, mit Kegelrädern geht es doch. Da wurde ich aber erst gestern von Mick drauf gebracht)

    - Und damit müssen die Kegelräder im Bild links und rechts auf der gleichen Fahrzeugseite sitzen, damit die Zugräder in die gleiche Richtung drehen.

    Der Unterschied bei meiner Bauweise ist ja, das jeder Motor seinen eingenen Antriebsstrang hat. Und jeder Antriebsstrang dreht in die andere Richtung, da ein Motor um 180° gedreht eingebaut ist.


    Oh, das stelle ich mir schwierig vor. Die Waggons haben doch Metallachsen und kaum Reibung. Da dürfte die Lok mit mehreren Plastikachsen und zig Zahnrädern stark im Nachteil sein. Ausprobiert habe ich es nicht.

    Der Gedanke kam schon, wurde aber nicht tiefer verfolgt. Hab auch nicht geschaut wie die Drehzahl bei diesen Motor ist. Für eine schöne Optik sollten die Räder im Tender ja dann passend (Radumfang beachten) zu den Rädern in der Lok drehen. Da bei mir die Übersetzung ja noch nicht feststeht, strebe ich das noch nicht an.

    - wiedererkennende Optik, aber kein Modellbau/scale. Aber man sollte schon erkennen was es ist.
    - Eine glaubwürdige Geschwindigkeit auf kleinen Legostrecken. Auf jedenfall schneller als die BR23 in deinen Video. Aktuell habe ich nur paar Güterwaggons, das passt so also nicht zur Lok. 2-3 Personenwagen sollten es dann schon sein, mehr werde ich nicht bauen. Also eine Eierlegende Wollmilchsau ohne Bestwerte in einen Bereich.


    Ich versuche heute, die Kegelräder in der mittleren Achse (Blindrad) unterzubekommen. Das sollte gehen, ohne das ich intern alles über den Haufen werfe. Damit wären dann die Motoren auch über Zahnräder gekoppelt

    Thomas
     
  12. Ts__

    Ts__ Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2016
    Beiträge:
    159
    Eine Woche mit Warten auf Teile ist vergangen...

    In der Zwischenzeit wurde die BR05-003 im Antriebsstrang leicht verändert, die beiden Motoren sind nun über Kegelzahnräder mit einander gekoppelt. Das ganze aber nur digital im LDD, da ich die bunter Kuh nicht so weit zerlegen wollte.

    So nach und nach kamen die ersten Teillieferungen an und um die Langweile zu überbrücken, wurde der Tankwaggon fertig gebaut (LDD und real).

    Tankcontainer:

    - Grunddesign von René / Meisterschnorrer
    - Eigene Leistung: schwarze 2er Achsen statt roter verwendet (dort wo man es sieht) ;-)
    - wahrscheinlich in Details andere Lösungen als bei René, aber der Contianer ist klar ein Nachbau der super Vorlage

    Tankwaggon:

    - Grunddesign vom Waggon Maersk-Zug Lego 10219
    - Eigene Leistung: die Tankcontainer auf den Waggon gestellt ;-)
    - Farben nach Verfügbarkeit

    [attachment=21783]

    [attachment=21784]

    Heute kamen auch die Gummis für die Dampflokräder, so das einer neuen Probefahrt der "bunten Kuh" nichts mehr im Wege steht. Im Briefkasten lag eben auch das letzte Päckel mit Teilen. Wenn es vollzählig ist, kann es losgehen mit dem Neubau der BR05-003.

    Thomas
     

    Anhänge:

  13. Meisterschnorrer

    Meisterschnorrer Chefarzt Mitarbeiter

    Registriert seit:
    18. März 2012
    Beiträge:
    7.667
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Duisburg
    Cool...Freut mich, das Dir die so sehr gefallen, dass Du sie nachgebaut hast.

    Jaja, die bösen roten Kreuzachsen :D

    Harry hat ne Druckvorlage für Gefahrensymbole und die UN Nummer....also das was auf die orangenen Fliesen muss...

    Gruß René
     
  14. Rouven

    Rouven Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2017
    Beiträge:
    249
    Servus Thomas,

    witzig, dass wir grade beide an der gleichen Vorlage rumbasteln. Bist mir insofern schon mal den Schritt voraus, dass bei Dir was in real entstanden ist, aber wart ab...ich bin da ernsthaft dran was umzusetzen.
    Mir gefallen an Deinen Containern (oder denen von René) die Abschlüsse an den kurzen Seiten. Ohne Noppen schaut das schon richtig gut aus.

    Ich poste heute noch meine Entwicklung im LDD für meine Tankcontainer mit fahrbarem Untersatz.
    Wennst magst, dann schau mal bei mir rein.

    Viele Grüße

    Rouven.
     
  15. rechrene

    rechrene Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2017
    Beiträge:
    326
    Hallo, habe auch mal einen konstruiert, ist vielleicht einfacher, wenn auch eckiger...

    René
     

    Anhänge:

  16. Ts__

    Ts__ Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2016
    Beiträge:
    159
    Hallo Zusammen,

    danke René / @Meisterschnorrer das du kein Problem mit den Nachbau hast. Gefahrengut-Aufkleber fehlen wirklich noch, muss wohl mal bei Harry vorbeischauen.

    @Rouven: Als Vorlage hatte ich nur die Bilder von René, da muss man manchmal schon überlegen, wie das innen umgesetzt ist. Ich schau auch mal bei dir rein.

    René / @rechrene: ganz andere Lösungen. Wobei ich bei Lego nicht unbedingt nach der einfachen Lösung suche, sondern die, die am besten aussieht. Auf der anderen Seite haben einfache Lösungen den Scharm das sie einfach funktionieren...


    Und jetz mal was für alle:

    Gestern kamen ja die letzten Teile, alles da. Naja alles was man bestellt hat. Ich hatte beim Bestellen nur einen Tankcontianer beachtet, so das auf einmal doch wieder Teile fehlten...
    Sind zum Glück nur paar und dazu auch Standard-Teile, die ich aus noch nicht geöffnenten Sets "klauen" kann.

    Erste Fahrtests heute früh mit 4 Reibungsgummis waren ernüchternt. Standig Entgleisungen. Aber doch schnell abgestellt. Die Führungsräder brauchen auch Druck von oben und das Kabel zwischen Lok und Tender war nach Batteriewechsel zu kurz. Daher kippte in der Linksweiche der Tender. Alles behoben.

    Jetzt das Ziel dieses Fahrtests: Lok schnell genug oder zu langsam? Übersetzung ist noch die kleine (1:1,6667), ich könnte schneller. Dann fliegt das Ding ohne Anhänger wahrscheinlich aus den Kurven.

    Meine Meinung:

    - ohne Anhänger schnell genug
    - mit Anhänger zu langsam (die BR05-003 ist eine Schnellzuglok, ich habe blos noch keine Personenwagen)

    Als Stromquelle hatte ich 6 x AAA-Akkus, bin mit denen aber noch nicht wirklich zu frieden. Beim nächsten Einkauf sollen mal 8 normale Batterieen mit.

    Aber da ja nur Text euch nicht hilft, gibts hier Videos. Die Qualität finde ich noch nicht toll, sind aber auch meine ersten Indoor-Videos fürs Internet.

    Ohne Anhänger:

    [media]https://youtu.be/tJKDcPVgkm0[/media]


    Mit Anhänger:

    [media]https://youtu.be/AkEehhKmV6Y[/media]

    Eure Meinung?

    Thomas
     
  17. Udo

    Udo Dampflok-Schmiedemeister

    Registriert seit:
    24. März 2012
    Beiträge:
    611
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Duisburg
    Hallo Thomas,

    sieht doch alles sehr gut aus, die Entscheidung musst du aber selber treffen. Schnellzuglok hin oder her, was nützt dir die Geschwindigkeit, wenn sie damit aus den Kurven fliegt. Hingegen Kraft kann man meiner Meinung nach nie genug haben, vielleicht möchtest du ja irgendwann mal mehr als drei oder vier Waggons ziehen, oder wohl möglich auch mal eine Rampe hinauffahren.

    Zur aller größten Not, unter Vorbehalt (denn eigentlich möchtest du ja nur Original Lego nutzen Zitat: Von den Custom-Rädern habe ich bei dir gelesen, aber ich wollte mit Lego bauen.) Könntest du auch die Spannungsversorgung so wie du es beschreibst erhöhen. Möglicherweis fragst du mal GBC- Peter nach einem super Akku, leider weiß ich nicht wie der Akku korrekt heißt “ Lipo ….“ keine Ahnung habe nur in einer Demonstration/Vorfügung gesehen, wieviel mehr aus dem Motor gekitzelt werden konnte.
     
  18. Ts__

    Ts__ Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2016
    Beiträge:
    159
    Hallo Udo,

    mit Last wird die Lok wohl nicht aus den Kurven fliegen (hätte auch keinen Sinn).

    Eben 6 neue, leider billige, AAA-Batterien eingbaut: noch langsammer :S
    Entweder uralte Batterien im Verkauf oder die Dinger taugen nix, da bleibt ich bei meinen Akkus

    Zwischenstand Meinungen (ok, repräsentativ ist was anderes):

    Lok zu langsam: 1 Stimme
    Lok zu schnell: 1 Stimme

    Zur Entscheidungsfindung habe ich die Mathematik bemüht:

    Motordaten von Sariels Übersetzungsrechner

    Zugmotor: 0,9Ncm, mittlere Drehzahl 1160
    L-Motor mit Übersetzung 1:1,667: 3,89 Ncm, mittlere Drehzahl 400
    L-Motor mit Übersetzung 1:2,778: 2,33 Ncm, mittlere Drehzahl 667

    Umfang Rad am Zugmotor: 56,5 mm
    Umfang Rad am L-Motor: 94,2 mm

    theoretische Wegstrecke in einer Minute:

    Zugmotor: 65,6 m
    L-Motor mit Übersetzung 1:1,667: 37,7 m
    L-Motor mit Übersetzung 1:2,778: 62,8 m

    Der L-Motor mit Übersetzung 1:2,778 erreicht also fast die gleiche Geschwindigkeit wie der Zugmotor, bei mehr als dem doppelten Drehmoment.
    Da zwei L-Motoren verbaut sind, müsste das Drehnmoment nochmal doppelt so hoch sein, also fast das fünffache vom Zugmotor.

    Praxistest, 1 Runde:

    Diesellok aus 60098 ohne Anhänger: fliegt aus der Kurve
    Diesellok aus 60098 mit 4 Anhängern: ca 10 sec
    Dampflok BR05-003 bunte Kuh (1:1,667) ohne Anhänger: ca 13 sec
    Dampflok BR05-003 bunte Kuh (1:1,667) mit 4 Anhängern: ca 16 sec

    Fazit: Dampflok zu langsam ;-)

    Jetzt beginnt die Demontage der bunten Kuh und ein Neuaufbau mit der Übersetzung 1:2,778 und den richtigen Teilen und Farben.

    Thomas
     
  19. Meisterschnorrer

    Meisterschnorrer Chefarzt Mitarbeiter

    Registriert seit:
    18. März 2012
    Beiträge:
    7.667
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Duisburg
    Was Batterien angeht habe ich schon so einige Hersteller durchgetestet.
    Die für mich besten Erfahrungen habe ich mit den Batterien von Aldi Süd gemacht...

    So ein Monorailzug (als Beispiel) fährt mit einem 9Volt Block ca. 5 Ausstellungstage durch (von morgens 10 bis abends 18 Uhr), bis er langsamer wird...

    Gruß René
     
  20. Rouven

    Rouven Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2017
    Beiträge:
    249
    Servus Thomas,

    das kann ich nur bestätigen. Gilt auch für die Akkus von Aldi Süd, die es immer wieder mal im Angebot gibt.
    Ich hab meinen 60051 MOC mit voll aufgeladenen Akkus und allen 4 Motoren eine halbe Stunde auf meiner Teststrecke mit Vmax fahren lassen.
    Die Rundenzeiten auf der fast 25m langen Strecke haben sich nach der halben Stunde gerade mal um gut zwei Sekunden verlangsamt.
    Das war für mich absolut akzeptabel.

    Viele Grüße

    Rouven
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deinem Erleben anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden